Historical Gazetteer
- Ordnance Map
- 5124 Bad Hersfeld
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- Kartenangebot der Landesvermessung
- Topographical Maps
- KDR 100, TK25 1900 ff.
- Historical Maps
- Kurfürstentum Hessen 1840-1861 – 66. Hersfeld
Further Information
Malkomes
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Ortsteil · 260 m über NN
Gemeinde Schenklengsfeld, Landkreis Hersfeld-Rotenburg
- Settlement ↑
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Settlement Type:
Dorf
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Localization:
8 km südöstlich von Bad Hersfeld
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Geographical Situation:
Kleines Dorf mit lockerer Gehöftanordnung westlich der (südlichen) Solz, einem rechten Nebenfluss der Fulda. Durch den Ort verläuft als Nord-Südachse die Brunnenstraße, auf die, parallel zum gleichnamigen von Südwesten kommenden Bach, die Dinkelroder Straße (K 20) stößt. In diesem kleinen Ortskern befindet sich auch die Dorfkirche. Im Osten verläuft, parallel zur Solz, als Ortsumgehung die L 3171.
Bahnhof der Eisenbahnlinie Bad Hersfeld – Philippsthal/Heimboldshausen (Inbetriebnahme der Strecke 27.9.1912) bis zur Stilllegung der Strecke am 1.11.1969.
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Earliest Reference:
1340
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Historical Names:
- Malkandes (1340) [Schreibweise nach Archivregest HStAM Best. Urk. 57 Nr. 163]
- Memiz (1368) [Schreibweise nach Archivregest HStAM Best. Urk. 57 Nr. 624]
- Malckmus (1493) [HStAM Best. Urk. 57 Nr. 219]
- Malckemes (1585) [Der ökonomische Staat, S. 85]
- Malckemus (1708/10) [Schleenstein, Landesaufnahme, Karte Nr. 16,1]
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Naming:
- Dorf (1368)
- Dorf und Wüstung (1493)
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Settlement Sites:
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Land Consolidation:
1906
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Earliest Local Map:
1706
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Coordinates:
Gauß-Krüger: 3557740, 5635553
UTM: 32 U 557643 5633738
WGS84: 50.852466° N, 9.818889° O OpenLayers - Statistics ↑
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Location Code:
632019070
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Land Usage Statistics:
- 1885 (Hektar): 165, davon 106 Acker (= 64.24 %), 28 Wiesen (= 16.97 %), 7 Holzungen (= 4.24 %)
- 1961 (Hektar): 170, davon 7 Wald (= 4.12 %)
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Population Statistics:
- 1571: 17 Hausgesesse
- 1585: 17 Hausgesesse
- um 1610: 17 Hausgesesse
- 1628: 17 Hausgesesse
- 1673: 10 Hausgesesse
- 1747: 15 Feuerstätten (Dorfbuch der Landgrafschaft Hessen-Cassel HStAM Bestand S Nr. 105)
- 1826: 18 Häuser, 1 Hirtenhaus mit 105 Menschen; Gewerbetreibende: 1 Müller, 1 Schmied, 1 Küfer, 1 Schneider, 1 Wollspinner und 2 Tagelöhner
- 1885: 202, davon 202 evangelisch (= 100.00 %), 0 katholisch
- 1961: 260, davon 237 evangelisch (= 91.15 %), 16 katholisch (= 6.15 %)
- 1970: 258
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Charts:

Data source: Historisches Gemeindeverzeichnis für Hessen: 1. Die Bevölkerung der Gemeinden 1834-1967.
Wiesbaden : Hessisches Statistisches Landesamt, 1968. - Constitution ↑
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Administrative Area:
- um 1550: Reichsabtei Hersfeld, Amt Landeck
- 1585: Landgrafschaft Hessen, Niederhessen, Amt Landeck (halb hersfeldisch)
- 1651: Landgrafschaft Hessen-Kassel, Fürstentum Hersfeld, Amt Landeck
- 1787: Landgrafschaft Hessen-Kassel, Fürstentum Hersfeld, Amt Landeck
- 1803-1806: Kurfürstentum Hessen, Fürstentum Hersfeld, Amt Landeck
- 1807-1813: Königreich Westphalen, Departement der Werra, Distrikt Hersfeld, Kanton Landeck
- 1814-1821: Kurfürstentum Hessen, Fürstentum Hersfeld, Amt Landeck (zuletzt Amt Friedewald)
- 1821: Kurfürstentum Hessen, Provinz Fulda, Kreis Hersfeld
- 1848: Kurfürstentum Hessen, Bezirk Hersfeld
- 1851: Kurfürstentum Hessen, Provinz Fulda, Kreis Hersfeld
- 1867: Königreich Preußen, Provinz Hessen-Nassau, Regierungsbezirk Kassel, Landkreis Hersfeld
- 1945: Groß-Hessen, Regierungsbezirk Kassel, Kreis Hersfeld
- 1946: Land Hessen, Regierungsbezirk Kassel, Kreis Hersfeld
- 1972: Land Hessen, Regierungsbezirk Kassel, Landkreis Hersfeld-Rotenburg
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Former Administrative District:
Hersfeld
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Court:
- vor 1822: Amt Landeck
- 1822: Justizamt Friedewald
- 1832: Justizamt Friedewald
- 1833: Justizamt Schenklengsfeld
- 1867: Amtsgericht Schenklengsfeld
- 1879: Amtsgericht Schenklengsfeld
- vor 1945: Amtsgericht Schenklengsfeld
- 1945: Amtsgericht Bad Hersfeld
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Lordship:
1340 vererben das Kloster St. Petersberg vor Hersfeld sowie auch Friedrich und Tile von Wolfershausen ihr gemeinsames Gut in Malkomes gegen einen jährlichen Zins an Frucht und Geld sowie einen gewissen Dienst an Johann Winener. 1368 verpfänden Abt und Konvent zu Hersfeld dem Propst und dem Konvent in Kreuzberg ihr Schloss Landeck mit Gericht, Vogtei und allen Rechten sowie den ihnen erblich von Simon von Buchenau verschriebenen halben Teil an Malkomes, Schenksolz und Lampertsfeld mit allem Zubehör an Gericht, Dorf, Feld, Holz, Wasser und Weide für 2.000 Gulden.
1493 bekennen Ludwig von Hanstein und der Konvent des Klosters St. Petersberg bei Hersfeld, dass sie das Dorf und die Wüstung Malkomes mit allem Zubehör außer der Mühle und dem dazugehörigen Wiesenland für einen jährlichen Zins dem Einwohner Heinz Tolde daselbst und Konsorten erblich überlassen haben.
Verwaltungstechnisch gehört Malkomes zum Amt Landeck, dessen Sitz die Burg ist. Die Landgrafen von Hessen versuchen seit dem 15. Jahrhundert, ihre Herrschaft in diesem Raum auszudehnen und die Abtei zurückzudrängen. Die Herrschaft im Amt Landeck ist daher zwischen der Reichsabtei Hersfeld und der Landgrafschaft Hessen vor allem im 16. Jahrhundert strittig. Nach dem Bauernkrieg besetzte Landgraf Philipp von Hessen die Burg, die zerstört war. 1550 schloss er mit dem Hersfelder Abt einen Vertrag, der Hersfeld die Hälfte des Besitzes in Schloss und Amt Landeck überließ. 1557 wurde dieser Teil durch den Hersfelder Abt den Söhnen des Landgrafen zu Lehen überlassen. Nach dem Dreißgjährigen Krieg fiel mit dem Westfälischen Frieden das gesamte Amt endgültig 1651 an die Landgrafschaft Hessen.
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Recent Developments:
Am 31.12.1971 im Zuge der hessischen Gebietsreform neben anderen Gemeinden als Ortsteil in die Gemeinde Schenklengsfeld eingegliedert.
- Property ↑
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Manorial System and Landholding:
- Dorf des Klosters Petersberg als Tochterkloster der Reichsabtei Hersfeld.
- Church and Religion ↑
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Local Churches:
- 1734 Kirche als kleiner zweigeschossiger Fachwerksbau errichtet
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Parochial Affiliation:
1585, 1747, 1826, 1872 und 1994 nach Schenklengsfeld eingepfarrt.
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Conversions:
Einführung der Reformation vermutlich Mitte des 16. Jahrhunderts.
- Culture ↑
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Schools:
1826 ist kein Schulhaus vorhanden, die Kinder gehen nach Schenklengsfeld zur Schule
1910 einklassige Volksschule
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Language History (Digital Facsimiles):
- Economy ↑
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Mills:
1493 wird eine Mühle erwähnt
1826 befindet sich die mit dem Wasser der Solz über 2 oberschlächtigen Wasserrädern angetriebene Mahl- und Schlagmühle in der Mühlgasse am Ortsausgang. 1941 wird das Wasserrad gegen eine Turbine ausgetauscht, die später nur noch Strom erzeugt.
- References ↑
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Bibliography:
- Citation ↑
- „Malkomes, Landkreis Hersfeld-Rotenburg“, in: Historisches Ortslexikon <https://www.lagis-hessen.de/en/subjects/idrec/sn/ol/id/3083> (Stand: 11.5.2026)

