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Hessische Biografie

Portrait

Georg August Samuel Fürst von Nassau-Idstein-Wiesbaden
(1665–1721)

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Nassau-Idstein-Wiesbaden, Georg August Samuel Fürst von [ID = 2306]

* 26.02.1665 Idstein, † 26.10.1721 Biebrich, Begräbnisort: Idstein
Andere Namen | Wirken | Familie | Nachweise | Leben | Zitierweise
Andere Namen

Weitere Namen:

  • Nassau-Idstein, Georg August Samuel Fürst von;
  • Nassau-Idstein, Georg August Samuel Graf von;
Familie

Vater:

Nassau-Idstein-Wiesbaden, Johannes Gaf von, 1603-1677

Mutter:

Leiningen-Dachsburg, Anna Gräfin von

Partner:

  • Oettingen, Henriette Dorothea Prinzessin von, 1672-1728, Heirat 1688
Nachweise

Literatur:

  • ADB 8 (1878) 683;
  • Schliephake 7 (1889) 195-207;
  • C. Spielmann, in: Nassauische Annalen 24 (1892) 25-80;
  • Stritz 2(1962) 213 f.
  • Renkhoff, Nassauische Biographie 2. Aufl. 3055.
Leben

Graf (seit 1688 Fürst) Georg August Samuel von Nassau-Idstein(-Wiesbaden) übernahm nach einer längeren Vormundschaftsregierung (sein Vater, Graf Johannes von Nassau-Idstein, war 1677 gestorben) 1684 die Herrschaft über sein Land. Er betrieb die wirtschaftliche Hebung seines Landes, förderte seine Städte Idstein und Wiesbaden, erneuerte das Schloss Idstein und schuf das Idsteiner Gymnasium. Er gründete den Hof Georgenthal (1692) und das Dorf Georgenborn (1694) und erbaute (ab 1701) das Schloss Biebrich, in das er kurz vor seinem Tod seine Residenz verlegte. Sein Plan, in Wiesbaden ein Waisenhaus zu gründen, wurde nach seinem Tod 1722 von seiner Witwe Anna ausgeführt.

(Otto Renkhoff)

Zitierweise
„Nassau-Idstein-Wiesbaden, Georg August Samuel Fürst von“, in: Hessische Biografie <http://www.lagis-hessen.de/pnd/11548597X> (Stand: 26.10.2016)
 
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