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Hessian Biography
Further Information
GND-ID
118738852
Otzen, Johannes [ID = 18577]
- * 8.10.1839 Sieseby/Schleswig, † 8.6.1911 Berlin, evangelisch
Architekt, Baumeister, Ingenieur - Activity ↑
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Career:
- nach Zimmermannslehre Besuch der Baugewerkschule Nienburg/Weser
- 1859-1862 Studium am Polytechnikum Hannover bei Conrad Wilhelm Hase
- gleichzeitig Tätigkeit als Bauleiter in dessen Baubüro
- 1866-1869 im preußischen Staatsdienst, Baumeister-Qualifikation
- 1869 nach Berlin, Mitinhaber verschiedener Mietshaus- und Villenbau-Gesellschaften
- 1875 Sieger der Ausschreibung für den Bau der Wiesbadener Bergkirche, die 1876-1879 errichtet wurde
- 1879 Dozent an der Technischen Hochschule zu Berlin-Charlottenburg
- ab 1883 Professor an der Akademie in Berlin, Meisteratelier
- 1888 Ernennung zum Geheimen Regierungsrat
- entwickelte 1891 zusammen mit dem Pfarrer Emil Veesenmeyer das sogenannte Wiesbadener Programm, das in der neu erbauten Ringkirche erstmalig umgesetzt wurde
- 1904-1907 Akademie-Präsident
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Netzwerk:
- Hase, Conrad Wilhelm <Lehrer>, GND, * Einbeck 2.10.1818, † Hannover 28.3.1902, Architekt und Hochschullehrer
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(Art-) Works:
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Places of Residence:
- Nienburg an der Weser; Hannover; Berlin; Charlottenburg
- Family Members ↑
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Father:
Otzen, Ehlert, GND, 1793–1875, Lehrer, Organist und Küster in Sieseby
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Mother:
Berg, Anna Maria Christina, 1800–1869
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Partner(s):
- Hausmann, Caroline, (⚭ 1869) Tochter eines Braunschweiger Bergassessors
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Relatives:
- Koehn, Anna, geb. Otzen <Tochter>, * 1870, verheiratet mit Theodor Koehn, Geheimer Rat, Professor, Musikpädagoge in Berlin
- Otzen, Robert <Sohn>, GND, * Giesensdorf 9.5.1872, † Hannover 3.10.1934, Ingenieur, Professor an der Technischen Hochschule Hannover, zuletzt Präsident des Staatlichen Materialprüfungsamtes Berlin-Dahlem
- References ↑
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Bibliography:
- Neue deutsche Biographie, Bd. 19, Berlin 1999, S. 717 f. (Jörn Bahns)
- Saur, Allgemeines Künstler-Lexikon. Die Bildenden Künstler aller Zeiten und Völker. Erarbeitet, redigiert und hrsg. von Günter Meißner u. a. Bd. 94, 2017, S. 34
- Wiesbaden. Das Stadtlexikon, hrsg. vom Magistrat der Landeshauptstadt Wiesbaden, Darmstadt 2017, S. 691 (Ralf-Andreas Gmelin)
- Peter Genz, Das Wiesbadener Programm. Johannes Otzen und die Geschichte eines Kirchenbautyps zwischen 1891 und 1930, Kiel 2011
- Renkhoff, Nassauische Biographie, 2. Aufl., Wiesbaden 1992, S. 595, Nr. 3261
- Jörn Bahns, Johannes Otzen, 1839 - 1911. Beiträge zur Baukunst des 19. Jahrhunderts München 1971
- Ulrich Thieme (Hrsg.) Allgemeines Lexikon der bildenden Künstler von der Antike bis zur Gegenwart, Bd.26, 1932, S. 95
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Image Source:
Unknown authorUnknown author, Johannes-otzen, als gemeinfrei gekennzeichnet, Details auf Wikimedia Commons (Ausschnitt)
- Citation ↑
- „Otzen, Johannes“, in: Hessische Biografie <https://www.lagis-hessen.de/pnd/118738852> (Stand: 8.6.2026)
