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Hesse in the 19th and 20th Centuries
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- 3. April 1954: Hessische CDU kündigt Wahlblock mit der FDP zur Landtagswahl an
Auf ihrem Landesparteitag beschließt die hessische CDU, bei den gegen Jahresende stattfindenden Landtagswahlen einen Wahlblock mit der FDP zu bilden, wenn nicht ein neues Wahlgesetz geschaffen werde, das nach Auffassung der CDU – im Unterschied zum bisherigen Wahlrecht – allen Parteien die gleichen Chancen gebe. Wie der CDU-Landesvorsitzende Dr. Wilhelm Fay (1911–1980) erklärt, sind in ... »Details - 3. April 1954: Wirtschaftliche Folgen der Teilung und Förderungsmaßnahmen im Zonenrandgebiet
Sowohl die deutsche Wirtschaft als Ganzes wie die einzelnen Landkreise des sogenannte Zonenrandgebietes tragen durch die Teilung Deutschlands einen großen wirtschaftlichen Schaden davon. Gerade „regionale und örtliche Wirtschaftseinheiten“0=Mitten in Deutschland, S. 15 sind betroffen und stehen kurz vor der Aufgabe bzw. Zerstörung. Nahezu alle Wirtschaftsbereiche sind damit konfrontiert, im ... »Details - 4. April 1954: Wiesbadener Landesparteitag der CDU
In Wiesbaden hält die hessische CDU ihren Landesparteitag ab. Dort beschließt sie nach kurzer, intensiver Debatte ihr Wahlbündnis mit der FDP zu erneuern, sofern keine Änderung des Wahlgesetzes für diese Wahl greifen werde. Sollte es zu einer solchen Änderung komme, werde die Union allein in den Wahlkampf ziehen. Zudem stellt sich die Partei hinter die in Camberg getroffene politische ... »Details - 5. April 1954: Bundesmonopolverwaltung für Branntwein bezieht neues Verwaltungsgebäude in Offenbach
Die Bundesmonopolverwaltung für Branntwein (BfB) bezieht ihr Verwaltungsgebäude in Offenbach am Main. Das Gebäude wurde auf den Grundmauern der im Krieg zerstörten Friedrichschule neu errichtet. (OV) ... »Details - 7. April 1954: Hessen überträgt wasserschutzpolizeiliche Aufgaben an Niedersachsen
Der Hessische Landtag beschließt, wasserschutzpolizeiliche Aufgaben auf den hessischen Teilen der Flüsse Weser und Fulda an das Land Niedersachsen abzutreten. Die Einrichtung einer hessischen Dienststelle für diese beiden Flüsse lohne sich nach Ansicht des Landtages nicht.(MB) ... »Details - 11. April 1954: Hessischer Fachverband Güterfernverkehr fordert Rücktritt des Bundesverkehrsmininsters
Der hessische Ableger des Fachverbandes Güterfernverkehr fordert den Rücktritt des Bundesverkehrsministers Dr. Hans-Christoph Seebohm (1903–1967; Deutsche Partei). Grundlage dieser Forderung ist die Verabschiedung des Straßenentlastungs- und Verkehrsfinanzgesetzes durch das Bundeskabinett. Der Verband fordert Bundestag und Bundesrat auf, dieses „unsinnige Gesetz“ zu verhindern. Vielmehr ... »Details - 11. April 1954: Kundgebung der FDP in Kassel
In Kassel findet eine Kundgebung der hessischen FDP statt. Gastredner August-Martin Euler (1908–1966) bekräftigt, dass bei der anstehenden Landtagswahl die FDP wieder ein Bündnis mit der CDU anstreben werde. Allerdings kritisiert Euler den politischen Partner für dessen Inanspruchnahme des Christentums für politische Zwecke. Ein derartiges Vorgehen sei einer offenen demokratischen ... »Details - 12. April 1954: Hessen entschädigt die Firma Buderus
Mit der Zahlung von 18,4 Millionen DM an die Firma Buderus entschädigt das Land Hessen das Unternehmen für die im November 1946 erfolgte Sozialisierung für den stahlerzeugenden Unternehmensbereich. Mit der Zahlung der Summe wird der Schlussstrich unter einen seit sieben Jahren schwelenden Rechtsstreit gezogen.(MB) ... »Details - 14. April 1954: Fünfter Hessischer Lehrertag in Bad Nauheim
In Bad Nauheim findet der fünfte Hessische Lehrertag statt. Der hessische Kultusminister Arno Hennig (1897–1963; SPD) nimmt an diesem teil und eröffnet in einer Rede vor 500 Lehrern, dass Gelder für Schulen nicht beschnitten werden. Hingegen werde die Anzahl der Kinder pro Klasse verringert, da die Überlastung der Lehrer zu einem hohen Krankenstand in dieser Berufsgruppe geführt habe.(MB) ... »Details - 14. April 1954: Entschädigungskosten für Enteignungen auf 30 Millionen DM geschätzt
Das hessische Finanzministerium schätzt die Kosten, die das Land als Entschädigung für Firmenenteignungen zu zahlen hat, auf etwa 25 bis 30 Millionen DM. Von diesen werden rund 20 Millionen DM durch die Mehreinnahmen im Rechnungsjahr 1953 beglichen werden, der restliche Betrag wird über das Rechnungsjahr 1954/55 abgedeckt.(MB) ... »Details
