Hessian World War I Primary Sources

Contents
- Ludwig Nüdling, Nun betet, Kinder, fürs Vaterland! (Gedicht)
- ...
- Ludwig Nüdling, Meine Feder - werd' zur Lanze! (Gedicht)
- Ludwig Nüdling, Michel in der deutschen Schmiede
- Ludwig Nüdling, Das Lied vom Scheiden ... (Gedicht)
- Günther, Daheim (Gedicht)
- Unbekannt, Heute bleiben wir nicht am Rheine ...(Gedicht)
- G.E., Die Reichswacht 1914 (Gedicht)
- Ludwig Nüdling, Deutscher Nachtwächterspruch ...
- G. S. Krieger Abschied (Gedicht)
- Ludwig Nüdling, Wenn der deutsche Michel erwacht
Illustrations
↑ Kriegsgedichte in der Fuldaer Zeitung, August 1914
Abschnitt 14: G.E., Die Reichswacht 1914 (Gedicht)
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Die Reichswacht 1914
zu singen als Fortsetzung der „Wacht am Rhein".
In Ost und West und überm Meer
Sie gönnen uns nicht Glück und Ehr,
Sie zwingen uns das Schwert zur Hand,
Zu schützen unser Vaterland.
Vom Rheine klingts bis an den Belt:
Wir Deutschen fürchten Gott,
Sonst nichts in der Welt!
Kommt nur heran in Feld und Flut!
Bald spürt ihr deutschen Kampfesmut
Und deutsche Kraft und Einigkeit:
Hurra, wir alle sind bereit!
Vom Rheine klingts bis an den Belt:
Wir Deutschen fürchten Gott.
Sonst nichts in der Welt!
So ziehn wir in den heilgen Krieg
Und glauben fest an unsern Sieg.
Es rauscht der Kiel, die Fahnen wehn.
Mein Deutschland darf nicht untergehn.
Vom Rheine klingts bis an den Belt:
Wir Deutschen fürchten Gott,
Sonst nichts in der Welt!
G.E.
[Veröffentlicht in der Fuldaer Zeitung vom 29. August 1914]
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| Keywords: | Kriegsgedichte · Fuldaer Zeitung |
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| Recommended Citation: | „Kriegsgedichte in der Fuldaer Zeitung, August 1914, Abschnitt 14: G.E., Die Reichswacht 1914 (Gedicht)“, in: Hessische Quellen zum Ersten Weltkrieg <https://www.lagis-hessen.de/index.php/en/purl/resolve/subject/qhg/id/120-14> (aufgerufen am 14.05.2026) |

