Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen
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Hesse in the 19th and 20th Centuries

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  1. 17. Mai 1925: Wahlen zur Waldeckischen Landesvertretung
    Bei den Wahlen zur Landesvertretung von Waldeck bleibt es bei einer bürgerlichen Mehrheit von zwölf Mandaten gegenüber drei Mandaten für die SPD und eines für die DDP. Im einzelnen erhalten die Partei folgende Sitze: Landbund sechs, DNVP drei, SPD drei, Handwerkerbund zwei, Mittelstandsbund und DDP je einen.(OV) ... »Details
  2. Juni 1925: Ansiedlung des Frobenius-Instituts in Frankfurt
    Der Zuzug des Frobenius-Instituts stärkt die Stellung Frankfurts als Zentrum für vergleichende Kulturforschung. ... »Details
  3. 7. Juni 1925: FSV Frankfurt im Endspiel um die deutsche Fußballmeisterschaft
    Erstmals steht mit dem FSV Frankfurt ein hessischer Verein im Endspiel der deutschen Fußballmeisterschaft. Die Frankfurter unterliegen dem 1. FC Nürnberg im neuerbauten Frankfurter Waldstadion 0:1 nach Verlängerung. Das Tor erzielt Ludwig Wieder (1900–1977) in der 108. Spielminute.(OV) ... »Details
  4. 8. Juni 1925: Fraktion der NSDAP im Frankfurter Stadtparlament
    In der Stadtverordnetenversammlung in Frankfurt am Main firmiert die Fraktion des Völkisch-Sozialen Blocks nun unter der Bezeichnung „Fraktion der Nationalsozialistischen Deutschen Arbeiterpartei“. Ihr gehören Peter Gemeinder (1891–1931; Fraktionsvorsitzender), Dipl.-Kaufmann Robert Weyel, der pensionierte Postbeamte August Bornath und der Marktassistent Wilhelm Georg Schmitz an. Weyel ... »Details
  5. 10. Juni 1925: Treffen des deutschen und des englischen Arbeitsministers in Frankfurt
    Reichsarbeitsminister Heinrich Brauns (1868–1939) und der englische Arbeitsminister Sir Arthur Steel-Maitland (1876–1935) treffen sich zur Beratung über die Revision des Washingtoner Arbeitszeitübereinkommens in Frankfurt am Main. Das internationalen Abkommen vom 28. November 1919 soll die Arbeitszeit auf acht Stunden täglich und 48 Stunden wöchentlich begrenzen. Die Politiker vereinbaren ... »Details
  6. 5. Juli 1925: Einweihung des Flughafens Gießen
    Am Sonntag, den 5. Juli, wird das neu erbaute Flugfeld auf der Gemarkung „Am Stolzen Morgen“ in Gießen-Wieseck eingeweiht. Die Stadt Gießen bekommt damit erstmals einen eigenen Flugverkehrsplatz, der regelmäßig von Verkehrsflugzeugen angeflogen wird. Ein Großteil der Flugbewegungen größerer Maschinen entfällt dabei auf die Lufthansa, die über Gießen eine Verbindung zwischen Frankfurt ... »Details
  7. 6. Juli 1925: Eröffnung des Zubringer-Flugverkehrs von Gießen nach Frankfurt
    Einen Tag nach der Einweihung des neu erbauten Flughafens Gießen eröffnet die im Mai von der Stadt Gießen gemeinsam mit der Provinz Oberhessen zum „Betrieb von Luftverkehrslinien mit fahrplanmäßigem Verkehr, Vermietung von Flugzeugen und Fluggerät“ gegründete „Luftverkehrs A.G. Oberhessen-Lahngau“ den Luft-Zubringerverkehr nach Frankfurt am Main. Die Einrichtung eines ... »Details
  8. 13. Juli 1925: Stadt Frankenberg erklärt Sympathie mit streikenden Thonet-Arbeitern
    Die streikenden Arbeiter der Möbelfabrik Thonet in Frankenberg (Eder) werden vom Arbeitgeber ausgesperrt. Die Stadtverordnetenversammlung erklärt daraufhin einstimmig ihre Sympathie mit den streikenden Arbeitern. Sie hofft, dass die Verhandlungen zwischen beiden Parteien bald zu einem guten Ende geführt werden können und dass es in Zukunft möglich sein wird, derartige Auseinandersetzungen zu ... »Details
  9. 24. Juli 1925: Beginn der 1. Internationalen Arbeiterolympiade in Frankfurt
    1925 wurde Frankfurt am Main zum Schauplatz einer der ersten internationalen Großveranstaltungen des Arbeitersports, einem sportlichen Ereignis ersten Ranges – der Ersten Internationalen Arbeiterolympiade. Diese wurde, ebenso wie die von Pierre de Coubertin (1863–1937) 1896 wieder ins Leben gerufenen Olympischen Spiele, in Winterspiele und Sommerspiele unterteilt. Austragungsort der ... »Details
  10. 3. August 1925: Verbandstag der Gemeinde- und Staatsarbeiter in Frankfurt
    Der zehnte Verbandstag der Gemeinde- und Staatsarbeiter findet in Frankfurt am Main statt.(OV) ... »Details
  11. 23. August 1925: Internationales Taunus-Rennen
    Das unweit des Klosters Thron ausgetragene internationale „Taunus-Rennen“ gewinnt der NSU-Fahrer August Momberger (1905–1969).(OV) ... »Details
  12. 31. August 1925: Tod des Zentrumsführers Peter Spahn in Bad Wildungen
    Der Zentrumsführer und ehemalige preußische Justizminister Peter Spahn (geb. 1846 in Winkel), stirbt in Bad Wildungen.(OV) ... »Details
  13. Oktober 1925: Erste Tests mit dem Rhönrad auf Sportfesten
    Das „Rhönrad“ wird auf Sportfesten in der Rhön erstmals getestet. Erfunden hat das Rhönrad Otto Feick (1890–1959) aus Schönau in der Rhön. Es besteht aus zwei Stahlrohrreifen, die mit Querstangen verbunden sind. Die neue Sportart verbreitet sich bald in ganz Mitteleuropa.(OV) ... »Details
  14. 7. Oktober 1925: Abstimmung über Kreis-, Provinzial- und Stadtwahlen im Hessischen Landtag
    Der Hessische Landtag nimmt die Regierungsvorlage betreffend der Kreis-, Provinzial- und Stadtwahlen im Volksstaat in drei Lesungen an. Für die Vorlage stimmen die Abgeordneten der SPD, des Zentrums, der DNVP und der DDP, dagegen die des Bauernbunds, der DVP und der KPD.(OV) ... »Details
  15. 26. Oktober 1925: Uraufführung eines Stücks von Klaus Mann in Darmstadt
    Im Programm „Junge Bühne“ des Landestheaters Darmstadt wird erstmals Klaus Manns dramatisches Theaterstück „Anja und Esther“ aufgeführt (die Uraufführung fand am 19. Oktober 1925 an den Hamburger Kammerspielen statt, wo Klaus Mann, seine Schwester Erika, Pamela Wedekind und Gustaf Gründgens die Rollen übernahmen). Klaus Heinrich Thomas Mann (1906–1949) ist der Sohn des deutschen ... »Details
  16. 28. Oktober 1925: Konflikt um die Berufung von Julius Goldstein nach Darmstadt
    Die Berufung des jüdischen Wissenschaftlers Julius Goldstein (1873–1929) zum planmäßigen außerordentlichen Professor für Psychologie und Philosophie an die Technische Hochschule Darmstadt führt zu einem Konflikt der Landesregierung mit der Hochschule, die ihre feierliche Rektoratsübergabe absagt. Der Senat der Technischen Hochschule war zuvor nicht an der Entscheidung beteiligt worden. ... »Details
  17. 12.-13. November 1925: Reichspräsident Hindenburg auf Antrittsbesuch im Volksstaat Hessen
    Reichspräsident Paul von Hindenburg (1847–1934) macht dem Volksstaat Hessen seinen offiziellen Antrittsbesuch. Mit dem D-Zug aus Stuttgart trifft er am Abend in Darmstadt ein. Innen- und Justizminister Otto von Brentano (1855–1927) ist ihm zur Landesgrenze entgegengereist. Die anderen Mitglieder der hessischen Regierung mit Staatspräsident Carl Ulrich (1853–1933) an der Spitze erwarten das ... »Details
  18. 13. November 1925: Besuch des Reichspräsidenten von Hindenburg in Frankfurt
    Reichspräsident Paul von Hindenburg besucht die Stadt Frankfurt am Main. Besonders durch das Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold wird der Besuch als dezidiert republikanische Kundgebung gestaltet.(OV) ... »Details
  19. 16.-17. November 1925: 4. Reichsparteitag der Zentrumspartei in Kassel
    In Kassel findet der 4. Reichsparteitag der Deutschen Zentrumspartei statt. In einer Entschließung bekennt sich das Zentrum erstmalig zur Weimarer Reichsverfassung und zur Republik, nachdem die Festlegung auf eine bestimmte Staatsform innerhalb der Partei bislang stets umstritten blieb und eine Rückkehr zur Monarchie nicht kategorisch ausgeschlossen wurde.1=In diesem Sinne galt die Republik ... »Details
  20. 17. November 1925: Wiederaufnahme der Armenspeisung in Frankenberg
    In Frankenberg (Eder) wird die Armenspeisung durch die Stadt wiederaufgenommen, wozu eine Haussammlung durchgeführt wird. Zum Einsammeln von Lebensmittel und Kartoffeln, die an die Armen ausgegeben werden können, fährt ein Lastwagen durch die Stadt. Der Termin für diese Sammlung wird durch Ausläuten mit der Ortsschelle bekanntgegeben.(OV) ... »Details
  21. 29. November 1925: Wahl des Kurhessischen Kommunallandtages Kassel
    Bei den Wahlen zu den hessischen Provinzial- und Kommunallandtagen ergibt sich für den Regierungsbezirk Kassel folgendes Ergebnis: ... »Details
  22. 30. November 1925: Neues Hauptquartier der britischen Rheinarmee in Wiesbaden
    In Wiesbaden wird die französische Besatzung durch britische Truppen abgelöst, die hier das Hauptquartier der Rheinarmee einrichten.(OV) ... »Details
  23. 9. Dezember 1925: Zusammenschluss von Chemieunternehmen zur I.G. Farben
    Die seit 1916 in einer Interessengemeinschaft vereinten Chemie-Werke schließen sich zur I.G. Farbenindustrie AG zusammen. Dabei fusionieren sechs Firmen, darunter die BASF in Ludwigshafen, Bayer in Leverkusen sowie Höchst und Agfa. Endgültiger Sitz des Trusts wird Frankfurt am Main. Das neue Unternehmen hat 84.000 Beschäftigte. 1928 wird ein Höchststand mit 114.000 Beschäftigten erreicht. ... »Details
  24. 11. Dezember 1925: Zusammenstöße von Arbeitslosen mit der Polizei in Offenbach
    In Offenbach am Main kommt es zu Zusammenstößen von Arbeitslosen, die unter kommunistischer Führung stehen, mit der Polizei, als die Arbeitslosen in den Sitzungssaal des Stadtrats einrücken wollen.(OV) ... »Details
  25. 23. Dezember 1925: Erstaufführung von Zuckmayers „Fröhlichem Weinberg“ in Frankfurt
    In Frankfurt am Main wird, einen Tag nach der Uraufführung im Theater im Schifferbauerdamm in Berlin, Carl Zuckmayers (1896–1977) Lustspiel „Der fröhliche Weinberg“ unter der Regie von Heinz Hilpert (1890–1967) aufgeführt.  ... »Details
  26. 1926: Begründung der Zeitschrift „Das Neue Frankfurt“
    Der Frankfurter Stadtbaumeister Ernst May (1886–1970) begründet mit seinem Mitarbeiterstab die programmatische Zeitschrift „Das Neue Frankfurt“.(OV) ... »Details
  27. 1926: Erscheinen des liberalen „Hessischen Tageblatts“ in Marburg
    In Marburg erscheint erstmals das liberale „Hessische Tageblatt“ des Druckers und Verlegers Hermann Bauer (1897–1986). Im Frühjahr 1933 wird die Redaktion der Zeitung in der Deutschhausstraße von der SA besetzt und die Zeitung zwangsweise eingestellt.(OV) ... »Details
  28. 13. Januar 1926: Vorstellung des Haushalts für 1926 im Hessischen Landtag
    Der hessische Finanzminister Konrad Henrich (1864–1928; DDP) stellt im Landtag den Haushaltsplan für das Jahr 1926 vor, der mit 185 Millionen Reichsmark abschließt. Davon sind 13 Millionen Reichsmark ungedeckt. Der Minister schlägt vor, von dieser Summe vier Millionen durch eine Neuregelung der Sondersteuer von bebautem Grundbesitz zu decken und drei Millionen Reichsmark aus den ... »Details
  29. 28. Januar 1926: Tagung des Reichs-Landbunds in Kassel
    Der Reichs-Landbund (RLB) hält seine 6. Tagung in Kassel ab. Dabei gemahnt der Präsident des Verbandes, Eberhard Graf von Kalckreuth (1881–1941) an die der Landwirtschaft durch kurzfristige Wechselverschuldungen drohenden Gefahren. ... »Details
  30. 28. Januar 1926: Eröffnung des 60. Kommunallandtages des Regierungsbezirkes Wiesbaden
    Im Kommunallandtagssitzungssaal des Landeshauses in Wiesbaden wird um 18 Uhr der 60. Kommunallandtag des Regierungsbezirks Wiesbaden durch eine Ansprache des stellvertretenden Landtagskommissars, dem Regierungspräsidenten Fritz Ehrler (1871–1944) eröffnet:  ... »Details
  31. 1. Februar 1926: Eröffnung des 54. Kommunallandtages des Regierungsbezirks Kassel
    In Kassel tritt der 54. Kommunallandtag des Regierungsbezirkes Kassel zusammen und wird vom Landtagskommissar der preußischen Staatsregierung, dem Oberpräsidenten der Provinz Hessen-Nassau Dr. Rudolf Schwander (1868–1950) eröffnet. Er führt aus: ... »Details
  32. 4. Februar 1926: Eröffnung des 16. Provinziallandtags der Provinz Hessen-Nassau
    Im Kasseler Ständehaus wird um 10 Uhr der 16. Provinziallandtag der preußischen Provinz Hessen-Nassau mit einer Ansprache des Landtagskommissars, des Oberpräsidenten der Provinz Hessen-Nassau Rudolf Schwander (1868–1950), eröffnet: ... »Details
  33. 3. März 1926: Hohe Zahl von Arbeitslosen in Frankfurt
    Beim Landesamt für Arbeitsvermittlung in Frankfurt am Main sind fast 175.000 Arbeitssuchende registriert. Gemäß einer am 1. März durchgeführten Erhebung zählt Hessen damit zu den Regionen im Deutschen Reich, die eine überdurchschnittlich hohe Arbeitslosigkeit aufwiesen: auf je 1.000 hessische Einwohner entfallen hier im Landesdurchschnitt 46,1 Unterstützungsempfänger. Übertroffen wird ... »Details
  34. 19. März 1926: Debatte über Spielplan des Landestheaters Darmstadt
    In der Haushaltsdebatte des Darmstädter Landtags kommt es zu einer erhitzten Kontroverse über den Spielplan des Landestheaters. Vgl. auch Uraufführung eines Brecht-Stücks in Darmstadt, 25. September 1926.(OV) ... »Details
  35. 10. April 1926: Eröffnung der Frühjahrsmesse in Frankfurt
    Der Frühjahrsmesse in Frankfurt am Main wird eröffnet. Sie dauert bis zum kommenden Mittwoch, den 14. April.Starke Rückentwicklung ... »Details
  36. 11. April 1926: Darmstädter Flugplatz in den Linienflug einbezogen
    Mit Eröffnung der Fluglinie Darmstadt-München wird der Darmstädter Flugplatz am Böllenfalltor ins Verkehrsnetz der „Süddeutschen Lufthansa“ einbezogen.(OV) ... »Details
  37. 13. April 1926: Verfügung des Landrats von Kirchhain zur Abschiebung von Sinti und Roma
    Der Landrat von Kirchhain fordert die Polizeiverwaltung in Amöneburg auf, Sinti und Roma abzuschieben: „In letzter Zeit ist die Wahrnehmung gemacht worden, dass umherziehende Banden durch unberechtigtes Lagern auf Gemeindeplätzen, Betteln, u.s.w. sich lästig machen und durch die Landjägereibeamten abgeschoben werden müssen. Nach den bestehenden Bestimmungen betr. Bekämpfung des ... »Details
  38. 17. April 1926: Erste Kriminalkommissarin in Frankfurt
    Für die Frankfurter Polizei wird mit Josephine Erkens (1889–1974) die erste Kriminalkommissarin in Deutschland eingesetzt.(OV) ... »Details
  39. 21. April 1926: Uraufführung eines Klabund-Schauspiels in Frankfurt
    Das Schauspiel „Brennende Erde“ des deutschen Schriftstellers Klabund (1890–1928) erlebt im Schauspielhaus in Frankfurt am Main seine Uraufführung. Angeregt wurde das Revolutionsdrama durch die Novelle „Inga“ des russischen Dichters Wladimir Lidin (1894–1979). Die mit Klabund liierte Schauspielerin Carola Neher (1900–1942), der das Stück gewidmet ist, spielt in der einzigen ... »Details
  40. 24. April 1926: Genehmigung des Haushalts 1926 durch den Hessischen Landtag
    Der Hessische Landtag stimmt dem Haushaltsentwurf für das Jahr 1926 zu und lehnt zugleich alle Anträge der parlamentarischen Rechten, unter anderem auf Anhebung der Sondergebäudesteuer ab. Der Haushalt sieht einen Fehlbetrag von etwa fünf Millionen Mark vor. Der Finanzminister soll die Verhandlungen mit der Reichsregierung über Ersatzansprüche Hessens, insbesondere wegen des Steuerausfalls ... »Details
  41. 26. April 1926: Eröffnung des 55. Kommunallandtages des Regierungsbezirks Kassel
    Zum zweiten Mal im Jahr 1926 tritt in Kassel der Kommunallandtag des Regierungsbezirkes Kassel zusammen und wird vom Landtagskommissar der preußischen Staatsregierung, dem Oberpräsidenten der Provinz Hessen-Nassau Dr. Rudolf Schwander (1868–1950) eröffnet. Er führt aus: ... »Details
  42. 2. Mai 1926: Eröffnung der „Hessenkampfbahn“ in Kassel
    Mit einem bunten Programm, das neben einer Sportlerparade auch turnsportliche Vorführungen und Wettkämpfe umfasst, wird in der Karlsaue in Kassel am heutigen Sonntagnachmittag nach zweijähriger Bauzeit ein neues Sportstadion, die „Hessenkampfbahn“ eröffnet.Rege Beteiligung der örtlichen Turn- und Sportvereine ... »Details
  43. 5. Mai 1926: Letztes Todesurteil in Marburg
    Am Marburger Gericht wird das letzte Todesurteil ausgesprochen. Der wegen Mordes Verurteilte wird jedoch begnadigt und das Urteil nicht vollstreckt.(OV) ... »Details
  44. 6.-7. Mai 1926: Tagung des Deutschen Landwirtschaftsrates in Darmstadt
    In Darmstadt tagt der Deutsche Landwirtschaftsrat. Auf der Veranstaltung sprechen unter anderem Reichskanzler Dr. Hans Luther (1879–1962), Reichsbankpräsident Hjalmar Schacht (1877–1970) und Reichsernährungsminister Dr. Heinrich Haslinde (1881–1956).(OV) ... »Details
  45. 17. Mai 1926: Eröffnung des 61. Kommunallandtages des Regierungsbezirkes Wiesbaden
    Im Kommunallandtagssitzungssaal des Landeshauses in Wiesbaden wird um 18 Uhr der 61. Kommunallandtag des Regierungsbezirks Wiesbaden durch eine Ansprache des stellvertretenden Landtagskommissars, dem Regierungspräsidenten Fritz Ehrler (1871–1944) eröffnet:  ... »Details
  46. 30. Mai 1926: Feiern zum zehnten Jahrestag der Schlacht von Skagerrak in Kassel
    Mit einem Festgottesdienst in der Garnisonskirche beginnen in Kassel die Feiern der Kriegervereine zum zehnten Jahrestag der Seeschlacht im Skagerrak zwischen britischer und deutscher Kriegsflotte.(OV) ... »Details
  47. 2. Juni 1926: Gruppe des Nationalsozialistischen Studentenbundes in Marburg
    Nachdem zuvor Rektor und Senat der Philipps-Universität ihr Einverständnis gegeben haben, wird in Marburg unter Leitung von Hans Glauning und unter Beteiligung von acht weiteren Kommilitonen die lokale Gruppe des Nationalsozialistischen Deutschen Studentenbundes (NSDStB) ins Leben gerufen. Die Gründung erfolgt nach dem Vorbild der kurz zuvor in München entstandenen nationalsozialistischen ... »Details
  48. 2. Juni 1926: Johannes Tralow wird Regisseur im Stadttheater Kassel
    Der Dramatiker Johannes Tralow (1882–1968), der Autor von Stücken wie „Das Gastmahl zu Pavia“ (1909) oder „Die Mutter“ (1914) wird Regisseur am Stadttheater Kassel für die kommende Saison.(OV) ... »Details
  49. 16. Juni 1926: Volksbegehren der Rechten zur Auflösung des Landtags
    Die Sammlung für ein Volksbegehren zur Auflösung des Hessischen Landtags, die von der Deutschnationalen Volkspartei (DNVP), der Deutschen Volkspartei (DVP) und dem Landbund eingeleitet worden war, erbringt 164.000 Unterschriften. Die erforderliche Zahl von 42.000 Unterschriften wird damit um ein Mehrfaches übertroffen.(OV) ... »Details
  50. 19. Juni 1926: Erster Hinweis auf hessische SS im „Völkischen Beobachter“
    In der Samstagsausgabe des publizistischen Parteiorgans der Nationalsozialistischen Deutschen Arbeiterpartei, dem „Völkischen Beobachter“, findet sich der erste Hinweis auf eine hessische Formation der „Schutzstaffel“ der NSDAP, einer paramilitärischen Partei-Sonderorganisation, die am 4. April 1925 aus acht Angehörigen des ehemaligen „Stoßtrupps Adolf Hitler“ aufgestellt wurde. In ... »Details