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Hessian World War I Primary Sources

Contents
- H. St., Reiters Abschied (Gedicht)
- Wilhelm Neuhaus, Wir Alten vom Landsturm (Gedicht)
- Gottfried Buchmann, Dein Lieben (Gedicht)
- Gottfried Buchmann, Auf Schleichpatrouille (Gedicht)
- Alfred Hahn, Sommerabend (Gedicht)
- Alfred Hahn, Sommermorgen (Gedicht)
- Alfred Hahn, In dunkler Nacht (Gedicht)
- Gottfried Buchmann, An der Brücke (Gedicht)
- Gottfried Buchmann, Im Graben (Gedicht)
- ...
- Gottfried Buchmann, Feierstunde (Gedicht)
Kriegsgedichte von der Front in der Zeitschrift Hessenland, 1914-1918
| Topic Group: | Erster Weltkrieg |
|---|---|
| Type: | Literarische Quellen |
| Description: | Kriegsgedichte gehörten während des Ersten Weltkriegs zur häufigen Lektüre nahezu aller Zeitungsleser. Vor allem in den ersten Wochen und Monaten des Krieges wurden sie in Lokalblättern, aber auch in überregionalen Tageszeitungen oft täglich abgedruckt. Mit der schlichten und zumeist wenig anspruchsvollen Form und der von Klischees durchsetzten Sprache der Gedichte knüpften die Autorinnen und Autoren an bekannte, den Lesern vertraute Vorbilder aus der Vorkriegszeit an und versuchten damit, Kriegsbereitschaft und Opferwille für das Vaterland zu stärken und den aufwallenden und widersprüchlichen Gefühlen vieler Menschen gegenüber dem Krieg eine Richtung zu weisen und eine Deutung zu geben.
Auch die in Kassel monatlich erscheinende konservativ-heimatverbundene Zeitschrift „Hessenland“ hat in den Kriegsjahren zahlreiche Gedichte veröffentlicht. Die Autoren dieser Gedichte kommen, soweit es sich ermitteln lässt, zumeist aus dem nordhessischen Umfeld. Während in ihren Gedichten oft nationalistisches Gedankengut und die Appelle an die Leser im Vordergrund stehen, zeigen die Gedichte von Autoren, die „aus dem Felde“ schreiben, einen erkennbar anderen Charakter. Die 30 Frontgedichte, die zwischen dem Oktober 1914 und dem Juli 1918 im „Hessenland“ veröffentlicht wurden, stellen das eigene Erleben der Soldaten besonders in den Vordergrund. Neben der Schilderung von Kämpfen, Sturmangriffen oder Patrouillen sind es oft ruhige Stunden an der Front, die in lyrischen Formen und einer gefühlvollen Sprache beschrieben werden. Der sternenklare Himmel, der frische Frühlingsmorgen oder der warme Sommertag bilden dabei einen bewußt gewählten Gegensatz zu Kanonendonner und Kampfgetöse und sind Ausgangspunkt für Gedanken an die Heimat, die Lieben daheim oder den hoffentlich bald erreichten Frieden. |
| Author: | Verschiedene |
| Time Span: | 1914-1918 |
| Place of Reference: | Kassel | Historical Gazetteer |
| Reference: | Hessenland. Hessisches Heimatblatt. Zeitschrift für hessische Geschichte, Volks- und Heimatkunde, Literatur und Kunst, Jahrgänge 1914-1918. |
| Editor: | Otto Volk |
| Recommended Citation: | „Kriegsgedichte von der Front in der Zeitschrift Hessenland, 1914-1918“, in: Hessische Quellen zum Ersten Weltkrieg <https://www.lagis-hessen.de/index.php/en/purl/resolve/subject/qhg/id/163> (aufgerufen am 04.05.2026) |
| Faksimile: | Kein Faksimile vorhanden |
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