Hessian World War I Primary Sources

Contents
- 1.8.1914: Panikkäufe in Marburg und Umgebung
- ...
- 1.8.1914: Appell der Stadt gegen Panikkäufe
- 1.8.1914: Sicherheit der Spareinlagen gewährleistet
- 3.8.1914: Kriegsmaßnahmen der Universität Marburg
- 3.8.1914: Staatliches Vorgehen gegen Wucherer
- 3.8.1914: Schließung der Schulen für Erntehilfe
- 3.8.1914: Marburger Korporationshäuser als Lazarette
- 3.8.1914: Warnung vor unbestätigten Meldungen
- ...
- 4.8.1914: Auskunftsstelle für Marburg und Umgegend
Illustrations
↑ Die ersten Kriegswochen in der Oberhessischen Zeitung (Marburg), August 1914
Abschnitt 13: 3.8.1914: Kriegsmaßnahmen der Universität Marburg
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Marburg und Umgegend.
Marburg, 3. August.
Aufruf. In einem Aufruf des Rektors der Universität wendet sich dieser an die noch hier zurückbleibenden Dozenten und Studenten und teilt folgende bereits ergriffenen Manahmen mit:
1. Eine Vermittlungsstelle für Notarbeiten (Krankenpflege und Erntearbeit) ist im Hörsaal 12 eingerichtet, geöffnet täglich von 9—12 Uhr und von 4—6 Uhr. Sofortige Meldung dringend erwünscht. 2. Eine Auskunftsstelle für die Familienangehörigen der zumg Heer Einberufenen befindet sich im Hörsaal 13, geöffnet täglich von 10—1 Uhr und von 4—6 Uhr. 3. Das Universitätsgebäude ist zum Zweck der Krankenpflege zur Verfügung gestellt. Ich vertraue darauf, daß auch sämtliche Korporationen ihre Häuser zu diesem Zwecke hergeben. 4. Zur Aufklärung der Bevölkerung wird im Universitätsgebäude, Hörsal Nr. 10, eine Reihe von Vorträgen gehalten werden. Zunächst wird Montag den 3. August, um 8½ Uhr abends General v. Pentz
[Oberhessische Zeitung vom 3. August 1914]
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| Recommended Citation: | „Die ersten Kriegswochen in der Oberhessischen Zeitung (Marburg), August 1914, Abschnitt 13: 3.8.1914: Kriegsmaßnahmen der Universität Marburg“, in: Hessische Quellen zum Ersten Weltkrieg <https://www.lagis-hessen.de/index.php/en/purl/resolve/subject/qhg/id/160-13> (aufgerufen am 07.05.2026) |
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