Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen
Bitte beachten Sie: LAGIS hat eine neue Adresse: lagis.hessen.de. Für eine Übergangszeit stehen Ihnen ausgewählte Module über die bekannte Oberfläche zur Verfügung. Alle anderen sind über die neue Version des Informationssystems zugänglich. Bestehende Permalinks behalten ihre Gültigkeit und leiten bereits jetzt oder nach Abschluss aller Migrationsarbeiten automatisch auf das neue System um.

Hessische Quellen zum Ersten Weltkrieg


Inhalt


Abbildungen

Detailansicht

Detailansicht

Detailansicht

Fotoalbum Carl Freese, Kassel, Seite 27, Bild 2

Detailansicht

Fotoalbum Carl Freese, Kassel, Seite 27, Bild 3

Detailansicht

Fotoalbum Carl Freese, Kassel, Seite 27, Bild 7

Detailansicht

Fotoalbum Carl Freese, Kassel, Seite 27, Bild 8

↑ Fotoalbum des Kriegsfreiwilligen Carl Freese aus Kassel, 1915-1918

Abschnitt 27: Aufenthalt in Frankreich Weihnachten 1917 - 1918

[27] Die Seite enthält 9 Fotografien.

Bild 1
Zu Weihnachten 1917 befand sich Freese im Felde in Frankreich. Trotzdem feierten die Soldaten das Weihnachtsfest, wie auf der Fotografie zu sehen ist. In ihrer Unterkunft ist sogar ein geschmückter Tannenbaum mit Baumkerzen zu sehen. In geselliger Runde sitzen alle um einen runden Tisch versammelt und blicken in die Kamera.
Bildunterschrift: Weihnachten 1917.
Originalabzug, Querformat, abgerundete Ecken, Abmessungen: 8 x 5,4 cm.

Bild 2
Vier Männer auf dicht gedrängtem Raum in drei übereinander liegenden Kojen sind auf diesem Bild zu sehen. Einer von ihnen trägt die vollständige Uniform und scheint zum Zeitpunkt der Aufnahme seinen Dienst zu versehen, während sich die anderen in ihren Betten ausruhen. Es handelt sich vermutlich um die Mannschaft der "Telefonbude", die von Freese scherzhaft auch als "Flohkiste" - bei den beengten Verhältnissen sicher nicht unvorstellbar - bezeichnet wird.
Bildunterschrift: In der Flohkiste und mit Tinte ergänzt: der Telefonbude sowie die Namen: Gefr. Berge, Uffz. Dünicken, Tellmann und C[arl?].
Originalabzug, Hochformat, Abmessungen: 6 x 7,4 cm.

Bild 3
Anwesen im Aisnetal.
Bildunterschrift: [nicht zu lesen] im Aisnetal.
Originalabzug, Querformat, Abmessungen: 8,2 x 5,4 cm.

Bild 4
Wie schon das Bild aus der Telefonbude zeigte, waren die Verhältnisse der Unbringung in den Soldatenquartieren eher beengt. Auch hier sind insgesamt fünf Männer zu sehen, die in Doppelstockbetten beisammen sitzen.
Bildunterschrift: Idyll aus dem Unterstand.
Originalabzug, Querformat mit elliptischem Bild, Abmessungen: 7 x 5 cm.

Bild 5
Ganzkörperporträt eines jungen Mannes, den Freese zu einem früheren Zeitpunkt bereits gekannt haben muss, da er ihn laut Bildunterschrift "im Felde wiedertraf".
Bildunterschrift: Mein Kamerad 4.(?) Staffel den ich im Felde wiedertraf.
Originalabzug, hochoval, Abmessungen: 5,3 x 7,3 cm.

Bild 6
Eine weitere Momentaufnahme des Weihnachtsfestes 1917, bei dem auch Grog ausgeschenkt wurde.
Bildunterschrift: Beim Grog.
Originalabzug, elliptisch, Abmessungen: 7,5 x 5,4 cm.

Bild 7
Gruppenaufnahme der Bedienung des 4. Geschützes, das sich um eine Güterlore aufgestellt hat. Mit der Lore, einem Transportwagen, wurde Munition zu den Soldaten transportiert.
Bildunterschrift: Von Mila wird auf Loren Munition geholt und mit Tinte ergänzt: Bedienung des 4. Geschützes.
Originalabzug, Querformat, Abmessungen: 8,4 x 5,6 cm.

Bild 8
Bei dieser Aufnahme handelt es sich um eines der wenigen Bilder, die Freese mit seiner Kamera zeigen. Er hält sie wie für diese Zeit der Kameratechnik üblich auf Bauchhöhe. Nicht jedem Soldaten war es gestattet, während des Kriegsgeschehens zu fotografieren. Nur mit einer ausdrücklichen, schriftlichen Erlaubnis, die der jeweilige Fotografierende auch ständig mitzuführen hatte, war das Fotografieren gestattet. Freese besaß eine solche Erlaubnis, die auch im Fotoalbum eingeklebt zu finden ist. Trotzdem mussten verschiedene Vorschriften befolgt werden, was fotografiert werden durfte und was nicht.
Originalabzug, quadratisch, Abmessungen: 5,9 x 5,9 cm.

Bild 9
Die Aufnahme zeigt die Kriegszerstörungen, die nach lange nach Kriegsende die Landschaft prägten. Der Begriff "Niemandsland" bezeichnete die Zone, die zwischen den Frontlinien eines Krieges verlief.
Bildunterschrift: Die "neutrale Zone" und mit Tinte ergänzt: Niemandland.
Originalabzug, Querformat, Abmessungen: 8,2 x 5,5 cm.


Empfohlene Zitierweise: „Fotoalbum des Kriegsfreiwilligen Carl Freese aus Kassel, 1915-1918, Abschnitt 27: Aufenthalt in Frankreich Weihnachten 1917 - 1918“, in: Hessische Quellen zum Ersten Weltkrieg <https://www.lagis-hessen.de/index.php/de/purl/resolve/subject/qhg/id/49-27> (aufgerufen am 04.05.2026)