Hesse in the 19th and 20th Centuries

Grundsteinlegung für den Bau von Schloss Garvensburg in Züschen, 31. Juli 1897
1891 kaufte der Großindustrielle Wilhelm Garvens (1841–1913) aus Hannover das Gut des mit dem Tode von Heinrich von Meysenbug (1742–1810) ausgestorbenen Adelsgeschlechts im Osten von Züschen und ließ dort in den folgenden Jahren ein Schloss im Stil des Historismus als repräsentablen Jagdsitz für sich und seine Gäste erbauen. Entwurf und Ausführung des aufwendigen Baus übernahm der an der Kasseler Gewerbeschule ausgebildete Architekt Ferdinand Schorbach (1846–1912). Die Grundsteinlegung erfolgt am 31. Juli 1897. 1908 wurde der Industrielle als Wilhelm von Garvens-Garvensburg in den erblichen Adelsstand erhoben.
Der burgartige Gebäudekomplex mit mehreren Türmen wird von einem großzügig angelegten Landschaftspark umgeben, der über eine Brücke mit dem sogenannten „Alten Schloss“ der Familie von Meysenbug verbunden ist. Bis in die 1970er Jahre war das Schloss im Besitz der Familie von Garvens-Garvensburg.
(UH)
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- „Grundsteinlegung für den Bau von Schloss Garvensburg in Züschen, 31. Juli 1897“, in: Zeitgeschichte in Hessen <https://www.lagis-hessen.de/en/subjects/idrec/sn/edbx/id/7711> (Stand: 2.10.2025)
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