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Hesse in the 19th and 20th Centuries
- 1900
- 1910
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- 1970
- 1980
- 1990
- 2000
- Herbst 1876: Der Maler Hans Thoma lässt sich dauerhaft in Frankfurt nieder
Nachdem er bereits 1873 und 1874 einige Zeit in Frankfurt verbracht hatte, bezieht der Maler Hans Thoma im Herbst 1876 dort ein Atelier und eine Wohnung, die er mit seinem Freund und Kollegen Wilhelm Steinhausen (1846 -1924) teilt. Im Dezember 1877 wechselte er mit Mutter, Schwester und Ehefrau Bonicella, gen. Cella (1858-1901), die er im Juni des Jahres geheiratet hatte, in ein gemeinsames ... »Details - 7. Oktober 1876: Amtsantritt von Konrad Duden als Direktor des Königlichen Gymnasiums in Hersfeld
Am 7. Oktober 1876 tritt Konrad Duden (1829–1911) sein Amt als Direktor des 1570 gegründeten Gymnasiums in Hersfeld an. Von Anfang an verfolgte er als Anhänger der fortschrittlichen Erziehungsprinzipien des Schweizer Pädagogen Johann Heinrich Pestalozzi (1746–1827) die umfassende Erneuerung der traditionsreichen Schule („Alte Klosterschule“). Mit besonderer Aufmerksamkeit widmete er ... »Details - 8. Oktober 1876: Engelbert Humperdinck erhält den Mozartpreis der Stadt Frankfurt
Mit der Komposition eines Liedes und eines Streichquartettsatzes gewinnt der junge Komponist Engelbert Humperdinck (1854–1921) 1876 den Mozart-Preis der Stadt Frankfurt am Main, der mit einem gut dotierten vierjährigen Stipendium verbunden ist. Träger des Preises war die 1838 nach einem Sängerfest gegründete Mozart-Stiftung. ... »Details - 10. Oktober 1876: Neugründung der Landwirtschaftsschule in Weilburg
Am 19. Dezember 1876 berichtet der Wiesbadener Regierungspräsident Lothar von Wurmb (1824–1890) dem Kaiser, dass am 10. Oktober 1876 seitens der Stadtgemeinde die Landwirtschaftsschule in Weilburg eröffnet wurde. Hierzu habe es Beihilfe durch einen Staatszuschuss von 15.000 bis 18.000 Mark gegeben.|Die Landwirtschaftsschule soll nun jährlich stattfinden. Es stehe auch eine Winterschule damit ... »Details - 14. Oktober 1876: Die Elisabethenschule wird als Höhere Mädchenschule in Frankfurt gegründet
Als 1876 die Zahl der Schüler und Schülerinnen der 1803 gegründeten Musterschule in Frankfurt am Main auf 1.200 angewachsen war, initiierte Direktor Dr. Friedrich Eiselen (1825–1917) die Abtrennung einer Höheren Mädchenschule, der nach der Mutter Goethes Catharina Elisabeth Goethe (1731–1808) benannten Elisabethenschule. Sie diente gleichzeitig als Lehrerinnenseminar zur Ausbildung von ... »Details - 20. Oktober 1876: Wahl zum Preußischen Abgeordnetenhaus
Bei der Wahl zum Preußischen Abgeordnetenhaus bleiben die Nationalliberalen nach leichten Stimmengewinnen mit 178 Mandaten (1873: 175) wie schon seit 1870 erneut stärkste Kraft. Die katholische Zentrumspartei verliert zwar einen Sitz, bleibt aber mit 85 Mandaten zweitstärkste Fraktion, gefolgt von der Deutschen Fortschrittspartei, die einen Sitz gewinnt und nun 73 Abgeordnete in das Preußische ... »Details - 19. Dezember 1876: Ältere Urkunden in Limburg gefunden
In seinem Bericht an den Kaiser vom 19. Dezember 1876 schreibt der Wiesbadener Regierungspräsident Lothar von Wurmb (1824–1890), dass man im Archiv in Limburg an der Lahn auf einige ältere Urkunden gestoßen sei, welche von großem historischen Interesse seien. Datiert seien sie aus der Zeit der früheren Dynasten, der Herren von Limburg. Die älteste sei die des Limburger Grafen Erlach aus ... »Details - 1877: Leben einer Tagelöhnerfamilie im Taunus
Während seines Aufenthaltes in den Taunusdörfern Seelenberg, Ober- und Niederreifenberg, Schmitten und Arnoldshain im Jahr 1877 untersuchte Gottlieb Schnapper-Arndt (1846–1904) unter anderem die Lebensbedingungen des „N***“ und seiner Familie, den er als typischen besitzlosen Tagelöhner bezeichnete. N lebte zusammen mit seiner Ehefrau und fünf Kindern im Alter zwischen zwei und 16 Jahren ... »Details - 1877: Theodor Reiffenstein überlässt der Stadt Frankfurt seine „Sammlung Frankfurter Ansichten“
1877 vermacht der Maler Theodor Reiffenstein (1820–1893) seine „Sammlung Frankfurter Ansichten“ in sieben Klebebänden mit 1.692 Aquarellen und Zeichnungen und 2.600 Seiten Notizen zu Gebäuden der gesamten Altstadt gegen die Zahlung einer lebenslangen Leibrente dem Historischen Museum in Frankfurt am Main, das 1878 eröffnet wird. ... »Details - 10. Januar 1877: Wahlen zum Deutschen Reichstag
Bei den dritten Wahlen zum Deutschen Reichstag erleidet die Nationalliberale Partei deutliche Verluste, bleibt aber mit 128 (1874: 154) von insgesamt 397 Mandaten stärkste Kraft im Parlament. Zweitstärkste Kraft wird die katholische Zentrumspartei, die ihr Ergebnis von 1874 leicht verbessern kann und nun 93 Mandate bekleidet (1874: 91). Drittstärkste Kraft wird die Deutschkonservative Partei, ... »Details
