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Hessian Biography
Further Information
GND-ID
100407536
Sierstorpff-Driburg, Caspar Heinrich Joseph Graf von [ID = 14059]
- * 19.5.1750 Hildesheim, † 29.3.1842 Braunschweig, katholisch
Dr. jur. – Jurist, Gutsbesitzer, Oberjägermeister, Staatsmann, Abgeordneter - Other Names ↑
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Other Names:
- Sierstorpff, Caspar* Heinrich* Joseph Freiherr von
- Sierstorpff, Caspar Heinrich V. Freiherr von
- Activity ↑
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Career:
- Herr auf Driburg mit Gehrden, Charlottenhof und Rothenhaus
- Studium der Rechtswissenschaften an den Universitäten Hildesheim und Erfurt
- 1772 Promotion zum Dr. jur. an der Universität Leipzig
- 1772/73 Ausbildung in der Fürstlich Auersperg'schen und Kurmainzischen Direktorialkanzlei in Regensburg
- Wohnsitz in Hildesheim und Himmelsthür
- Oktober 1782 Hofjägermeister und Braunschweig-Wolfenbüttelischer Kammerherr
- ab 1788 Oberhofjägermeister und Direktor der Porzellanfabrik Fürstenberg
- 4.5.1789 Generalaufsicht über das Forst- und Jagdwesen im Herzogtum Braunschweig-Wolfenbüttel und im Fürstentum Blankenburg
- ab 5.5.1808 Konservator der Gewässer und Forsten im Oker-Departement
- ab 20.6.1808 auch Jagd-Capitain des Distrikts Braunschweig
- 1808-1813 Mitglied des Departementsrats des Oker-Departements
- 2.6.1808-26.10.1813 Mitglied der Reichsstände des Königreichs Westphalen (Oker-Departement; Grundeigentümer)
- nach dem Ende des Königreichs Westphalen bis 1828 wieder Oberjägermeister und Mitglied des Kammerkollegiums in Braunschweig
- 1819 Kommandeur
- 1828 Großkreuz des Guelphen-Ordens
- Verabschiedung unter Verlust aller Titel, Ämter und Würden durch Herzog Karl
- Prozess wegen dieser Maßnahme ging zu seinen Gunsten aus, wurde vom Herzog aber willkürlich kassiert
- 1830 durch den neuen Herzog Wilhelm nach Braunschweig zurückgerufen und sofort wieder in das frühere Amt eingesetzt
- 1833-1837 Mitglied der Provinzialstände der Provinz Westfalen
- 1834 Ruhestand
- 25.4.1834 Großkreuz des Ordens Heinrichs des Löwen
- Gründung des Bades Driburg
- 1840 Erhebung in den preußischen Grafenstand als „Graf von Sierstorpff-Driburg“
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Role:
- Westphalen, Königreich, Stände, Mitglied, 1808-1813
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Places of Residence:
- Hildesheim; Erfurt; Leipzig; Regensburg
- Family Members ↑
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Father:
Francken von Sierstorpff, Peter (III.) Joseph Albert, 1716–1770, Fürstbischöflich Hildesheimischer Kanzler, Sohn des Kaspar Francken von Sierstorpff, 1671–1751, Hildesheimischer Kanzler, und der Anna Maria von Schönheim
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Mother:
Spaethgen, Anna Theresia Hedwig Katharina Freiin von, 1723–1776, Tochter des Gottfried Freiherr von Spaetgen und der Anna Barbara von Oexl
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Partner(s):
- Brabeck, Theresia Sophia Felicitas Gottlob Maria Freiin von, (⚭ 1776) getauft 4.8.1743, † 9.9.1808
- Vincke, Friederike Wilhelmine Philippine Auguste Luise Charlotte von, (⚭ 25.10.1810) * 19.5.1780, † 2.5.1833, Schwester des westphälischen Oberpräsidenten von Vincke
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Relatives:
- Brabeck, Friedrich Johannes Carl Maria Graf von <Schwager>, 1742-1814, Abgeordneter
- References ↑
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Bibliography:
- Allgemeine deutsche Biographie, Bd. 34, Leipzig 1892, S. 215-217 (Richard Heß)
- Lengemann, MdL Hessen 1808–1996. Biographischer Index, Marburg 1996, S. 358 f.
- Lengemann, Parlamente in Hessen 1808–1813, Frankfurt am Main 1991, S. 191
- Armin Owzar, Frankreich und Westfalen. Konstitutionalisierung und Parlamentarisierung unter Napoleon (1806-1813), in: Westfalen. Hefte für Geschichte, Kunst und Volkskunde 79. Bd. 2001, S. 97-117
- Antonius Pott, Bad Driburg als gräfliches Heilbad und Anziehungspunkt für Geistesgrößen der Zeit um 1800, in: Archiv für Familiengeschichtsforschung 12. Jg., 2008, S. 16-20
- Adolf Zwarzel, Aus dem Leben des Oberjägermeisters Caspar Heinrich Freiherrn (seit 1840 Grafen) von Sierstorpff, des Gründers von Bad Driburg. Nach seinem Briefwechsel und den von ihm verfaßten Familien-Nachrichten, in: Westfälisches Adelsblatt 4, Sept.-Dez. 1927, S. 236-256
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Image Source:
Artist unknown, upload by User:Karsten11, Kaspar Heinrich von Sierstorpff, als gemeinfrei gekennzeichnet, Details auf Wikimedia Commons (beschnitten)
- Citation ↑
- „Sierstorpff-Driburg, Caspar Heinrich Joseph Graf von“, in: Hessische Biografie <https://www.lagis-hessen.de/pnd/100407536> (Stand: 29.3.2026)
