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Hessian Biography

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Portrait

Johann Friedrich Philipp Schlemmer
(1803–1890)

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GND-ID

117324434

Schlemmer, Johann Friedrich Philipp [ID = 6432]

* 15.6.1803 Hintersteinau, † 23.9.1890 Frankfurt am Main, evangelisch-reformiert
Dr. jur. – Jurist, Advokat, Abgeordneter
Other Names | Activity | Family Members | References | Life | Citation
Other Names

Other Names:

  • Schlemmer, Fritz
  • Schlemmer, Johann Friedrich Philipp Middleton
Activity

Career:

  • Ziehsohn von Cornelius Souchay und der Helene Schunck im Frankfurter Haus „Am Fahrtor“
  • 1815 Lyzeum Heidelberg, 1816 in Mannheim
  • 1820 stud.jur. Heidelberg, musikalische Studien
  • Studienpause wegen eines Augenleidens
  • stud. Marburg, 1825 juristisches Examen
  • Reise nach Paris, Rom, Neapel, Hauslehrer der Familie Laborde und des Sohnes des Generals Becker, Italien, Palästinareise
  • 1828 Rückkehr nach Paris, Hanau, Examen durch das Kurhessische Hofgericht in Hanau
  • Tutor von Nathanael und Mayer Amschel Rothschild in London, mit Nathanael nach Paris, Neapel, Frankfurt am Main, Leipzig
  • Promotion
  • 1830 in Neapel Kennenlernen von Felix Mendelssohn-Bartholdys, dessen lebenslanger enger Freund, führte Mendelssohn im Haus Souchay ein
  • 1838 Permissionist, dann Bürger in Frankfurt am Main
  • 1842 Advokat in Frankfurt am Main
  • 1848 konkurrierte er mit Dr. Jucho um das Mandat zur Nationalversammlung
  • 1853 Mitglied 51er-Kollegs, Mitglied der altgothaischen Partei
  • 1853-1860, 1863 Mitglied der Gesetzgebenden Versammlung der Freien Stadt Frankfurt
  • 1857-1866 Mitglied der Ständigen Bürgerrepräsentation der Freien Stadt Frankfurt
  • 1866 Rückzug aus der Politik
  • vorzüglicher Bach-Interpret und Orgelexperte, Organist, Glockengeläut an der Domkirche Frankfurt am Main
  • Vorstand der Museumsgesellschaft
  • 1848 anstelle von Kriegk in die Administration d. Städelschen Kunstinstituts gewählt, Vorsitzender
  • 1866 für den erkrankten Schmitz als Konsistorialassessor Inspektor der Musterschule
  • Februar 1867 erfolglose Kandidatur für den Reichstag des Norddeutschen Bundes im Wahlkreis Wiesbaden 6: Kreis Frankfurt-Stadt (Liberale)
  • Vorstand des Ev. Hauptvereins der Gustav-Adolph-Stiftung
  • Gründer der in den 1860er Jahren herausgegeben Zeitschrift „Zeit“
  • Verfasser verschiedener Broschüren und historischer Arbeiten

Role:

  • Frankfurt am Main, Freie Stadt, Gesetzgebende Versammlung, Mitglied, 1853-1860
  • Frankfurt am Main, Freie Stadt, Gesetzgebende Versammlung, Mitglied, 1863
  • Frankfurt am Main, Freie Stadt, Ständige Bürgerrepräsentation, Mitglied, 1857-1866

Places of Residence:

  • Heidelberg; Mannheim; Frankfurt am Main
Family Members

Father:

Schlemmer, Georg Wilhelm Maximilian, 1763–1825, Pfarrer in Steinau

Mother:

Schunck, Wilhelmine* Friederike Henriette, * Windecken 21.6.1773, † Hanau 19.2.1846, Tochter des Johann Carl Schunck, Major, Klosteramtmann in Schlüchtern, und der Christine Wilhelmine Hartmann

Partner(s):

  • Lindheimer, Kleopha Maria Nanette Bertha, (⚭ Frankfurt am Main 11.1.1841) * Frankfurt am Main, † Frankfurt am Main 4.4.1900, 83 Jahre alt, evangelisch, Tochter des Andreas Daniel Ludwig Lindheimer, Handelsmann in Frankfurt am Main, und der Susanna Barbara Schindler
References

Sources:

Bibliography:

Citation
„Schlemmer, Johann Friedrich Philipp“, in: Hessische Biografie <https://www.lagis-hessen.de/pnd/117324434> (Stand: 23.9.2025)