Hessian Biography
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Rudolph, Heinrich Georg [ID = 17896]
- * 1.12.1811 Kassel, † 18.11.1887 Kassel, evangelisch-reformiert
Baumeister, Bahningenieur, Baukondukteur, Sections-Ingenieur, Betriebsinspektor, Oberingenieur - Biographical Text
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Heinrich Georg Rudolph d. J. war vermutlich der Sohn des Straßenbauingenieurs Heinrich Georg Rudolph d. Ä. Als Baueleve „Rudolph d. Ä.“ ist er in den Jahren 1840/41 nachweisbar. Zwischen 1849 und 1852 war er Baukondukteur bei der Main-Weser-Bahn und später Baurat.
Ulrike Hanschke
(Text übernommen aus Bestandskatalog der Architekturzeichnungen des 17.–20. Jahrhunderts in der Graphischen Sammlung der Museumslandschaft Hessen Kassel; URL: http://architekturzeichnungen.museum-kassel.de/0/39001)
Heinrich Georg Rudolph, genannt Georg Rudolph der Ältere ist der Sohn des Straßenbaumeisters Heinrich Georg Rudolph und wird von 1840 bis 1843 als Baueleve bei der Oberbaudirektion geführt. Von 1844 bis 1852 als Baukondukteur bei den Baueleven. Von 1847 an arbeitete er bei der Generaldirektion des Baues der Staats-Eisenbahnen, wo er 1847 zunächst auftragsweise mit der Stelle des Section-Ingenieurs betraut wird. Spätestens 1850 wird ihm die Stelle regulär übertragen. 1853 wird er als Baukonduktor und Ingenieur bei der Staatsbahn geführt (Bahn-Ingenieur-Assistent beim Personal für die Unterhaltung der Bahn und Ingenieur -Assistent im technischen Revisorat). Von 1854 bis 1863 ist er schließlich als Betriebsinspektor bei der Eisenbahndirektion, Vorstand des Kontrollbüros und Mitglied der Magazinskommission für die Main-Weser-Bahn und die Kurfürst-Friedrich-Wilhelms-Nordbahn angestellt. Von 1864 bis 1868 wird er als Oberingenieur und Betriebsinspektor bei der Direktion für den Bau der Bebra-Fulda-Hanauer-Eisenbahn beschäftigt. 1869 erfolgt die Ernennung zum Baurat. 1870 bis 1872 ist er Mitglied bei der Abteilung „Allgemeine Verwaltung“ der Bebra-Hanauer Eisenbahn, 1874 bis 1875 bei der Eisenbahnkommission, Abteilung „Allgemeine Verwaltung“ der Bergisch-Märkischen Eisenbahn (Die Bergisch-Märkische Eisenbahn verwaltet die Strecken Schwerte-Marburg-Gerstungen, Hümme-Carlshafen als selbstständige Abteilung der Königlichen Eisenbahndirektion in Elberfeld). 1877 wird er als Dirigent der Neubaustrecke Scherfede-Holzminden geführt.
Susanna Thelen
(Text übernommen aus dem Projekt „Architekturzeichnungen im Hessischen Staatsarchiv Marburg“ im Bildindex der Kunst und Architektur des Deutschen Dokumentationszentrums für Kunstgeschichte – Bildarchiv Foto Marburg)
