Bitte beachten Sie: LAGIS hat eine neue Adresse: lagis.hessen.de. Für eine Übergangszeit stehen Ihnen ausgewählte Module über die bekannte Oberfläche zur Verfügung. Alle anderen sind über die neue Version des Informationssystems zugänglich. Bestehende Permalinks behalten ihre Gültigkeit und leiten bereits jetzt oder nach Abschluss aller Migrationsarbeiten automatisch auf das neue System um.
Hessian Biography
Further Information
GND-ID
138366055
Meyer, Hans [ID = 16572]
- * 30.7.1877 Bremen, † 11.4.1964 Marburg, evangelisch
Prof. Dr. med. – Röntgenologe, Professor - Other Names ↑
-
Maiden Name:
Meyer, Johann Erhard
- Activity ↑
-
Career:
- bis 1896 Besuch des Gymnasiums in Bremen, dort Abitur
- bis 1902 Studium der Medizin an den Universitäten Marburg, München und Kiel
- 2.5.1902 Medizinischen Staatsexamen in Kiel
- 12.1902 Promotion zum Dr. med. an der Universität Kiel
- 1904-1910 Assistenzarzt an der Dermatologischen Universitätsklinik Kiel, drei Jahre am Physiologisch-Chemischen Institut der Universität Straßburg, an der Medizinischen Universitätsklinik Basel, am Hôpital St. Louis in Paris sowie an der Dermatologischen Klinik der Universität Bern
- 1911 Habilitation für das Fach Röntgenkunde und Lichttherapie an der Universität Kiel als erster Privatdozent in diesem Fach in Deutschland
- 1914-1918 Kriegsdienst im Ersten Weltkrieg als Stabsarzt
- 1916 Ernennung zum außerplanmäßigen Professor an der Universität Kiel
- 1.2.1921-1.3.1936 Direktor der Strahlenabteilung der Staatlichen Krankenanstalten der Stadt Bremen (heute Professor-Hans-Meyer-Klinik), Pensionierung wegen einer schweren Krankheit
- ab 1943 Lehrauftrag für Röntgendiagnostik und Strahlentherapie an der Universität Marburg
- 1945-30.9.1950 Beauftragung mit der ärztlichen Leitung der kommissarischen Wahrnehmung der Direktorialgeschäfte des Strahleninstituts der Universität Marburg
- 24.5.1946 Ernennung zum Honorarprofessor bei gleichzeitiger Erteilung der Lehrbefugnis für Strahlenheilkunde an der Universität Marburg
- 1952 Verleihung des Großen Bundesverdienstkreuzes
-
Course of Studies:
- bis 1902 Studium der Medizin an den Universitäten Marburg, München und Kiel
-
Academic Qualification:
- 12.1902 Promotion zum Dr. med. an der Universität Kiel
- 1911 Habilitation für das Fach Röntgenkunde und Lichttherapie an der Universität Kiel
-
Academic Vita:
- Kiel, Universität / Medizinische Fakultät / Röntgenkunde und Lichttherapie / Privatdozent / 1911-1916
- Kiel, Universität / Medizinische Fakultät / Röntgenkunde und Lichttherapie / außerpöanmäßiger Professor / 1916-1921
- Marburg, Universität / Medizinische Fakultät / Röntgendiagnostik und Strahlentherapie / Privatdozent / 1943-1946
- Marburg, Universität / Medizinische Fakultät / Strahlenheilkunde / Honorarprofessor / 1946-1964
-
Memberships:
- 1928 und 1933 Vorsitzender der Deutschen Röntgengesellschaft
-
(Art-) Works:
-
Places of Residence:
- Kiel; Bremen; Marburg; München; Straßburg; Basel; Paris; Bern
-
Statusgruppe:
Wissenschaftler/in
- Family Members ↑
-
Father:
Meyer, Engelbert, 1849-1899, Kaufmann
-
Mother:
Klatt, Berta, 1849-1933
-
Partner(s):
- Nölke, Marie Mathilde Rosa, (⚭ Bremen 12.12.1936)
- References ↑
-
Sources:
- HStAM Bestand 915 Nr. 5820 (Marburg, Sterbenebenregister, 1964, Nr. 317)
-
Bibliography:
- Gerhard Aumüller u. a. (Hrsg.), Die Marburger Medizinische Fakultät im „Dritten Reich“, München 2001
- Neue deutsche Biographie, Bd. 17, Berlin 1994, S. 345 f. (Michael Kutzer)
- Auerbach, Catalogus professorum academiae Marburgensis 2, Von 1911 bis 1971, Marburg 1979, S. 318 f.
- Citation ↑
- „Meyer, Hans“, in: Hessische Biografie <https://www.lagis-hessen.de/pnd/138366055> (Stand: 30.7.2025)
