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Hessian Biography

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Portrait

Dietrich Im Hofe
(belegt 1367–1370)

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Further Information

GND-ID

139572069X

Im Hofe, Dietrich [ID = 20936]

belegt 1367–30.12.1370
Oberrentmeister, Schöffe, Bürgermeister
Other Names | Activity | Family Members | References | Life | Citation
Other Names

Other Names:

  • Imhof, Dietrich
Activity

Places of Residence:

  • Marburg
Family Members

Father:

Imhof, Ludwig

Mother:

N.N., Aba

References

Bibliography:

Life

Biogramm bei Demandt, Personenstaat

Im Hofe, Dietrich1, Rentmeister Landgraf Heinrichs II.2 13673, 1370 Dezember 304. Er gehört zu der namhaften Marburger Geschlechterfamilie Imhof5 und war wohl identisch mit Dietrich Imhof, der von 1359–1366 als Marburger Schöffe und Bürgermeister bezeugt ist6.


  1. Er war der Sohn von Ludwig und Aba Imhof in Marburg (siehe Anm. 4).
  2. Es entspricht nicht seiner Stellung, ihn [nur] als Rentmeister in Marburg zu bezeichnen (Diefenbach, Kreis Marburg S. 248), denn abgesehen davon, daß er niemals so heißt, war er wie seine Vorgänger Dietrich von Eckelshausen und Pfarrer Stephan von Alsfeld und sein Nachfolger Pfarrer Heinrich von Meiches unmittelbarer landgräflicher Rentmeister, d. h. Beamter mit übergeordneten Funktionen (vgl. Küch, Salbücher ZHG 39, 1905 S. 162 ff). Wir bezeichnen sie daher als Oberrentmeister.
  3. So 1367 August 23, September 27, September 30, November 11 und November 12 (zahlreiche Urkunden), November 29, Dezember 11 usw. (Urkk., Quittungen). Er führt immer den oben genannten Titel: Rentmeister Landgraf Heinrichs. Er kann daher auch nicht [nur] als Rentmeister in Grünberg bezeichnet werden, wie dieses Müller, Kreis Gießen S. 185 tut.
  4. Wyß, DO-UB III Nr. 1114, 1115. Dietrich stiftete damals beim Deutschen Orden in Marburg ein Seelgeräte für seine Eltern, den Marburger Schöffen Ludwig Imhof und dessen Frau Aba. – Das dort überlieferte Siegel Dietrichs beschreibt Küch, Marburger Rechtsquellen I S. 511.
  5. Vgl. Albrecht Eckhardt, Besitz und Einkünfte der Kugelherren zu Marburg [Die Imhofs waren die Stifter des Marburger Fraterhauses] HJL 17, 1967.
  6. Vgl. Küch, Salbücher (ZHG 39, 1905) S. 163. Als Bürgermeister ist er 1359, 1362, 1363, 1365 belegt (Wyß, DO-UB II Nr. 991 und III Nr. 1012; Baur, Hessische Urkunden I Nr. 974 und Wyß, DO-UB III Nr. 1059). – Von diesem Dietrich Imhof ist Meister Dietrich Imhof, Kanoniker zu St. Stephan zu Mainz zu unterscheiden, der 1376 Juli 21 starb und dessen Schüler Ludwig 1374 einen Zins von 6 Groschen aus der Marburger Rente erhielt (Küch, Salbücher in ZHG 39, 1905 S. 173 mit Anm. 1).
Citation
„Im Hofe, Dietrich“, in: Hessische Biografie <https://www.lagis-hessen.de/pnd/139572069X> (Stand: 10.4.2026)