Hessian Biography
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Arend, Carl Wilhelm [ID = 17059]
- * 1.1.1804 Marburg, † 15.11.1885 Eschwege
Architekt, Bauinspektor, Baukommissar, Kreisbaumeister, Landbaumeister, Straßenbaumeister, Wasserbaumeister - Biographical Text
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Carl Wilhelm Arend war der Sohn des Marburger Landbaumeisters Nicolaus Erdmann Arend. 1820 begann er seine Ausbildung an der Universität Marburg mit dem Studium der Mathematik. Danach trat er als Eleve in die kurhessische Bauverwaltung ein. 1828 wurde er zum Baukommisssar im Straßenbaubezirk Ziegenhain ernannt. Von 1839 bis 1847 war er Bau-Commissar in Kirchhain unter Kreisbaumeister Friedrich Breithaupt. Von dieser Funktion beurlaubt arbeitete er anschließend als Sections-Ingenieur der Main-Weser-Bahn in Grifte. In den Jahren 1853 bis 1859 amtierte er als Land-, Straßen- und Wasserbaumeister im Kreis Homberg, dann wechselte er als Landbaumeister nach Eschwege. Ab 1872 war er dort Kreisbaumeister und Bau-Inspektor und wurde 1882 zum Baurat ernannt. Erst 1885 – kurz vor seinem Tod – trat er in den Ruhestand. Neben seiner Tätigkeit für die Bauverwaltung veröffentlichte er 1853 eine Druckschrift über die „Reform der Strafgefängnisse“.
Ulrike Hanschke
(Text übernommen aus Bestandskatalog der Architekturzeichnungen des 17.–20. Jahrhunderts in der Graphischen Sammlung der Museumslandschaft Hessen Kassel; URL: http://architekturzeichnungen.museum-kassel.de/0/31387)
- Bibliography
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- Martina Sitt (Hrsg.), „Geeignet, junge Künstler zu belehren…“. Die Anfänge der Kasseler Kunstakademie (1777–1830), 2. Aufl., Hamburg 2018, S. 180
- Armin Wiegand, Mehr als „schlicht“! Klassizismus und Rundbogenstil am Beispiel der Kirchen in Kurhessen und Waldeck, Darmstadt 2017, S. 297
- Albrecht Hoffmann, Baukunst in Forschung und Praxis. Marburger Architekten und Ingenieure in althessischer und preußischer Zeit, Marburg 2006, S. 24 f.
- Saur, Allgemeines Künstler-Lexikon. Die Bildenden Künstler aller Zeiten und Völker. Erarbeitet, redigiert und hrsg. von Günter Meißner, Bd. 5, München 1992
