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Hessische Quellen zum Ersten Weltkrieg

Inhalt
↑ Klaus Wiedemann, Der Erste Weltkrieg aus der Sicht eines Kasseler Oberschülers, 1914-1918
Abschnitt 30: Autoknappheit
◀ [60] [S. 60]
Autoknappheit.
Kurz nach Ausbruch des Krieges wurden viele Autos für den Heeresdienst beschlagnahmt. Besonders solche, die in Friedenszeiten als Amnibuse Verwendung fanden; denn diese waren besonders gut da für den Verwundetentransport geeignet. Man entfernte aus ihnen die Sitze und setzte an dessen Stelle Tragbahren ein. So wurde in meiner Heimatstadt schon in den ersten Jahren bei Kriegsausbruch, sämtliche Automobile der Heeresverwaltung geliefert. Diejenigen Autos, meist, kleine, ist es auch nicht mehr erlaubt zu fahren; denn es mangelt einmal an Benzin, zum an. werden sämtliche Gummimäntel mit Beschlag belegt. So ist es den Autobesitzern nicht mehr möglich, von ihren Kraftwagen Gebrauch zu machen. ▶
| Personen: | Wiedemann, Klaus |
|---|---|
| Orte: | Kassel |
| Sachbegriffe: | Kriegsfinanzierung · Kraftwagen · Omnibus · Verwundete · Kriegsausbruch · Heimatstädte · Heeresverwaltung |
| Empfohlene Zitierweise: | „Klaus Wiedemann, Der Erste Weltkrieg aus der Sicht eines Kasseler Oberschülers, 1914-1918, Abschnitt 30: Autoknappheit“, in: Hessische Quellen zum Ersten Weltkrieg <https://www.lagis-hessen.de/index.php/de/purl/resolve/subject/qhg/id/13-30> (aufgerufen am 05.05.2026) |
