Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen
Bitte beachten Sie: LAGIS hat eine neue Adresse: lagis.hessen.de. Für eine Übergangszeit stehen Ihnen ausgewählte Module über die bekannte Oberfläche zur Verfügung. Alle anderen sind über die neue Version des Informationssystems zugänglich. Bestehende Permalinks behalten ihre Gültigkeit und leiten bereits jetzt oder nach Abschluss aller Migrationsarbeiten automatisch auf das neue System um.

Hessian Biography

New search
 
Portrait

Tilemann Günderrode
(1512–1550)

Symbol: Switch display mode Symbol: Switch display mode Symbol: Print Preview

GND-ID

136152228

Günderrode, Tilemann [ID = 16422]

* 3.2.1512 Leipzig, † 3.12.1550 Kassel, Begräbnisort: Kassel Brüderkirche, evangelisch
JUD – Rat, Kanzler
Biographical Text

Biogramm bei Gundlach, Dienerbuch

Tilemann Günterode1, geboren 1512 Februar 32 in Leipzig3, immatrikuliert daselbst im Wintersemester 1518, studiert dann in Bourges die Rechte4, wird Doktor beider Rechte5, erhält 1542 Dezember 5 eine Bestallung als hessische Rat und Diener auf drei Jahre6, wird zum Kanzler, Rat und Diener auf zehn Jahre bestellt 1545 September 57, in dieser Stellung bis zu seinem Tode. Er starb 1550 Dezember 38.


  1. Nicht von Günterode, wie man hin und wieder liest. Er kann also nicht, wie Strieder (5, 163 ff.) angiebt, 1523 als Edelknabe nach Hessen gekommen sein. Vitam et posteros eius vide prolixe in Buddei Allgemeinem lexico in append. tomi II (Ms. Hass. fol. 101a Varia. (Casseler Landesbibliothek).
  2. Nach Strieder a. a. O.
  3. Lipsicus (Leipziger Matrikel).
  4. Nach Strieder a. a. O.
  5. Zuerst 1542 November 29 mit diesem Titel nachweisbar.
  6. Die Bestallung soll angehen am 13. Dezember 1541 (Revers in Urkunden, Bestallungen).
  7. Bestallung gedruckt Bd. 2 Nr. 57.
  8. Saur S. 501. Nach einem Berichte des Statthalters und der Räte in Cassel an den Landgrafen Philipp starb er in der Nacht vom 3. auf den 4., ungefähr um ein Uhr (Polit. Archiv Nr. 1011). Er war verheiratet mit Clara (Repertorium über Quittungen 1579 September 14), Tochter des kursächsischen Rats und hessischen Advokaten von Haus aus Dr. Simon Pistoris. Seine Schwester Apollonia war (nach Strieder a. a. O.) die Frau des Dr. Caspar Cruciger, Professors der Theologie in Wittenberg.

Bibliography