Historical Gazetteer
- Ordnance Map
- 4624 Hedemünden; 4625 Witzenhausen
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- Kartenangebot der Landesvermessung
- Topographical Maps
- KDR 100, TK25 1900 ff.
Berlepsch
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Forstbezirk / Gutsbezirk · 312 m über NN
Gemarkung Berlepsch-Ellerode, Gemeinde Witzenhausen, Werra-Meißner-Kreis
- Settlement ↑
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Settlement Type:
Hof
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Localization:
6 km nordwestlich von Witzenhausen gelegen
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Earliest Reference:
1369
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Settlement Development:
1368/69: erbaut
1627: zerstört
1881/94: stark erneuert
1928 erfolgt die Zusammenlegung der Gutsbezirke Berlepsch und Ellerode zur Gemeinde Berlepsch-Ellerode.
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Historical Names – Preliminary Note:
Die Überlieferung des Personen- und Ortsnamens Berlepsch ist bis zum Jahr 1369, in dem das Geschlecht mit der Errichtung einer neuen Burg im Werra-Meißner-Kreis beginnt (vgl. Burg Berlepsch), auf den älteren Stammsitz der Berlepsch in Barlerissen (Gem. Jühnde) im Landkreis Göttingen zu beziehen. Vgl. den entsprechenden Artikel in: Ortsnamen Kreis Göttingen, S. 36-37
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Historical Names:
- Berleybischin, mit irme nuwen Huse (1369) [Landgrafen-Regesten online Nr. 11644]
- Berloubschen (1385)
- Berleißin, czfi (1417)
- Berleyvessen, gein (1432/33)
- Berleubschen, zcu (1456) [St. Arndt, Familien-, Herrschafts- und Gutsarchiv v. Berlepsch, S. 4, Nr. 15]
- Berleibisschin, von (1468)
- Berlepschen, von (1508)
- Berleipschenn, vonn (1551)
- Berlep Stein (1708/10) [Schleenstein, Landesaufnahme, Karte Nr. 5]
- Berlepsch, Hauß (1747) [Dorfbuch der Landgrafschaft Hessen-Cassel HStAM Bestand S Nr. 105]
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Naming:
- 1369: nuwes hus
- 1406: Schloss
- 1408; Haus
- 1410: neues Burghaus
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Settlement Sites:
- In der Gemarkung die Wüstung Grebenhagen gelegen
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Castles and Fortifications:
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Coordinates:
Gauß-Krüger: 3558003, 5696018
UTM: 32 U 557906 5694179
WGS84: 51.395884° N, 9.83234° O OpenLayers - Statistics ↑
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Location Code:
63601602001
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Land Usage Statistics:
- 1885 (Hektar): 589, davon 216 Acker (= 36.67 %), 14 Wiesen (= 2.38 %), 337 Holzungen (= 57.22 %)
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Population Statistics:
- 1569: 20 Hausgesesse.
- 1747: 1 Mannschaft mit 1 Feuerstelle.
- 1885: 56, davon 56 evangelisch (= 100.00 %), 0 katholisch
- 1895: 13 Haushaltungen mit 88 Einwohnern.
- 1925: 30 Einwohner, alle evangelisch. Bevölkerung bis 1928 bei Gertenbach gezählt
- 1961: 137 (115 evangelisch, 22 römisch-katholisch)
- 1970: 80 Einwohner
- Constitution ↑
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Administrative Area:
- 1747: Amt Witzenhausen
- 1787: Landgrafschaft Hessen-Kassel, Niederhessen, Amt Witzenhausen
- 1803-1806: Kurfürstentum Hessen, Niederhessen, Amt Witzenhausen
- 1807-1813: Königreich Westphalen, Departement der Werra, Distrikt Eschwege, Kanton Witzenhausen
- 1814-1821: Kurfürstentum Hessen, Niederhessen, Amt Witzenhausen
- 1821: Kurfürstentum Hessen, Provinz Niederhessen, Kreis Witzenhausen
- 1848: Kurfürstentum Hessen, Bezirk Eschwege
- 1851: Kurfürstentum Hessen, Provinz Niederhessen, Kreis Witzenhausen
- 1867: Königreich Preußen, Provinz Hessen-Nassau, Regierungsbezirk Kassel, Landkreis Witzenhausen
- 1928: Freistaat Preußen, Provinz Hessen-Nassau, Regierungsbezirk Kassel, Landkreis Witzenhausen
- 1945: Groß-Hessen, Regierungsbezirk Kassel, Kreis Witzenhausen
- 1946: Land Hessen, Regierungsbezirk Kassel, Kreis Witzenhausen
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Former Administrative District:
Witzenhausen
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Court:
- 1747: Niederes und peinliches Gericht von Berlepsch
- 1807: Friedensgericht Witzenhausen
- 1814: Amt Witzenhausen
- 1822: Justizamt Witzenhausen
- 1834: Justizamt Witzenhausen II
- 1837: Justizamt Witzenhausen
- 1867: Amtsgericht Witzenhausen
- 1879: Amtsgericht Witzenhausen
- Gerichtstisch mit kreisrunder Platte gegenüber der Burgauffahrt
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Recent Developments:
31.10.1928 mit dem zuvor hannoverschen Ellerode zu neuer Gemeinde verbunden
- Property ↑
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Manorial System and Landholding:
- Nach Vertreibung der von Berlepsch. aus ihrer Stammburg Barlissen bei Jühnde im späteren Kreis Münden um Mitte. 14. Jahrhundert läßt sich eine Linie als Burgmannen auf dem Arnstein und in Bischhausen nieder und erbaut von hier aus (mit landgräflich Hilfe ?) Burg Berlepsch. Die andere Linie wird Pfandinhaber auf Ziegenberg.
- 1369 Lehnsauftragung an Hessen
- 1399 setzt sich nach Aussterben dieser Linie die andere vom Ziegenberg widerrechtlich auf Berlepsch fest, wird dann vertrieben und gelangt erst 1641 durch Tausch nach Berlepsch.
- 1406: Heinrich von Bodenhausen erhält durch Landgraf Hermann Burg Berlepsch.
- 1408: Die von Westerhagen bekennen Sühne mit Landgraf Hermann wegen Haus Berlepsch.
- 1461: Tausch der Schlösser Sensenstein und Berlepsch zwischen Landgraf Ludwig und Sittich von Berlepsch. Seitdem Belehnung der von Berlepsch mit Schloss Berlepsch. 1575/85: Schloss derer von Berlepsch
- 1747: Haus der von Berlepsch.
- 1560: Rechte am Gehölz zu Berlepsch zwischen denen von Berlepsch und Braunschweig strittig
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Local Nobility:
1233
- Church and Religion ↑
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Local Churches:
- 1587: Kapelle.
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Parochial Affiliation:
1747: eingepfarrt zu Gertenbach
1780: zu Albshausen
1872 und heute: zu Gertenbach
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Conversions:
Auf Schloss Berlepsch predigt Joh. Möller, Pfarrer zu Gertenbach, 1586 evangelisch.
- Culture ↑
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Historical Events:
1627: Plünderung und Verbrennung durch bairische Truppen
- References ↑
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Bibliography:
- St. Arndt, Familien-, Herrschafts- und Gutsarchiv v. Berlepsch
- Historisches Ortslexikon Witzenhausen, S. 14 f.
- Brauns, Schloss Berlepsch im Werratal
- Gallwitz, Schloss Berlepsch
- Küther, Historisches Ortslexikon des Kreises Witzenhausen, S. 14 f.
- Eckhardt: 700 Jahre Familie von Berlepsch. In: Das Werratal, 10. Jg. Heft 10/11, 1965, S. 82-85.
- Lücke: Aus der Geschichte der Burg Berlepsch und ihrer Bewohner. In: Das Werratal, 10. Jg. Heft 10/11 und 12, 1965, S. 86-88,89-96
- Citation ↑
- „Berlepsch, Werra-Meißner-Kreis“, in: Historisches Ortslexikon <https://www.lagis-hessen.de/en/subjects/idrec/sn/ol/id/5360> (Stand: 13.12.2024)

