Hessische Quellen zum Ersten Weltkrieg

Inhalt
- Erlebnisse in den ersten Mobilmachungstagen
- ...
- Gedicht "Zwölf gegen sechzig" (1)
- Gedicht "Zwölf gegen sechzig" (2)
- Gedicht "Zwölf gegen sechzig" (3)
- Kriegswucher
- Besuch Berlins während des Krieges
- Gold zur Wehr - Eisen zur Ehr!
- Kriegslektüre
- Vaterländischer Frauenverein im Kriege
- Posterhöhung am 15.6.1916
Abbildungen
Werbebroschüre: Ullstein Kriegsbücher
↑ Klaus Wiedemann, Der Erste Weltkrieg aus der Sicht eines Kasseler Oberschülers, 1914-1918
Abschnitt 46: Kriegslektüre
◀ [88] [S. 88]
Kriegslektüre.
Der Krieg hat viele Veränderungen hervorgerufen. Nicht nur auf irdischen sondern auch auf geistigem Gebiet. Es ist für die Schriftsteller wohl keine Zeit besser als gerade der Krieg; denn er gibt ihnen Stoff genug. Daher ist es auch leicht erklärlich, daß während des Krieges eine große Anzahl Kriegsbücher herausgegeben wurden, die alle einen guten Lesestoff geben. Besonders werden solche Bücher gern gelesen, die direkt von unseren Feldgrauen oder von unseren blauen Jungen handeln; denn sie bieten den schönsten Lesestoff. Aber auch unseren Feldgrauen draußen ist es sehr angenehm, wenn sie aus der Heimat Kriegsbücher zugesendet bekommen; denn wenn sie oft auf Wache stehen, so haben sie oft Gelegenheit, sie Zeit mit Lesen zu verbringen. ▶
| Personen: | Wiedemann, Klaus |
|---|---|
| Sachbegriffe: | Kriegsliteratur · Feldgraue · Schriftsteller |
| Empfohlene Zitierweise: | „Klaus Wiedemann, Der Erste Weltkrieg aus der Sicht eines Kasseler Oberschülers, 1914-1918, Abschnitt 46: Kriegslektüre“, in: Hessische Quellen zum Ersten Weltkrieg <https://www.lagis-hessen.de/index.php/de/purl/resolve/subject/qhg/id/13-46> (aufgerufen am 06.05.2026) |

