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Hessian Biography

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Portrait

Martin Bretthauer
(belegt 1494–1514)

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Further Information

GND-ID

1390716090

Bretthauer, Martin [ID = 19233]

belegt 1.11.1494–5.3.1514
Kanzleischreiber, Botenmeister
Biographical Text

Biogramm bei Demandt, Personenstaat

Schreiber in der Kanzlei zu Marburg 1494 November 11, 1497 März 282, 1497 November 13 stellt ihm Landgraf Wilhelm III. das Zeugnis aus, daß er sich als sein ehemaliger Kanzleischreiber im Dienste fromm und ehrlich verhalten habe und in Gnaden von ihm geschieden sei3, [um zu studieren?]4. 1499 März 24 schreibt Landgraf Wilhelm II. an Dekan und Kapitel zu Fritzlar, daß sein Rat Thiele Wolff und die anderen Wölfe von Gudenburg ihm zu Gefallen seinen Kanzleischreiber Martin Bretthauer zur Pfarrei Kalden präsentiert hätten5. 1501 ist Herr Martin Bretthauer Botenmeister zu Kassel6, 1502 Oktober 20 ist Herr Martin wieder Kanzleischreiber7. 1514 März 5 wird er vom Grebensteiner Bürgermeister für die Vikarie des Altars des Leichnams Christi und der Hll. Andreas, Katharina, Barbara und Dorothea in der Martinskirche zu Kassel präsentiert8.


  1. Küch, Marburger Rechtsquellen II S. 379.
  2. Eine Urkunde dieses Datums ist unterfertigt: Commissione magistri curie [Hans von Dornberg] per relationem Martini [Bretthauer] scriptoris Henricus Zolner scripsit (Kopiar 15 Nr. 63).
  3. Kopiar 15 Nr. 101.
  4. Wahrscheinlicher wohl, um in die Dienste Landgraf Wilhelms II. zu treten, in denen er bald begegnet. Ob daher auch Schon die Notiz in Rechn. I, Gudensberg (61/13 Bl. 10v.), die 1497 März 9 von einem Rat Brettau spricht, auf ihn zu beziehen ist?
  5. Best. 105 II Stift Fritzlar, Korrespondenzen.
  6. Rechn. I, Kassel (69/3 Bl. 60, 81).
  7. Rechn. I, Felsberg (47/5 Bl. 13). – Gleichwohl stürzt er zusammen mit Heinz von Kaldern in diesem Jahre die Frucht in Wolfhagen (Rechn. I, Wolfhagen).
  8. Schultze, Kasseler Klöster Nr. 1141.

Bibliography