Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen
Bitte beachten Sie: LAGIS hat eine neue Adresse: lagis.hessen.de. Für eine Übergangszeit stehen Ihnen ausgewählte Module über die bekannte Oberfläche zur Verfügung. Alle anderen sind über die neue Version des Informationssystems zugänglich. Bestehende Permalinks behalten ihre Gültigkeit und leiten bereits jetzt oder nach Abschluss aller Migrationsarbeiten automatisch auf das neue System um.

Hessian Biography

New search
 

Brundert, Willi [ID = 10890]

* 12.6.1912 Magdeburg, † 7.5.1970 Frankfurt am Main, Begräbnisort: Frankfurt am Main Hauptfriedhof
Prof. Dr. jur. – Politiker, Oberbürgermeister
Other Names | Activity | Family Members | References | Life | Citation
Other Names

Other Names:

  • Brundert, Wilhelm
Activity

Career:

  • 1930 Eintritt in die SPD und in den Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold
  • Studium der Rechts- und Staatswissenschaften an den Universitäten Halle an der Saale und Frankfurt am Main
  • 1931-1933 Vorsitzender der Sozialistischen Studentenschaft an der Universität Halle
  • nach 5.1933 illegale politische Aktivitäten in Halle
  • 1935 Promotion zum Dr. jur. an der Universität Hamburg
  • nach der politisch bedingten Entlassung aus dem Staatsdienst Wirtschafts- und Steuerberater
  • 9.1941 Einberufung zur Kriegsmarine
  • 1944–1946 in britischer Kriegsgefangenschaft, 1946 im Schulungslager „Wilton Park“
  • 1946 Rückkehr nach Deutschland
  • Eintritt in die SED
  • Professor für Wirtschafts-, Steuer- und Verwaltungsecht an der Universität Halle
  • Ministerialdirektor und Hauptabteilungsleiter im Ministerium für Wirtschaft und Verkehr der Landesregierung Sachsen-Anhalt
  • 28.11.1949 Verhaftung
  • 29.4.1950 mit Leo Herwegen, GND, im Dessauer Schauprozess gegen leitende Mitarbeiter der Deutschen Continental-Gas-Gesellschaft wegen angeblicher Sabotage zu 15 Jahren Zuchthaus verurteilt, 1957 entlassen
  • Übersiedlung in die BRD
  • 1958 Leiter der Landesfinanzschule in Rotenburg an der Fulda
  • 1962 Staatssekretär
  • 20.2.1963-1964 Staatssekretär und Chef der Staatskanzlei der Hessischen Landesregierung in Wiesbaden
  • Direktor des Landespersonalamtes
  • 27.8.1964–7.5.1970 Oberbürgermeister der Stadt Frankfurt am Main
  • 1967 Präsident des Deutschen und Hessischen Städtetags
  • 1970 Großes Silbernes Ehrenzeichen mit dem Stern der Republik Österreich
  • starb an den Folgen der Zuchthaus-Haft in der DDR

Role:

  • Hessen, Staatskanzlei, Chef, 1962-1964
  • Frankfurt am Main, Oberbürgermeister, 1964-1970

Places of Residence:

  • Halle an der Saale; Frankfurt am Main; Rotenburg an der Fulda; Hamburg
Family Members

Father:

Brundert, N.N., Schriftsetzer

Partner(s):

  • Schrader, Irmgard, * Thüringen 17.7.1916, † Soden am Taunus 30.6.1988, Witwe des N.N. Bockmühl

Relatives:

  • Brundert, Jürgen <Sohn>, * 7.2.1940, † 28.2.2014, Jurist
References

Sources:

Bibliography:

Citation
„Brundert, Willi“, in: Hessische Biografie <https://www.lagis-hessen.de/pnd/118674773> (Stand: 7.5.2026)