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Hessian Biography

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Portrait

Gustav Hacker
(1900–1979)

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Hacker, Gustav [ID = 6748]

* 20.9.1900 Lubau heute Hlubany/Podbořany (Tschechien), † 3.6.1979 Wiesbaden
Landwirt, Minister, Abgeordneter
Other Names | Activity | Family Members | References | Life | Citation
Activity

Career:

  • 1918 Abitur
  • Studium an der Höheren Landwirtschaftlichen Landesschule in Kaaden (heute Kadaň/Tschechien)
  • Landwirt
  • Mitbegründer und Vorsitzender des Bundes der sudetendeutschen Landjugend
  • 1925 Gründer der Westböhmischen Bauernhochschule
  • 1935-1939 Mitglied der tschechoslowakischen Nationalversammlung
  • 1936 Vorsitzender des Bundes der Landwirte in der Tschechoslowakei
  • Vorsitzender des Verbandes der landwirtschaftlichen Bezirksvorschusskassen
  • 1938 Aufsichtsratsvorsitzender der Sudetendeutschen Zucker AG
  • Direktor des Land- und Forstwirtschaftlichen Zentralverbandes für Böhmen und Mähren
  • 1938 Mitglied der NSDAP
  • veranlasste 1938 die Überführung des Bundes der Landwirte und ihrer Abgeordneten in die Sudetendeutsche Partei
  • 5.1935-3.1939 Mitglied der Tschechoslowakischen Nationalversammlung
  • nach Eingliederung des Bundes der Landwirte in die Sudetendeutschen Partei Abgeordneter im Tschechoslowakischen Parlament
  • Teilnehmer beider Weltkriege, zuletzt Hauptmann der Reserve
  • im Krieg als „Sonderführer Z“ Leiter der Staatsgüterverwaltung bei der Rüstungsinspektion Ukraine, Rüstungskommando Dnjepropetrowsk
  • 1945 Geschäftsführer des Landschaftsverbandes in Prag
  • 1945-1949 interniert, vom Volksgericht in Prag zu vier Jahren Kerker verurteilt
  • 23.12.1949 Übersiedlung aus der Tschechoslowakei nach Westdeutschland
  • 1.12.1954-15.1.1955 (über die Landesergänzungsliste des Gesamtdeutschen Blocks, Platz 2, Mandatsniederlegung, Nachfolger: Martin Schneider), 1.12.1958-30.11.1959 (über die Landesliste des Gesamtdeutschen Blocks, Platz 3, Mandatsniederlegung, Nachfolger: Gerhard Kuske) und 1.12.1962-10.11.1964 (Mandatsniederlegung, Nachfolger: Gerhard Kuske) Mitglied des Hessischen Landtags
  • 19.1.1955-19.1.1967 Hessischer Minister für Landwirtschaft und Forsten
  • 25.1.1955-19.1.1967 stellvertretendes Mitglied des Bundesrates
  • 1963-1964 Vorsitzender des GB/GHE
  • ab 1968 Präsident des Bauernverbandes der Vertriebenen in Bonn

Role:

  • Hessen, 03. Landtag, Mitglied (GB/BHE), 1954-1955
  • Deutschland, Bundesrepublik, Bundesrat, Mitglied (stellv.), 1955-1967
  • Hessen, 04. Landtag, Mitglied (GB/BHE), 1958-1959
  • Hessen, Ministerium für Landwirtschaft und Forsten, Minister, 1955-1967
  • Hessen, 05. Landtag, Mitglied (GDP/BHE), 1962-1964

Places of Residence:

  • Kaaden; Wiesbaden
Family Members

Father:

Hacker, Josef, Landwirt

Mother:

Kubat, Anna

Partner(s):

  • Lehmann, Anna, (⚭ 1929)
References

Sources:

Bibliography:

Image Source:

Foto, 16.12.1962; Urheberrechte: Foto Rudolph, Wiesbaden, vollständige und ausschließliche Nutzungsrechte: HHStAW, Nachweis in Arcinsys

Citation
„Hacker, Gustav“, in: Hessische Biografie <https://www.lagis-hessen.de/pnd/1015439756> (Stand: 24.9.2025)