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Hessian Biography
Further Information
GND-ID
118535196
Freiligrath, Hermann Ferdinand [ID = 24647]
- * 17.6.1810 Detmold, † 18.3.1876 Cannstatt, evangelisch
Schriftsteller - Activity ↑
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Career:
- 1825 wegen Versetzung des Vaters nach Soest verzogen, wo er das Gymnasium besuchte und eine kaufmännische Lehre absolvierte
- ab 1832 Bankangestellter in Amsterdam und ab 1837 in Barmen (heute Wuppertal)
- nach dem Erfolg seiner ersten Gedichtsammlung 1838 ausschließlich als Dichter tätig
- durch sein Leben und Wirken in Honnef und Unkel (ab 1839), in St. Goar (1842/43) und Assmannshausen (1844) als „Rheinpoet“ bekannt
- in Geisenheim Konakt zu Adelheid von Stolterfoth (deren Gast 1841 und 1842) sowie zu Johann Dietrich Dresel
- Aufenthalte auch im Taunus (zum Beispiel in Kronthal)
- in Assmannshausen, wo er in der „Krone“ wohnte und sich mit Geibel und Hoffmann von Fallersleben traf, entstand 1844 sein politischer Gedichtband „Ein Glaubensbekenntnis“ als erstes Zeugnis seiner sozial-revolutionären Wandlung, die ihn der politischen Verfolgung aussetzte
- Exil in London
- nach der Rückkehr ab 1868 in Assmannshausen
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(Art-) Works:
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Places of Residence:
- Detmold; Soest (Westfalen); Assmannshausen
- Family Members ↑
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Father:
Freiligrath, Johann Wilhelm, 1784–1829, Lehrer, ab 1825 Leiter der Fabrikbetriebe Schwollmann in Soest, Sohn des Johann Peter Albert Freiligrath, Färbermeister in Kettwig, und der Elisabeth vom Brück
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Mother:
Tops, Luise, † 1817, aus Mülheim am Rhein
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Partner(s):
- Melos, Ida, (⚭ Weimar 1841) 1817–1899, Tochter des Johann Melos, Gymnasialprofessor
- References ↑
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Bibliography:
- Allgemeine deutsche Biographie, Bd. 7, Leipzig 1878, S. 343-347 (Moriz Carrière)
- Neue deutsche Biographie, Bd. 5, Berlin 1961, S. 397 f. (Rüdiger Frommholz)
- Renkhoff, Nassauische Biographie, 2. Aufl., Wiesbaden 1992, S. 203, Nr. 1140
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Image Source:
Johann Peter Hasenclever artist QS:P170,Q63531, Ferdinand Freiligrath Hasenclever, als gemeinfrei gekennzeichnet, Details auf Wikimedia Commons (Ausschnitt)
- Citation ↑
- „Freiligrath, Hermann Ferdinand“, in: Hessische Biografie <https://www.lagis-hessen.de/pnd/118535196> (Stand: 17.6.2026)
