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Hessian Biography

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Portrait

Auguste von Blixen-Finecke
(1823–1889)

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GND-ID

1330290801

Blixen-Finecke, Auguste von [ID = 15848]

* 30.10.1823 Kopenhagen, † 17.7.1889 Skamby auf Fünen, Begräbnisort: Skamby auf Fünen
Biographical Text

Die jüngste Tochter Landgraf Wilhelms fand ihren Ehemann im adligen Umkreis des dänischen Königshofs. Der Rechtswissenschaftler und nationalliberale Parlamentarier Carl Freiherr von Blixen-Finecke, der 1859/60 kurzzeitig dänischer Außenminister war, stammte aus ursprünglich pommerschem Adel. Auguste musste für diese Heirat erhebliche Widerstände überwinden, zumal Baron Blixen geschieden war. Kurfürst Friedrich Wilhelm stimmte der morganatischen Heirat nur unter der Bedingung zu, dass die Prinzessin nicht den Namen ihres Mannes annahm. Am Tag der Hochzeit, die in aller Stille auf Schloss Panker in Holstein vollzogen wurde, verzichtete sie auf ihre Rechte und Ansprüche gegenüber dem kurfürstlichen Haus. Baron Blixen erwarb für sie bei Helsingör, am Sund eine ehemalige Zuckerfabrik, die er als Sommersitz umbaute und „Villa Augusta“ nannte. Die kinderlos gebliebene Ehe widersprach zwar dem höfischen Reglement, hielt jedoch den im Land aufkommenden nationalen Gegensätzen zwischen Dänen und Deutschen stand. Auguste wurde nicht im landgräflichen Mausoleum in Rumpenheim sondern an der Seite ihres Mannes auf Fünen beigesetzt.

Christine Klössel

(Text identisch mit: Franz, Das Haus Hessen, S. 174)


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