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Hessian Biography

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Portrait

Johannes de Campis
(1480–um 1536)

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Campis, Johannes de [ID = 26670]

* 1480, † um 1536, evangelisch-reformiert
Notar, Theologe, Karmeliter (ehem.), ev. Pfarrer
Other Names | Activity | Family Members | References | Life | Citation
Other Names

Other Names:

  • Johannes von Campis
Activity

Career:

  • 19. Mai 1491 erstmalige archivalische Nennung als Notar bei einem Gerichtsurteil in Koblenz
  • 30. März 1492 Nennung als Notar bei einem Gerichtsurteil in Trierer Kurie
  • 1525 Ernennung zum Prediger an der Pfarrkirche in Marburg durch Landgraf Philipp, dieser verleiht de Campis für dessen Predigtdienste zudem einen zinsfreien Garten in der Neustadt in Kassel
  • 22. Februar 1526 Johannes de Campis richtet zusammen mit anderen Karmelitern einen Brief an Landgraf Philipp und bittet um die Versorgung des Kasseler Karmeliterklosters mit Vorräten. Im Gegenzug soll der Landgraf alle Rechte am Kloster erhalten.
  • Oktober 1526 Teilnahme an der Synode in Homberg (Efze)
  • ab 1527 Prediger am Hof Landgraf Philipps
  • 1527 Heirat mit der ehemaligen Zisterzienserin Margarethe aus Marburg
  • Oktober 1530 verfasst de Campis zusammen mit anderen hessischen Theologen ein Gutachten über die Verhandlungen zwischen dem römisch-katholischen Kaiser Karl V. und einigen deutschen Städten, u.a. Augsburg, die sich der Reformation angeschlossen haben.
  • November 1530 de Campis verfasst mit anderen Theologen eine Erörterung an Martin Luther über die Frage der Gegenwehr im Fall der Unterdrückung des Evangeliums durch den Kaiser.
  • 25. November 1530 Landgraf Philipp belehnt de Campis mit einem Haus.
  • 1531 Rückkehr nach Kassel als Superintendent.
  • Juli 1532 de Campis wird von Landgraf Philipp zum Schweinfurter Tag gesandt, um dort als Theologe über Gerichtsprozesse bezüglich Religion zu diskutieren.

Role:

  • Prediger an der Pfarrkirche in Marburg; Hofprediger Landgraf Philipps; Superintendent von Kassel

Places of Residence:

  • Kassel, Koblenz, Trier, Marburg, Homberg, Schweinfurt
Family Members

Partner(s):

  • Margarethe, ehem. Zisterzienserin, Heirat 1527
References

Sources:

  • HStAM, 22 a 2, Kassel St. Martin 16: Intervention des Landgrafen Philipp wegen der Verweigerung von Gefällen für den Prädikanten Johannes de Campis durch das Stift, 9. November 1525
  • HStAM,106a 43/322: Landgraf Philipp an Landkomtur Daniel von Lauerbach {Lehrbach]: begehr von ihm, dass er den nach Marburg entsandten Pfarrer Johannes de Campis in der Pfarrkirche predigen lassen soll, 1525
  • HHStAW, 19, U 160: Nennung von de Campis als Notar bei einem Gerichtsurteil in Koblenz, 19. Mai 1491
  • HHStAW, 19, U 160 a: Nennung von de Campis als Notar bei einem Gerichtsurteil in Trier, 30. März 1492
  • HStAM, Urk. 32, 129: Brief des Kasseler Karmeliterklosters an Landgraf Philipp mit der Bitte um Versorgung, 22. Februar 1526
  • HStAM, 3, 256: Akten des Landgrafen Philipp, Nennung von de Campis im Kontext einer Erörterung der Frage der Gegenwehr im Fall der Unterdrückung des Evangeliums durch den Kaiser, Oktober-November 1530
  • HStAM, 3, 259: Akten des Landgrafen Philipp bzw. der hessischen Gesandten, de Campis verfasst zusammen mit anderen hessischen Theologen ein Gutachten über die Verhandlungen zwischen dem römisch-katholischen Kaiser Karl V. und einigen deutschen Städten, u.a. Augsburg, die sich der Reformation angeschlossen haben.
  • HStAM, Urk. 14, 3451: Landgraf Philipp belehnt de Campis mit einem Haus.Mannlehen, 25. November 1530
  • HStAM, 3, 298: Akten des Landgrafen Philipp, de Campis wird von Landgraf Philipp zum Schweinfurter Tag gesandt, um dort als Theologe über Gerichtsprozesse bezüglich Religion zu diskutieren, Juli 1532
  • StadtA KS, S 1, 295: Nennung von de Campis als Kasseler Superintendent
Citation
„Campis, Johannes de“, in: Hessische Biografie <https://www.lagis-hessen.de/en/subjects/idrec/sn/bio/id/26670> (Stand: 24.8.2026)