Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen
Bitte beachten Sie: LAGIS hat eine neue Adresse: lagis.hessen.de. Für eine Übergangszeit stehen Ihnen ausgewählte Module über die bekannte Oberfläche zur Verfügung. Alle anderen sind über die neue Version des Informationssystems zugänglich. Bestehende Permalinks behalten ihre Gültigkeit und leiten bereits jetzt oder nach Abschluss aller Migrationsarbeiten automatisch auf das neue System um.

Historical Gazetteer

New search
 
Outline map of Hesse
Ordnance Map
5021 Ziegenhain
Modern Maps
Kartenangebot der Landesvermessung
Topographical Maps
KDR 100, TK25 1900 ff.
Historical Maps
Kurfürstentum Hessen 1840-1861 – 52. Ziegenhain

Gleimsdorf

Wüstung · 241 m über NN
Gemarkung Frielendorf, Gemeinde Frielendorf, Schwalm-Eder-Kreis 
Settlement | Statistics | Constitution | Property | Church and Religion | Culture | Economy | References | Citation
Settlement ↑

Settlement Type:

Wüstung

Localization:

10 km nordwestlich von Ziegenhain.

Geographical Situation:

Wüste Ortslage in einem kleinen Seitental des Ohebachs; Flurname Gleimsdorf.

Earliest Reference:

1197

Latest Reference:

1580

Settlement Development:

Um 1580 wüst.

Historical Names:

Naming:

  • curia (1197)

Coordinates:

Gauß-Krüger: 3522300, 5650100
UTM: 32 U 522217 5648280
WGS84: 50.985676° N, 9.316521° O OpenLayers

Statistics ↑

Location Code:

63400402003

Population Statistics:

  • Um 1580: wüst
Constitution ↑

Former Administrative District:

Ziegenhain

Property ↑

Manorial System and Landholding:

  • 1197 besitzt Kloster Spieskappel in Gleimsdorf einen Hof.
  • 1235 bestätigt Landgraf Konrad von Thüringen die Besitzungen des Kloster am Ort.
  • 1325 verpflichtet sich das Kloster gegenüber der Pfarrkirche zu Verna und ihrem Opfermann zur Abgabe einer jährlichen Fruchtrente aus dem Klosterbesitz.
  • Vor und nach 1527: Den Klosterbesitz am Ort hat Spieskappel bis zur Säkularisierung (1527) selbst bewirtschaftet; dann an Frielendorfer Bauern verpachtet.
  • Um 1580 besaß Otto von Wildungen die Wüstung als landgräfliches Pfandlehen.
  • 1585 stand sie Simon Bring zu,
  • 1699 verkauften die Homberg die Wüstung Gleimsdorf der landgräflichen Rentkammer.

Tithes:

1265/70 erhält Spieskappel von den von Holzheim den Zehnten zu Gleimsdorf, der Lehen der Grafen von Reichenbach und von Ziegenhain war.

References ↑

Bibliography:

Citation ↑
„Gleimsdorf, Schwalm-Eder-Kreis“, in: Historisches Ortslexikon <https://www.lagis-hessen.de/en/subjects/idrec/sn/ol/id/4591> (Stand: 17.12.2019)