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Hessian Biography

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Portrait

Valentin Krug
(belegt 1513–1516)

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Further Information

GND-ID

1388877767

Krug, Valentin [ID = 21312]

belegt 1513–18.2.1516
Priester, Sekretär, Kanzler
Biographical Text

Biogramm bei Demandt, Personenstaat

Priester1, Sekretarius der Landgräfin Anna wohl schon 15132, 1514 Januar 143, Kanzler der Landgräfin 15144, dann Angehöriger der Kanzlei der verordneten Räte bis mindestens 1514 September5. 1514 Juni/Juli begleitet er den verordneten Rat Eitel von Löwenstein auf seinem Visitationsritt durch die Obergrafschaft und führt das Visitationsprotokoll6. Küch bezeichnet ihn als Hofgerichtssekretär 1515/167, Gundlach bemerkt, daß er das Hofgerichtsprotokoll von 1516 Februar 18 an führt8 und nicht Hofgerichtssekretär gewesen sein könne, da es dieses Amt damals angeblich noch nicht gegeben habe9.


  1. 1515 Dezember 7 heißt er Valentinus Krugk presbiter sub prepositura ecclesie sancti Steffphani Magunt. (Gundlach III S. 142 Anm. 6 zitiert: Alte Kirchensachen). ↑
  2. 1513 August 6 schreibt er an seine Mutter aus Rotenburg einen Kondolenzbrief zum Tode des Vaters und entschuldigt sein Fernbleiben m(iner) g(nedigen) frauwen) gescheft halbir. (Best. 2 V Landesverwaltung: Dienersachen). ↑
  3. Anrede: Liber Valentin. Adresse: Dem achtparn und weisen der durchleuchtigen hochgeporn furstin frauen Anna, geporn herzogin zu Meckelburgk, und lantgrefin zu Hessen, m. gn. fr. secretari (Best. 2 ebd.). ↑
  4. Rechn. I, Marburg (80/1 Bl. 128v.): m. gn. fr. cancler her Valentin. ↑
  5. Küch, Visitation S. 158 Anm. 49. Mitte Juni schreibt Krug an den Marschall Philipp Meisenbug wegen Wahrung seiner Stellung und Besoldung in der Kanzlei und wendet sich etwa zur gleichen Zeit an die verordneten Räte, „daß er hiervor, als der Zwiespalt zwischen der Landgräfin Anna, Prälaten, Ritterschaft, Städten und gemeiner Landschaft an einem und dem gewesenen Regiment am andern Teile entstanden, zu allen gehaltenen Landtagen die Kanzlei mit Papier, Pergament, Tinte, Siegelwachs und Botenlohn vorgestreckt und verlegt habe. Dieses sei ihm noch nicht wiedererstattet worden. Daher bittet er, den Kammerschreiber anzuweisen, ihm 4 fl. auszuzahlen (ungeordnete Hofgerichtsakten!)“. (So Gundlach III S. 143). – Der landständische Ausschuß beschloß daraufhin am 31. Juli 1514, Krug diese 4 fl. zu ersetzen (Glagau, Landtagsakten S. 378). ↑
  6. Küch, Visitation S. 158. ↑
  7. Ebd. ↑
  8. Gundlach III S. 143 Anm. 7. ↑
  9. Jedoch ist Antonius Alberti schon 1511 als Hofgerichtssekretär bezeugt (siehe dort). ↑

Bibliography