Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen
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Hesse in the 19th and 20th Centuries

  • 1900
  • 1910
  • 1920
  • 1930
  • 1940
  • 1950
  • 1960
  • 1970
  • 1980
  • 1990
  • 2000
  1. 23. März 1860: Einweihung der Hauptsynagoge in Frankfurt
    Die Hauptsynagoge in der Judengasse (heute Börnestraße) in Frankfurt am Main war das Zentrum der liberalen jüdischen Reformbewegung in der Stadt. Auf demselben Grundstück hatten sich schon mehrere Vorgängerbauten befunden: die erste, 1462 eingeweihte Synagoge war 1711 beim Großen Judenbrand zerstört worden, aber unmittelbar danach wiedererrichtet worden. Sie war auch nach der Aufhebung des ... »Details
  2. 30. Mai 1860: Prüfung der Zwangsverfassung von 1852 in Kassel
    Am 21. Juni 1862 war Kurfürst Friedrich Wilhelm (1802–1875) durch preußische Truppen an hessischen Grenzen gezwungen, die liberale Verfassung von 1831 bis auf den Verfassungseid des Militärs wiederherzustellen, die durch die Herbstkrise von 1850 außer Kraft gesetzt worden war. Seit Jahren bestand ein kurhessischer Verfassungskonflikt. Im Jahr 1852 kam es durch den Kasseler reaktionären ... »Details
  3. 24. August 1860: Die „Frankfurter Latern“ von Friedrich Stoltze erscheint erstmalig
    Der Mundartdichter und VerlegerFriedrich Stoltze (1816–1891) veröffentlicht zusammen mit dem Zeichner und Karikaturisten Ernst Schalck (1827–1865) am 24. August 1860 in Frankfurt am Main die erste Ausgabe der „Frankfurter Latern“, einer politisch-satirischen Zeitschrift. Sie erschien ab November 1860 alle zehn Tage als „Illustrirtes-satyrisches, humoristisch-lyrisches, ... »Details
  4. 10. September 1860: Inbetriebnahme der Homburger Bahn
    Bereits 1850 gab es eine Pferdeomnibus-Linie, die im Stundentakt zwischen der Kur- und Badestadt Homburg vor der Höhe und Frankfurt am Main verkehrte. Der schon seit 1836 angedachte Eisenbahnbau war mehrfach an territorialen Streitpunkten gescheitert, da die Bahnlinie vier unabhängige Staaten querte. Neben der Landgrafschaft Hessen-Homburg waren es das Großherzogtum Hessen, des Herzogtum Nassau ... »Details
  5. 22. November 1860: Oskar Henschel wird Alleininhaber der Maschinenfabrik Henschel & Sohn in Kassel
    Nach dem Tod seines Vaters Carl Henschel (1810–1860) wird der 23-jährige Oskar Henschel (1837–1894) am 22. November 1860 alleiniger Eigentümer der Firma Henschel & Sohn. Die Kasseler Maschinenfabrik hatte sich seit der Auslieferung der ersten Lokomotive 1848 auf den Bau dieser allenthalben dringend benötigten Schienenfahrzeuge konzentriert. Schon ein Jahr zuvor war der Enkel von Anton ... »Details
  6. 27. November 1860: Gründung der „Frankfurter Gemeinnützigen Baugesellschaft“ genehmigt
    Im Jahr 1860 wird in Frankfurt am Main durch den engagierten Arzt und Kommunalpolitiker Georg Varrentrapp (1809–1886) die „Frankfurter Gemeinnützige Baugesellschaft“ als Aktiengesellschaft gegründet. Ab 1861 wurden von dieser die ersten 32 Doppelhäuser in der Mühlbruch-Siedlung in Sachsenhausen errichtet. ... »Details
  7. 28. Dezember 1860: Einrichtung der Zentralstelle für Landesstatistik in Darmstadt
    Die später als „Hessisches Landesstatistisches Amt“ bekannte Institution wird am 28. Dezember 1860 in Darmstadt als Großherzogliche Zentralstelle für Landesstatistik eingerichtet.(StH) ... »Details
  8. 1861: Loreley-Tunnel bei St. Goarshausen durchquert den Loreley-Hang
    Beim Bau der rechtsrheinischen Rheintalbahn zwischen Wiesbaden und Lahnstein musste zwischen 1859 und 1861 auch das Rheinknie mit dem Loreley-Hang bei Sankt Goarshausen durch einen Tunnelbau gequert werden.|Der zuständige Eisenbahningenieur der Nassauischen Staatsbahn Moritz Hilf (1819–1894) sorgte für den Bau der 367 m langen Tunnelröhre, während der für den Hochbau zuständige Architekt ... »Details
  9. 1861: Wiederherstellung der Kapelle auf dem alten Friedhof in Gießen durch Hugo von Ritgen
    Als die 1625 errichtete Kapelle auf dem Alten Friedhof in Gießen, die während der französischen Revolutionskriege als Schießpulverdepot genutzt worden war, um 1840 einzustürzen drohte, beauftragte man Hugo von Ritgen (1811–1889), der seit 1838 Baukunst an der Universität Gießen lehrte, mit der Wiederherstellung/Erneuerung des Gebäudes.  ... »Details
  10. 26. Oktober 1861: Vorstellung des Telefons von Philipp Reis in Frankfurt
    Im Senckenberg-Museum in Frankfurt am Main führt der in Gelnhausen geborene Philipp Reis (1834–1874) am 26. Oktober 1861 im Physikalischen Verein seine Erfindung des Telefons, den „Fernton“-Apparat in Form eines Experimentalvortrags vor. Die Töne werden auf den Stromfluss zur Empfangsstation des Gerätes übertragen, bestehend aus einem Kasten mit einer Membrane aus Schweinedarm, einem ... »Details