Hessian Biography
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GND-ID
1194592376
Knobel, Johann Heinrich [ID = 11794]
- * 9.4.1795 Ehlen (heute Habichtswald), † 2.11.1867 Ehlen
Grebe, Abgeordneter, Demokrat, Politiker - Biographical Text
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„Anfangs Demokrat, später Anhänger der gothaischen Partei, stets aber sich gleich bleibend als unentwegter Gegner und scharfer Kritiker der Regierung, die er vom Standpunkt des ‚einfachen Mannes aus dem Volke’ aus oft maßlos, aber nicht ungeschickt angriff. [Anmerkung] Seine große Popularität in ländlichen Kreisen verdankte er hauptsächlich seiner energischen Verteidigung der bäuerlichen Interessen gegen Regierung und Ritterschaft. Oetker nannte ihn ‚einen Mann von unruhiger Eitelkeit, prickelnder Ehrfurcht und ungenauer Wahrheitsliebe’, allerdings zu einer Zeit, als sein späterer Bundesgenosse noch im Lager der Hornissenmänner stand. Anmerkung: Für die Geschichte der öffentlichen Meinung über den sog. Soldatenhandel ist es nicht uninteressant, daß Knobel im September 1848 den gefälschten Uriasbrief des ‚Grafen von Schaumburg’ zuerst in der Ständekammer zu heftigen Ausfällen gegen die hessischen Fürsten benutzte, die ihre Untertanen ‚gleich afrikanischen Kongos dem Dienste der Despotie verkauft’ hätten! Dies berüchtigte Machwerk taucht bis auf den heutigen Tag von Zeit zu Zeit in der Presse auf als Beweismittel für die Schlechtigkeit der hessischen Tyrannen.“1
- Philipp Losch, Die Abgeordneten der Kurhessischen Ständeversammlungen von 1830 bis 1866, Marburg 1909, S. 33 ↑
- Bibliography
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- Grothe, Die Abgeordneten der kurhessischen Ständeversammlungen 1830–1866, Marburg 2016, Nr. KSV-242
- Lengemann, MdL Hessen 1808–1996. Biographischer Index, Marburg 1996, S. 217
- Losch, Die Abgeordneten der Kurhessischen Ständeversammlungen von 1830 bis 1866, Marburg 1909, S. 33
- Thomas Blumenstein/Egon Jordan, Amt Ahne. Trauungen aus den evangelischen Kirchenbüchern der Orte im ehemaligen Amt Ahne von den Anfängen bis 1830, Norderstedt 2017, S. 134
