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Hessian Biography

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Portrait

Johann Pluck
(belegt 1497–nach 1539)

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GND-ID

1398699519

Pluck, Johann [ID = 21945]

† nach 25.4.1539, belegt 23.3.1497
Priester, Vikar, Kanoniker, Botenmeister, Kanzleischreiber, Registrator
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Activity

Places of Residence:

  • Kassel
References

Sources:

Bibliography:

Life

Biogramm bei Demandt, Personenstaat

Im landgräflichen Dienst 1497 März 231, 1498 März 272, 14993. Priester 1499 August4, 1506 Juni 125; Vikar am Kasseler Martinsstift 1505 April 186, hat kurz vor 1508 April 14 das Vikariat des St. Ciriacusaltars in der Kasseler Martinskirche aufgegeben7, Kanoniker am Kasseler Martinsstift 1509 Februar 108, 1514 März 69, 1517 Mai 1010 Vertritt 1501 den Kasseler Botenmeister Herrn Martin11, Kanzleischreiber 1505 Oktober 2012, Registrator [vor 1506]13, 1510 August 18/2414, 1512 September 27/2815, 1515 April 2616, 1517 März 2317. Er erhält ein jährliches Dienstgeld von 15 fl.18 und wohnt in Kassel auf der Freiheit hinter der Kirche19. Pluck, der zu den ersten Anhängern Luthers in der hessischen Regierung gehört20, ist bis 1539 April 25 im Dienst geblieben und kurz darauf verstorben21.


  1. Rechn. I, Bilstein (29/6 Bl. 43v.): her Johan Pfulgk (!). Mitte Juni dieses Jahres ist er in Felsberg (Rechn. I, Felsberg 46/20 Bl. 13) und in Grebenstein (ebd. Grebenstein 55/8 Bl. 27) zum Stürzen der Frucht (zwecks Bestands- und Rechnungskontrolle).
  2. Rechn. I, Grebenstein (55/9 Bl. 37): wolde daz gelt holen zcur Drendelburg.
  3. Rechn. I, Bilstein (30/1 Bl. 24) und Felsberg (47/2 Bl. 48v.).
  4. Rechn. I, Bilstein (30/1 Bl. 24): er zahlt damals den Knechten, die Plesse genommen haben, den Sold aus.
  5. Rechn. I, Ziegenhain (122/2 Bel.).
  6. Schultze, Kasseler Klöster Nr. 1102.
  7. Ebd. Nr. 1109.
  8. von Roques, Kaufunger UB Nr. 600.
  9. Rechn. I, Kassel Kammerschreiber (13/1a Bel.).
  10. Er ist zugleich Inhaber des Altars der Hl. Philippi und Jakobi in der Kapelle an der Pfarrkirche zu Spangenberg, gen. das Hl. Grab. (Urkk., Depositum Stadt Spangenberg).
  11. Rechn. I, Kassel (69/3 Bl. 61).
  12. Küch, Hans Jakob von Ettlingen (Hessenkunst 1921 S. 39 Anm. 4).
  13. Best. 2 IV B Auswärtige Beziehungen: Nassau.
  14. Rechn. I, Ziegenhain (122/3 Bel.). Im November 1510 verzeichnet der Marburger Rentmeister: 15 alb. hern Johan Pluck, registrator ... vor ein slos geben und etlich fenster uff der cantzley in siner kammern (Rechn. I, Marburg 79/1 Bl. 108). – In Marburg tauchen zu dieser Zeit auch andere Namensträger Pluck auf, die sonst in hessischen Diensten nicht nachweisbar sind: Anfang 1509 werden auf Befehl des Kammermeisters in Marburg verpflegt her Henrich von Slynitz und her Cesar Pfluck (ebd. 78/4 Bl. 101) und 1509 September 11 sind Herr Kurt v. Mansbach und Herr Simon Pfluck mit 10 Pferden in Marburg (ebd. 78/4 Bl. 105v.).
  15. Rechn. I, Ziegenhain (122/5 Bel.).
  16. Rechn. I, Kassel Kammerschreiber (13a/7 Bel.). Dort auch sein Siegel mit einem redenden Bild (Schild mit Pflug).
  17. Ebd. 14a/2 Bel.
  18. Siehe Anm. 16.
  19. Kopiar 28 Bl. 171.
  20. W. Heinemeyer, Martinianer am Kasseler Hofe im Jahr 1521 (Festschrift für Ludwig Clemm 1963). Der ebendort genannte „Martinianer“ und Kanzleischreiber Jakob Laupach in Kassel, der in dieser Funktion von 1521–1525 nachweisbar ist (Gundlach III S. 145) ist wohl identisch mit dem bereits 1506 Juni 16 als Begleiter Plucks genannten Kanzleidiener Jakob (Rechn. I, Ziegenhain 121/3 Bl. 97v.).
  21. Gundlach III S. 195.
Citation
„Pluck, Johann“, in: Hessische Biografie <https://www.lagis-hessen.de/pnd/1398699519> (Stand: 11.5.2026)