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Hesse in the 19th and 20th Centuries
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- 5. Mai 1954: Landtag berät Erwerb des Struwwelpeter-Manuskripts
Der Hessische Landtag berät nach einem Antrag der FDP-Fraktion den Erwerb des Struwwelpeter-Manuskripts durch das Land Hessen und die Stadt Frankfurt am Main. Die Partei bedauert, dass derartiges Kulturgut nicht mehr wie früher geschützt sei. Kultusminister Arno Hennig (1897–1963; SPD) weist daraufhin, dass seit Bekanntgabe des Interesse des Landtags an dem Manuskript der Preis von 35.000 DM ... »Details - 7. Mai 1954: Mehr Personal an Schulen und Hochschulen
Der Haushaltsausschuss des Hessischen Landtages beschließt, an der Gießener Justus-Liebig-Hochschule zwei neue Lehrstühle einzurichten. Dadurch soll das Studium generale und der landwirtschaftliche Forschungszweig – besonders der deutsche Osten – gestärkt werden. An Volksschulen sollen 10.868 und an Mittelschulen 626 Lehrkräfte arbeiten.(MB) ... »Details - 14. Mai 1954: CDU spricht sich im Wahlkampf klar gegen Große Koalition aus
Der CDU-Landesvorsitzende Hessens, Dr. Wilhelm Fay (1911–1980) spricht sich auf einer Tagung der hessischen Akademie in Gießen eindeutig gegen eine Zusammengehen der CDU mit den Sozialdemokraten aus. Die Union trete mit dem klaren Ziel an, die SPD von der Macht zu verdrängen und stehe zu ihrem Bekenntnis zur FDP. Mit dieser habe sie zudem die Eckpunkte der künftigen Schulpolitik geklärt; ... »Details - 15. Mai 1954: Botanische Aufnahme in den Bombentrümmern in Frankfurt
Die „Frankfurter Rundschau“ berichtet über die vielen Wildpflanzen, die sich in den Ruinenfeldern von Frankfurt am Main angesiedelt haben. Sie zählt nicht weniger als 150 Arten in den Trümmern der Stadt. Das reicht von Weidenröschen bis zu Nutzpflanzen wie Kartoffeln. In den Ruinen finden sich auch Sträucher und meterhohe Bäume. Angesichts des rasanten Wiederaufbaus sieht das Blatt ... »Details - 21. Mai 1954: Flüchtlingsbetriebe in der Glas- und Feinkeramik
Etwa ein Drittel der Glas- und Feinkeramikbetriebe in Hessen ist in den Händen von Flüchtlingen.(OV) ... »Details - 21. Mai 1954: Kein Wahlgesetzvorschlag des Gesamtdeutsche Blocks
Der Fraktionsvorsitzende des Gesamtdeutschen Blocks im Hessischen Landtag, Klaus Stein (1890–1974), erklärt in der hessischen Landeshauptstadt, seine Partei werde keinen eigenen Wahlgesetzvorschlag vorlegen. Der seitens der SPD vorgelegte Entwurf mit seiner Tendenz zum Verhältniswahlrecht finde beim Block Anklang, auch wenn der endgültige Entwurf des Gesetzes, sobald dieser wörtlich ... »Details - 27. Mai 1954: Ministerpräsident Zinn gibt Erklärung zu Ausführungsgesetz zu Artikel 41 im Landtag
Bei der ersten Lesung des Ausführungsgesetz zu Artikel 41 gibt Ministerpräsident Georg August Zinn (1901–1976; SPD) im Hessischen Landtag eine Erklärung ab. Zunächst betont er, dass die Sozialisierung kein allein sozialdemokratisches Projekt war, sondern auch auf die Zustimmung in Teilen des bürgerlichen Lagers traf. Zudem habe sich am 1. Dezember 1946 die Bevölkerung Hessens mit rund 72 % ... »Details - 2. Juni 1954: Hessischer Landtag wählt die Mitglieder der zweiten Bundesversammlung
In der 65. Plenarsitzung des Hessischen Landtags werden die insgesamt 44 hessischen Vertreter für die zweite Bundesversammlung, die am 17. Juli 1954 zusammentreten wird, gewählt. Bei der Wahl entfallen auf die SPD 27 Mandate, auf die FDP sieben, die CDU darf sechs Vertreter nach Bonn entsenden, der Gesamtdeutsche Block / Bund der Heimatlosen und Entrechteten vier. ... »Details - 4. Juni 1954: Großes Fischsterben im Altrhein durch Merck-Abwässer
Giftige Abwässer der Firma Merck in Darmstadt verursachen im Altrhein ein großes Fischsterben (160 Zentner tote Fische werden geborgen) und Empörung in der Bevölkerung. In einer Sondersitzung fordert die Ginsheimer Gemeindevertretung von Merck Abhilfe binnen 14 Tagen. Vertreter der Firma treffen mit den zuständigen Behörden aus Darmstadt, Wiesbaden und Mainz zusammen. Dabei unterstreicht ... »Details - 13. Juni 1954: Parteitag der SPD Hessen-Nord
Auf dem Parteitag der SPD des Bezirks Hessen-Nord wird der hessische Ministerpräsident Georg August Zinn (1901–1976) als Vorsitzender wiedergewählt. In seiner Rede erteilt er dem Vorwurf die SPD erhöhe Lehrsätze zu Dogmen eine klare Absage. Da der Parteitag und dem Motto „Tag der Geistesfreiheit“ steht, mahnt Zinn die Verfolgung von Protestanten in Italien, Spanien und Kolumbien und das ... »Details
