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Hessian Biography

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Portrait

Konrad Schrendeisen
(belegt 1487–1521)

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Further Information

GND-ID

1388740877

Schrendeisen, Konrad [ID = 21195]

† 27.11.1521, belegt 1487
Dr. jur. utr. – Jurist, Rat, Pfarrer, Kanoniker, Offizial, Vikar
Biographical Text

Biogramm bei Demandt, Personenstaat

Sohn des Bürgermeisters und späteren Gudensberger Schultheißen Ludwig Schrendeisen1, studiert in Erfurt 14872, Kanoniker des Kasseler St. Martinsstiftes 1489 Juli 103, Kanoniker des St. Petersstiftes zu Fritzlar 1491 Dezember 74. Bacc. der geistlichen Rechte 1494 Dezember 15, Dr. und Rat Landgraf Wilhelms II. 1497 März6, 15027. Beisitzer am Hofgericht zu Marburg 1502 Michaelis8 und noch 1507 Oktober9. Pfarrer zu Datterode 1501 Juni 210. Offizial des Fritzlarer Propsteigerichtes 1501 Juni 1711, Vikar des Marienaltars in der Pfarrkirche der Neustadt Kassel 1506 August 412 hält sich von 1509 September bis 1510 Januar sehr oft tage-, ja wochenlang am Hofe Landgraf Wilhelms I. in Spangenberg [als Rat] auf13, zum erzbischöflichen Kommissar für Fritzlar und Hofgeismar ernannt 1510 April 1414. Gestorben 1521 November 2715.


  1. Siehe dort und die dort Anm. 1 genannte Literatur.
  2. Handschriftlicher eigenhändiger Eintrag in einer juristischen Inkunabel (Liber plurimorum tractatuum iuris) im Besitz der Kasseler Landesbibliothek (Vgl. G. Mollat in ZHG Mitt. 1886 Anlage II Nr. 14).
  3. Schultze, Kasseler Klöster Nr. 1059.
  4. Ebd. Nr. 1066.
  5. Ebd. Nr. 492.
  6. Rechn. I, Gudensberg (61/13 Bl. 16).
  7. Gundlach II Nr. 22.
  8. Rechn. I, Marburg (77/4 Bl. 113): er erhält für die Michaelissitzung 6 fl.
  9. Ebd. 78/3 Bl. 130.
  10. Kopiar 59 I Nr. 83.
  11. Franz, Haina II Nr. 1231.
  12. Heldmann, Akadem. Fritzlar (ZHG 56, 1927) S. 409.
  13. Rechn. I, Spangenberg (103/8 Bl. 6 ff.). – Vgl. auch Glagau, Landtagsakten S. 297.
  14. StA, Würzburg, MIB 51 fol. 584.
  15. Eckhardt, Oberhessische Klöster II Nr. 778.

Bibliography