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Hesse in the 19th and 20th Centuries
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- 1. September 1914: Erste größere Verwundetentransporte treffen in Hessen ein
Der erste größere Transport mit verwundeten deutschen Soldaten von der Front trifft in Höchst ein. Die meisten der Verwundeten können im Städtischen Krankenhaus aufgenommen werden, für andere werden Betten im Evangelischen Vereinsheim in Höchst aufgestellt.(OV) ... »Details - 1. September 1914: Ausstellung von französischen Kriegstrophäen vor dem Darmstädter Schloss
Die „Frankfurter Zeitung“ meldet aus Darmstadt, dass dort am Samstagabend (29. August) 22 Waggons mit erbeuteten französischen Kanonen, Maschinengewehren, Munitionswagen und anderem Kriegsmaterial angekommen ist. Zwei Kanonen und zwei Maschinengewehre seien vor dem Schloss aufgestellt und gestern von vielen Tausenden besichtigt worden.(OV) ... »Details - 1. September 1914: Kriegs-Agrarpolitik der Stadt Königstein
Die „Frankfurter Zeitung“ meldet, dass die Stadt Königstein im Taunus, um Versorgung mit Brotgetreide beizutragen, alles geeignete, brachliegende Gelände auf eigene Kosten mit Brotgetreide bestellt hat, soweit es die Besitzer nicht selbst bestellen wollen. Nach angestellten Berechnungen kostet die Bestellung einschließlich der künstlichen Düngungen pro Morgen 35 bis 40 RM, der Ertrag pro ... »Details - 1. September 1914: Preußisch-Hessische Staatsbahnen im Einsatz für Kriegsflüchtlinge
In der „Frankfurter Zeitung“ wird bekanntgemacht, dass ehemalige Bewohner von Lüttich, Löwen, Namur und anderen Städten, die als Deutsche aus Belgien nach der Eroberung Belgiens durch das deutsche Heer ausgewiesen wurden oder flüchten mussten, bereits wieder in großer Zahl dorthin zurückkehren. Bei den Preußisch-Hessischen Staatsbahnen erhalten sie auf entsprechenden Ausweis freie Fahrt ... »Details - 1. September 1914: Gerüchte um Schutz adligen Vermögens vor Beschlagnahme
Unter den „Vermischten Meldungen“ bringt die „Frankfurter Zeitung“ eine Klarstellung zu den Gerüchten, Fürstin Marie zu Erbach-Schönberg (1852–1923) habe (als Miteigentümerin) das Schloss Heiligenberg bei Bensheim dem Roten Kreuz zur Verfügung gestellt, um das Besitztum einer Beschlagnahme durch den Staat zu entziehen. Vielmehr habe die Fürstin das Schloss dem Roten Kreuz aus ... »Details - 2. September 1914: Nationalistischer Jubel bei der ersten Sedansfeier in Kriegszeiten
Überall im Reich finden, wie in den Jahren und Jahrzehnten zuvor, am 2. September die Sedansfeiern statt, in Erinnerung an den Sieg der deutschen Armee und die Gefangennahme des französischen Kaisers bei Sedan 1870. Viele Redner und Teilnehmer dieser Feiern verbinden mit der Erinnerung an die Ereignisse vor 44 Jahren die Hoffnung, dass den an der Front stehenden deutschen Truppen auch jetzt ein ... »Details - 2. September 1914: Gesellschaft für Wohlfahrtseinrichtungen in Frankfurt veranstaltet Kriegs-Kochkurse
Die im Auftrag des Frankfurter Magistrats von der Gesellschaft für Wohlfahrtseinrichtungen in den städtischen Schulküchen abgehaltenen Kochkurse werden mit Rücksicht auf die Zeitverhältnisse dazu verwandt, um in weiten Kreisen der Bevölkerung die Kenntnisse praktischer Methoden der Zubereitung des Einkochens, Dörrens und Einsalzens von Obst und Gemüse zu verbreiten, damit die reiche ... »Details - 2. September 1914: Evangelische Pfarrer verzichten auf Teile des Gehalts zugunsten des Roten Kreuzes
Der Hessische Evangelische Pfarrverein erlässt einen Aufruf an die hessischen Pfarrer, zu Gunsten des Roten Kreuzes auf einen Teil ihres Gehalts zu verzichten. Die „Frankfurter Zeitung“ meldet, dass sich schon jetzt fast alle Pfarrer zu diesem Opfer freudig bereit erklärt haben, obwohl ihr Gehalt für die Bedürfnisse ihrer Familien, die ihre Kinder oft zur Schule in die Stadt schicken ... »Details - 2. September 1914: Kurbetrieb in Bad Nauheim geht auch im Krieg weiter
Die „Frankfurter Zeitung“ meldet aus Bad Nauheim, dass – trotz der Kriegsentwicklung – die Bade- und Trinkkur in vollem Umfang aufrechterhalten wird: Täglich spielt die Kapelle an den Trinkkuranlagen patriotische Weisen. Die Pensionen und mehrere Hotels bleiben den Winter über geöffnet.(OV) ... »Details - 3. September 1914: Werbung für die Nassauische Kriegsversicherung für Soldaten
Die „Frankfurter Zeitung“ veröffentlicht einen Aufruf an Frauen, Eltern und Arbeitgeber, ihre im Feld stehenden Angehörigen bzw. Angestellten in einer Kriegshinterbliebenenrente zu versichern. Dazu können pro Soldat bis zu 20 Anteilscheine zu je 10 Mark erworben werden. Der Gesamterlös aus dem Verkauf der Anteilscheine wird mit den vom Bezirksverband zugesagten Zuwendungen nach Maßgabe ... »Details
