Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen
Bitte beachten Sie: LAGIS hat eine neue Adresse: lagis.hessen.de. Für eine Übergangszeit stehen Ihnen ausgewählte Module über die bekannte Oberfläche zur Verfügung. Alle anderen sind über die neue Version des Informationssystems zugänglich. Bestehende Permalinks behalten ihre Gültigkeit und leiten bereits jetzt oder nach Abschluss aller Migrationsarbeiten automatisch auf das neue System um.

Historical Gazetteer

New search
 
Outline map of Hesse
Ordnance Map
4824 Hessisch Lichtenau
Modern Maps
Kartenangebot der Landesvermessung
Topographical Maps
KDR 100, TK25 1900 ff.
Historical Maps
Kurfürstentum Hessen 1840-1861 – 33. Lichtenau

Geisenrod

Wüstung · 338 m über NN
Gemarkung Hasselbach, Gemeinde Waldkappel, Werra-Meißner-Kreis 
Settlement | Statistics | Constitution | Property | Church and Religion | Culture | Economy | References | Citation
Settlement

Settlement Type:

Wüstung

Localization:

20 km südsüdwestlich von Witzenhausen gelegen

Geographical Situation:

1 km westlich von Hasselbach und 7 km südöstlich von Hessisch Lichtenauin dem von Hasselbach nach Reichenbach ziehenden Grunde gelegen

Flurname: "Gisserod" (exakt: "Im Giesserod" und "Auf dem Giesserod")

Im letztgenannten Flurteil wird die Wüstung angeführt (hier mittig lokalisiert).

Earliest Reference:

1273

Latest Reference:

1571

Settlement Development:

Vermutlich von einem Giso (von Reichenbach) gegründet

1454: 3 Huben genannt, von Hasselbach aus bewirtschaftet

Historical Names:

Naming:

  • villa (1273)
  • wüst (1454)
  • Dorf (1538)
  • wüst (1564)

Coordinates:

Gauß-Krüger: 3557348, 5670326
UTM: 32 U 557251 5668497
WGS84: 51.165045° N, 9.818812° O OpenLayers

Statistics

Location Code:

63601207001

Constitution

Administrative Area:

  • 1383/87: Amt Reichenbach
  • 1454: Landgrafschaft Hessen, Amt Lichtenau

Former Administrative District:

Witzenhausen

Court:

Lordship:

1273: Die Grafen von Bilstein verkaufen ihre Stift Kappeler Lehnsrechte zu Geisenrod an den Deutschen Orden Reichenbach unter vorheriger Verzichtleistung des Stiftes Kappel.

1454: Geisenrod im landgräflichen Besitz

1538: Landgraf Philipp belehnt die von Hundelshausen mit dem Geisenrod; folgend Reverse bis 1822.

References

Sources:

  • Hundelshauser Kopiar 62v, Landesbibliothek Kassel

Bibliography:

Citation
„Geisenrod, Werra-Meißner-Kreis“, in: Historisches Ortslexikon <https://www.lagis-hessen.de/en/subjects/idrec/sn/ol/id/5781> (Stand: 4.3.2025)