Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen
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Hesse in the 19th and 20th Centuries

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  1. 23. Februar 1971: Sprengung von Sachsenheim
    Das ehemalige Kranken- und Siechenhaus, das im im Bereich des Gehöftes und Gasthauses „Sachsenheim“ liegt, ist heute gesprengt worden. Zuletzt haben eine Familie und ein Rentner darin gewohnt. Durch die Bildung der innerdeutschen Grenze ist es aber, aufgrund seiner Lage, nicht mehr länger nutzbar. Das Gebäude gehört zum Kloster Kreuzberg (Philippsthal). Die Sprengung des Gebäudes erfolgt ... »Details
  2. 1. April 1971: Hessischer Städtebund verlagert Verbandssitz nach Wiesbaden
    Zum 1. April verlagert der Hessische Städtebund seinen Sitz in die Landeshauptstadt Wiesbaden. Damit einher geht die Auflösung der Geschäftsstelle in Frankfurt am Main, die nebenamtlich besetzt und im Büro der Stadtverordnetenversammlung untergebracht war. Der Beschluss, den Städtetag zu professionalisieren und durch räumliche Nähe eine engere Anbindung an das politische Tagesgeschäft zu ... »Details
  3. 13. Mai 1971: Farbwerke Hoechst AG erhalten Erlaubnis zum Betrieb eines Vertretungsbüros in Moskau
    Die Farbwerke Hoechst AG erhalten als erstes deutsches Industrieunternehmen eine offizielle Genehmigung der sowjetischen Behörden, eine Zweigniederlassung in Moskau zu eröffnen. Möglicherweise gab Kreml-internes Kompetenzgerangel den entscheidenden Ausschlag für die überraschende Zulassung des hessischen Chemiekonzerns. Das Staatliche Komitee für Wissenschaft und Technologie ... »Details
  4. 4. Juni 1971: Ausländische Arbeiter als Thema eines SPD-Unterbezirksparteitags
    In Frankfurt-Nied findet erstmals ein SPD-Unterbezirksparteitag statt, der sich als erstes größeres satzungsrechtlich geregeltes Treffen von Mitgliedern und Funktionären einer politischen Partei in (West-) Deutschland in der Hauptsache mit den Problemen ausländischer Arbeitnehmer beschäftigt. ... »Details
  5. 5. Juni 1971: Uraufführung des Fassbinder-Stücks „Die bitteren Tränen der Petra von Kant“ in Frankfurt
    Das Theaterstück „Die bitteren Tränen der Petra von Kant“ von Rainer Werner Fassbinder (1945–1982) erlebt in Frankfurt am Main seine Uraufführung. Das kammerspielartige, in fünf Akten aufgebaute Stück beschreibt die lesbische Beziehung zwischen der erfolgreichen Modedesignerin Petra von Kant und der mittellosen Karin, die die Gunst der Modeschöpferin für ihren eigenen Aufstieg ... »Details
  6. 6. Juni 1971: Vorsitzender der Offenbacher Kickers deckt den Bundesligaskandal der Saison 1970/71 auf
    Nachdem seine Mannschaft am Vortag aus der Fußball-Bundesliga abgestiegen ist, deckt der Vorsitzende des FC Kickers Offenbach, Horst-Gregorio Canellas (1921–1999) auf, dass in der abgelaufenen Spielsaison mehrere Spiele manipuliert worden sind. Bei einem Empfang zu seinem Geburtstag führt er vor Fußballfunktionären eindeutige Tonbandaufnahme vor, die belegen, dass neben den Offenbacher ... »Details
  7. 10. Juni 1971: Erster Datenschutzbeauftragter in Hessen
    Der Hessische Landtag wählt am Donnerstag, den 10. Juni 1971, den in Frankfurt am Main geborenen SPD-Politiker Willi Birkelbach (1913–2008) zum ersten Datenschutzbeauftragten des Landes Hessen. ... »Details
  8. 16. Juni 1971: Frankfurter Stadtreinigung und Personal der Städtischen Bühnen beenden Streik nach „Deputatstreit“
    Nach achttägigem Arbeitsausstand nehmen die Bediensteten des Stadtreinigungsamtes und das technische Personal der Städtischen Bühnen in Frankfurt am Main ihre Arbeit wieder auf. Zahlreiche andere öffentliche Ämter und Betriebe Frankfurts hatten sich mit kürzeren Aktionen an dem Protest gegen eine Benachteiligung bei der Vergabe von Sozialleistungen beteiligt. Die auf mehreren Ebenen ... »Details
  9. 18. Juni 1971: Kriminalbeamte verprügeln in Wiesbaden griechischen Streikposten
    In Wiesbaden kommt es bei Protestveranstaltungen der IG Chemie bei der Hoechst-Tochter Kalle AG zu einem aufsehenerregenden Zwischenfall, als ein Polizeibeamter den griechischstämmigen Streikposten Elias Kalogeropoulos (30) verprügelt. Einzelheiten werden am Nachmittag des darauf folgenden Montags in Frankfurt bekanntgegeben. Nach Darstellung des Bezirksleiters der hessischen IG Chemie, Franz ... »Details
  10. 21. Juni 1971: Mehr als 30.000 Beschäftigte der chemischen Industrie in Hessen und Nordrhein-Westfalen streiken
    Nach Angaben der IG Chemie stehen am heutigen Montag, den 21. Juni 1971, mehr als 30.000 Arbeiter der chemischen Industrie in den Tarifbezirken Nordrhein und Hessen im Streik, davon etwa die Hälfte im unbefristeten Vollstreik. Die Gewerkschaft schätzt, dass in Hessen ca. 13.500 Beschäftigte die Arbeit vollständig und ohne Fristende niedergelegt haben, weitere 16.800 seien an anderen, ... »Details