Historical Gazetteer
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- KDR 100, TK25 1900 ff.
- Historical Maps
- Kurfürstentum Hessen 1840-1861 – 77. Rasdorf
Kurfürstentum Hessen 1840-1861 – 66. Hersfeld
Kurfürstentum Hessen 1840-1861 – 76. Eiterfeld
Unterweisenborn
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Ortsteil · 327 m über NN
Gemeinde Schenklengsfeld, Landkreis Hersfeld-Rotenburg
- Settlement ↑
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Settlement Type:
Dorf
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Localization:
12 km südöstlich von Bad Hersfeld
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Geographical Situation:
Kleines Dorf mit einfachem Grundriss und lockerer Gehöftanordnung an der (südlichen) Solz, einem rechten Nebenfluss der Fulda. Durch den Ort führt als abknickende Hauptachse parallel zum Bach die L 3171 nach Schenklengsfeld.
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Earliest Reference:
1314
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Settlement Development:
Noch im 16. Jahrhundert nutzten die Bewohner von Unterweisenborn und Wehrshausen mit Schenklengsfeld eine gemeinsame Waldmark in Markgenossenschaft.
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Historical Names – Preliminary Note:
Die Bezeichnung Unterweisenborn setzt sich erst im 19. Jahrhundert durch.
vgl. Oberweisenborn
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Historical Names:
- Wyzzenborn, inferior (1314) [HStAM Best. Urk. 56 Nr. 209]
- Nydern Wießinborn (1413) [HStAM Best. Urk. 56 Nr. 773]
- Weisenborn (1559) [Ziegler, Reichsabtei Hersfeld, S. 208 Beilage 15]
- Weißenborn (1585) [Der ökonomische Staat, S. 85]
- Unter Weißenborn (1673) [Ziegler, Reichsabtei Hersfeld, S. 281 Beilage 42]
- Niederwyssenborn (1708/10) [Schleenstein, Landesaufnahme, Karte Nr. 16,1]
- Unterweisenborn (1826) [Peter Roßkopf, Das Landecker Amt im Kreise Hersfeld, S. 378-390]
- Unter Weisenborn (1885) [Gemeindelexikon für das Königreich Preußen, Provinz Hessen-Nassau, S. 62]
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Naming:
- Dorf, Dorffschafft (1826)
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Settlement Sites:
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Land Consolidation:
1901
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Earliest Local Map:
1705
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Coordinates:
Gauß-Krüger: 3558896, 5629536
UTM: 32 U 558798 5627724
WGS84: 50.798268° N, 9.834338° O OpenLayers - Statistics ↑
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Location Code:
632019110
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Land Usage Statistics:
- 1885 (Hektar): 376, davon 298 Acker (= 79.26 %), 52 Wiesen (= 13.83 %), 0,4 Holzungen (= 0.00 %)
- 1961 (Hektar): 375, davon 12 Wald (= 3.20 %)
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Population Statistics:
- 1571: 18 Hausgesesse
- 1585: 18 Hausgesesse
- um 1610: 18 Hausgesesse
- 1628: 18 Hausgesesse
- 1673: 15 Hausgesesse
- 1747: 29 Feuerstätten (Dorfbuch der Landgrafschaft Hessen-Cassel HStAM Bestand S Nr. 105)
- 1826: 24 steuerpflichtige Häuser mit 117 Menschen; Gewerbetreibende: 1 Müller, 1 Schmied, 1 Schuhflicker, 1 Schneider, 1 Schäfer, 1 Tagelöhner, 5 Spinner
- 1885: 131, davon 131 evangelisch (= 100.00 %), 0 katholisch
- 1961: 147, davon 112 evangelisch (= 76.19 %), 31 katholisch (= 21.09 %)
- 1970: 123
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Charts:

Data source: Historisches Gemeindeverzeichnis für Hessen: 1. Die Bevölkerung der Gemeinden 1834-1967.
Wiesbaden : Hessisches Statistisches Landesamt, 1968. - Constitution ↑
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Administrative Area:
- 1343: Reichsabtei Hersfeld, Amt Landeck
- um 1550: Reichsabtei Hersfeld, Amt Landeck
- 1585: Landgrafschaft Hessen, Niederhessen, Amt Landeck (halb hersfeldisch)
- 1651: Landgrafschaft Hessen-Kassel, Fürstentum Hersfeld, Amt Landeck
- 1787: Landgrafschaft Hessen-Kassel, Fürstentum Hersfeld, Amt Landeck
- 1803-1806: Kurfürstentum Hessen, Fürstentum Hersfeld, Amt Landeck
- 1807-1813: Königreich Westphalen, Departement der Werra, Distrikt Hersfeld, Kanton Landeck
- 1814-1821: Kurfürstentum Hessen, Fürstentum Hersfeld, Amt Landeck (zuletzt Amt Friedewald)
- 1821: Kurfürstentum Hessen, Provinz Fulda, Kreis Hersfeld
- 1848: Kurfürstentum Hessen, Bezirk Hersfeld
- 1851: Kurfürstentum Hessen, Provinz Fulda, Kreis Hersfeld
- 1867: Königreich Preußen, Provinz Hessen-Nassau, Regierungsbezirk Kassel, Landkreis Hersfeld
- 1945: Groß-Hessen, Regierungsbezirk Kassel, Kreis Hersfeld
- 1946: Land Hessen, Regierungsbezirk Kassel, Kreis Hersfeld
- 1972: Land Hessen, Regierungsbezirk Kassel, Landkreis Hersfeld-Rotenburg
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Former Administrative District:
Hersfeld
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Court:
- vor 1822: Amt Landeck
- 1822: Justizamt Friedewald
- 1832: Justizamt Friedewald
- 1833: Justizamt Schenklengsfeld
- 1867: Amtsgericht Schenklengsfeld
- 1879: Amtsgericht Schenklengsfeld
- vor 1945: Amtsgericht Schenklengsfeld
- 1945: Amtsgericht Bad Hersfeld
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Lordship:
1314 überträgt der Abt von Hersfeld Einkünfte u.a. in Unterweisenborn als Burglehen an Hermann von Borsch und dessen Ehefrau Elisabeth. 1343 erhält der Wäppner Hermann von Buchenau vom Kloster Hersfeld ein Vorwerk und anderthalb Hufen zu Unterweisenborn als Erbburglehen auf der Burg Landeck.
1413 verkaufen Johann von Reckerode und seine Ehefrau Benit ihre Äcker und Güter in Unterweisenborn, Lehen des Klosters Hersfeld, mit Zustimmung des Abts an Johann Schade von Leibolz und dessen Ehefrau Sophia.
1567 erhält Eberhard von Buchenau u.a. einen Hof zu Weißenborn, in früheren Zeiten Borschenhof genannt, sowie ein Vorwerk zu Weißenborn, genannt Borschenvorwerk als hersfeldisches Lehen.
Verwaltungstechnisch gehört Unterweisenborn im Spätmittelalter zum Amt Landeck, dessen Sitz die Burg ist. Zugleich ist es Grenzort zur Gebiet der Abtei Fulda. Die Landgrafen von Hessen versuchen seit dem 15. Jahrhundert, ihre Herrschaft in diesem Raum auszudehnen und die Abtei zurückzudrängen. 1585 ist die Herrschaft zwischen Hersfeld und Hessen geteilt. Nach dem Dreißgjährigen Krieg fällt mit dem Westfälischen Frieden das gesamte Amt endgültig 1651 an die Landgrafschaft Hessen. 1736 bis 1742 fällt Unterweisenborn vorübergehend an Kursachsen.
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Recent Developments:
Am 1.2.1971 im Zuge der hessischen Gebietsreform neben anderen Gemeinden als Ortsteil in die Gemeinde Schenklengsfeld eingegliedert.
- Property ↑
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Manorial System and Landholding:
- Dorf des hersfeldischen Amts Landeck
- Church and Religion ↑
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Local Churches:
- 1826 ist keine Kirche vorhanden
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Parochial Affiliation:
1585, 1747, 1826, 1872 und 1994 zu Schenklengsfeld gehörig
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Conversions:
Einführung der Reformation vermutlich Mitte des 16. Jahrhunderts.
- Culture ↑
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Schools:
1826 ist keine Schule vorhanden, die Kinder gehen nach Malkomes
1910 einklassige Volksschule
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Language History (Digital Facsimiles):
- Economy ↑
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Mills:
1826 wird die Mühle am Ausgang des Dorfes mit dem Wasser der Solz in Vereinigung mit dem nicht weit davon gelegenen Bach, der Quilleborn genannt, betrieben. Sie hat ein oberschlächtiges Wasserad mit nur einem Mahlgang. Die Mühle wird seit 1930 nicht mehr betrieben, 1958 ist das Wasserrad nicht mehr vorhanden.
- References ↑
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Bibliography:
- Citation ↑
- „Unterweisenborn, Landkreis Hersfeld-Rotenburg“, in: Historisches Ortslexikon <https://www.lagis-hessen.de/en/subjects/idrec/sn/ol/id/3292> (Stand: 13.5.2026)

