Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen

Historisches Ortslexikon

Wallbach

Ortsteil · 244 m über NN
Gemeinde Brensbach, Odenwaldkreis 
Siedlung | Statistik | Verfassung | Besitz | Kirche und Religion | Kultur | Wirtschaft | Nachweise | Zitierweise
Siedlung

Ortstyp:

Dorf

Lagebezug:

13,5 km nordwestlich von Erbach

Lage und Verkehrslage:

Offenes Dorf im Granitgebiet bei getrennter doppelseitiger Tallage.

Ersterwähnung:

1426

Historische Namensformen:

  • Walbach (1426)
  • Walbach (1450)

Koordinaten:

Gauß-Krüger: 3493627, 5513974
UTM: 32 U 493554 5512208
WGS84: 49.7623136° N, 8.910502792° O OpenLayers

Statistik

Ortskennziffer:

437003050

Flächennutzungsstatistik:

  • 1854 (Morgen): 1405, davon 511 Acker, 158 Wiesen, 694 Wald
  • 1961 (ha): 351, davon 167 Wald

Einwohnerstatistik:

  • 1829: 220 Einwohner
  • 1939: 172 Einwohner
  • 1961: 165 Einwohner
  • 1970: 178 Einwohner

Diagramme:

Wallbach: Einwohnerzahlen 1834-1967

Datenquelle: Historisches Gemeindeverzeichnis für Hessen: 1. Die Bevölkerung der Gemeinden 1834-1967.
Wiesbaden : Hessisches Statistisches Landesamt, 1968.

Verfassung

Verwaltungsbezirk:

  • 1787: Grafschaft Erbach-Schönberg, Herrschaft Breuberg (halb), die andere Hälfte gehörte zum Fürstentum zu Löwenstein-Wertheim-Rochefort, Cent Kirch-Brombach
  • 1806: Großherzogtum Hessen, Provinz Starkenburg, Amt Breuberg, Cent Kirch-Brombach
  • 1820: Amt Breuberg
  • 1822: Landratsbezirk Breuberg
  • 1848: Regierungsbezirk Erbach
  • 1952: Kreis Neustadt
  • 1974: Kreis Erbach
  • 1972: Odenwaldkreis

Altkreis:

Erbach

Gericht:

  • Zentgericht Kirch-Brombach
  • 1820: standesherrliches Amt Breuberg
  • 1822: Landgericht Höchst
  • 1879: Amtsgericht Höchst
  • 1957: Amtsgericht Reichelsheim
  • 1968: Amtsgericht Michelstadt

Gemeindeentwicklung:

Am 1.8.1972 zur Gemeinde Brensbach

Besitz

Grundherrschaft und Grundbesitzer:

  • 1426 bekennt Henne Yring von Mauschenheim, dass er das Gut zu Walbach wegen seiner Mutter und seiner Geschwister von Schenk Konrad von Erbach als Lehen empfangen habe.
  • Grundbesitz des Stifts zum Heiligen Geist in Heidelberg.
  • 1806 mit der Zent Kirch-Brombach an das Großherzogtum Hessen

Zehntverhältnisse:

1471 verkaufen Cuntz Echter und seine Söhne Hamman und Asmus ihren Teil am Zehnten dem Frühmeßaltar zu Rodorf mit dem Willen des Lehnsherrn, Schenk Philipp von Erbach.

Kirche und Religion

Pfarrzugehörigkeit:

zu Kirchbrombach

Bekenntniswechsel:

Einführung der Reformation ab 1526 durch die Grafen von Wertheim.

Wirtschaft

Wirtschaft:

1770: Silberbergwerk genannt

Nachweise

Literatur:

Zitierweise
„Wallbach, Odenwaldkreis“, in: Historisches Ortslexikon <http://www.lagis-hessen.de/de/subjects/idrec/sn/ol/id/14048> (Stand: 19.5.2017)
 
Hessisches Landesamt für Geschichtliche Landeskunde