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Hessian Biography

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Portrait

Jost Staud
(um 1505/10–1570)

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GND-ID

12956091X

Staud, Jost [ID = 9211]

* um 1505/10 Elsa (bei Hadamar), † 11.12.1570 Frankfurt am Main
Prof. Dr. jur. – Jurist, Professor
Biographical Text

Biogramm bei Gundlach, Dienerbuch

Jost Staud (Jodocus Studaeus)1 aus Els bei Limburg, studierte sechs Jahre in Frankreich bis 15362, J. U. Lic., als Professor institutionem im zweiten Semester 1536 in Marburg immatrikuliert3, erhielt 1538 Mai 23 eine Bestallung auf drei Jahre als Rat, lector ordinarius an der Universität Marburg und wesentlicher Beisitzer am Hofgericht daselbst4; 1539 legum Doctor; zuletzt am Hofgericht nachweisbar 1545 April 6; wurde 1546 von Philipp Schenck zu Schweinsberg, Abt zu Fulda, als Kanzler nach Fulda berufen, versah diesen Kanzlerdienst 17 Jahre lang, gab ihn aus Gesundheitsrücksichten auf, blieb aber auch später Fuldischer Rat und Diener5, erwarb 1563 Mai 31 das Frankfurter Bürgerrecht und lebte bis zu seinem Tode als Bürger und Advokat daselbst. Er starb in Frankfurt am Main 15706 Juli 117.


  1. Siehe Knetsch, Die Limburger Chronik des Johannes Mechtel (Wiesbaden 1909) S. 105 und Gundlach, Catalogus professorum S. 89.
  2. Samthofgerichtsakten S. 591.
  3. Marburger Matrikel.
  4. Revers in Urkunden, Bestallungen; Landgraf Philipps Dienerbuch Bd. II Bl. 110.
  5. Samthofgerichtsakten S. 591.
  6. Samthofgerichtsakten H 47. Saur nach Nigidius S. 300 hat fälschlich den 11. Juli 1577 als Todestag. Seine erste Frau Anna Eisermann, Tochter des Dr. Johann Eisermann, die er etwa 1536 heiratete, starb in Fulda 1561 Juli 7 (Saur a. a. O.). In zweiter Ehe heiratete er Margarethe von Glauburg aus Frankfurt, die nach seinem Tode den Johann zum Jungen heiratete (Samthofgerichtsakten H 47).
  7. Dilich S. 18. 54.

Bibliography