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Kurfürstentum Hessen 1840-1861 – 56. Hönebach

Bauhaus

Ortsteil · 390 m über NN
Gemeinde Nentershausen, Landkreis Hersfeld-Rotenburg 
Settlement | Statistics | Constitution | Property | Church and Religion | Culture | Economy | References | Citation
Settlement

Settlement Type:

Siedlung

Localization:

14 km östlich von Rotenburg an der Fulda

Geographical Situation:

Streusiedlung aus Vorwerken und Gutshöfen im Bergbaubereich des Richelsdorfer Gebirges südllich von Nentershausen, östlich von Solz. Durch den Ort führt die L 3250.

Earliest Reference:

1337

Settlement Development:

Der Ort lag seit dem Spätmittelalter einige Jahrhunderte wüst und wurde erst 1929 durch Zusammenschluss der Ortsteile Bauhaus und Triesch, dem Gutsbezirk Trottenwald und den Gütern Bellers und Gunkelrode neu gegründet.

Rund 0,8 km südsüdwestlich oberhalb der ehemaligen Pochmühle (heute ein einzeln gelegenes Wohnhaus), im bewaldeten Talschluss eines kleinen Tälchens ("Sackgraben") am Zusammentreffen zweier Quelltalmulden lässt sich eine mittelalterliche Siedlung vermuten. Im Schlackenthal zwischen Bauhaus und Nentershausen (1,3 km nordwestlich von Bauhaus) ehemalige Kupferhütte.

Historical Names:

Naming:

  • villa (1337)
  • Wüstung (1483)

Boroughs:

  • Bauhaus; Triesch; Gutsbezirk Trottenwald; Gut Bellers; Gut Gunkelrode

Settlement Sites:

Coordinates:

Gauß-Krüger: 3566352, 5651349
UTM: 32 U 566251 5649528
WGS84: 50.993515° N, 9.94404° O OpenLayers

Statistics

Location Code:

632013010

Land Usage Statistics:

  • 1961 (Hektar): 1720, davon 1478 Wald (= 85.93 %)

Population Statistics:

  • 1885: 7 Wohnhäuser mit 49 Bewohnern
  • 1895: 7 Wohnhäuser mit 40 Bewohnern
  • 1961: 232, davon 203 evangelisch (= 87.50 %), 26 katholisch (= 11.21 %)
  • 1970: 206

Charts:

Bauhaus: Einwohnerzahlen 1834-1967

Data source: Historisches Gemeindeverzeichnis für Hessen: 1. Die Bevölkerung der Gemeinden 1834-1967.
Wiesbaden : Hessisches Statistisches Landesamt, 1968.

Constitution

Administrative Area:

  • 1787: Landgrafschaft Hessen-Kassel, Niederhessen, Amt Nentershausen
  • 1803-1806: Kurfürstentum Hessen, Niederhessen, Amt Nentershausen
  • 1807-1813: Königreich Westphalen, Departement der Werra, Distrikt Eschwege, Kanton Nentershausen
  • 1814-1821: Kurfürstentum Hessen, Niederhessen, Amt Rotenburg
  • 1821: Kurfürstentum Hessen, Provinz Niederhessen, Kreis Rotenburg (zu Solz gehörig)

Former Administrative District:

Rotenburg

Court:

  • 1826: Justizamt Nentershausen
  • 1836: Justizamt Rotenburg
  • 1929: Amtsgericht Nentershausen
  • 1932: Amtsgricht Sontra
  • 1933: Amtsgericht Rotenburg a. d. Fulda

Lordship:

1337 bekundet der Abt von Fulda, dass er dem Ritter Bodo genannt Trott und dessen Erben seine beiden Dörfer Bellers und Bauhaus von der Gerichtsvisitation des Klostes ausgenommen hat, bis dieser ihm 70 Pfund Heller bezahlt hat, die der Empfänger dann in ein Erbburglehen auf Burg Wildeck umwandeln soll. 1483 (-1823) Revers der Brüder Friedrich und Hermann Trott bezüglich der Belehnung mit dem Teich-Winkel und weiteren im Einzelnen aufgeführten Lehen durch den Abt von Fulda, darunter Bauhaus.

Recent Developments:

Am 15.1.1929 Zusammenschluss der Ortsteile Bauhaus und Triesch, dem Gutsbezirk Trottenwald und den Gütern Bellers und Gunkelrode zur neuen Gemeinde Bauhaus.

Am 31.12.1971 im Zuge der hessischen Gebietsreform mit anderen Gemeinden als Ortsteil zur Gemeinde Nentershausen zusammengeschlossen.

Property

Manorial System and Landholding:

  • 1747 ein den von Trott gehöriger Hof, Lehen vom Kloster Fulda, an dem 1778 auch die von Verschuer Teile hatten.
Church and Religion

Parochial Affiliation:

1778 zur Pfarrei Süss gehörig

Culture

Language History (Digital Facsimiles):

Economy

Economy:

Im Bauhäuser Revier waren im 17. Jahrhundert 13 Schächte in Betrieb

References

Bibliography:

Citation
„Bauhaus, Landkreis Hersfeld-Rotenburg“, in: Historisches Ortslexikon <https://www.lagis-hessen.de/en/subjects/idrec/sn/ol/id/3047> (Stand: 12.8.2025)