Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen
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Hesse in the 19th and 20th Centuries

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  1. 21. Juli 1932: Führende sozialdemokratische Beamte in den Ruhestand versetzt
    Schon einen Tag nach dem Staatsstreich der national-konservativen Reichsregierung von Papen gegen das sozialdemokratisch geführte Preußen werden mit dem Kasseler Oberpräsidenten August Haas (1881–1945) und dem Kasseler Polizeipräsidenten Adolf Hohenstein (1881–1937) zwei prominente sozialdemokratische Beamte in den Ruhestand versetzt. Beide waren damit hervorgetreten, dass sie mit ihren ... »Details
  2. 21. Juli 1932: 11. Deutsches Sängerbundesfest des Deutschen Sängerbundes in Frankfurt
    In Frankfurt am Main findet das „11. Deutsche Sängerbundesfest“ des Deutschen Sängerbundes (DSB) statt. Reichsinnenminister Wilhelm von Gayl (1879–1945; DNVP) überbringt den Sängern die Grüße der Reichsregierung und des Reichspräsidenten. ... »Details
  3. 21.-31. Juli 1932: Zahlreiche SPD-Veranstaltungen vor der Reichstagswahl
    In Kassel und Umgebung finden vor den anstehenden Reichstagswahl (am 31. Juli 1932) zahlreiche politische Versammlungen statt, in denen gegen die Reichsregierung von Papen und die Rechte heftig diskutiert und protestiert wird. Auf den Veranstaltungen, an denen öfters mehr als 10.000 Menschen teilnehmen, sprechen unter anderem der zwangspensionierte Oberpräsident August Haas (1881–1945), der ... »Details
  4. 28. Juli 1932: Dritte Sitzung des Hessischen Landtags in Darmstadt
    Unter Vorsitz seines Präsidenten Prof. Ferdinand Werner (1876–1961; NSDAP) tritt der Hessische Landtag zu seiner dritten Sitzung zusammen. Noch vor dem Eintritt in die Tagesordnung protestiert der Abgeordnete Wilhelm Hammann (1897–1955; KPD) dagegen, dass nach einer Pressemeldung vor einigen Tagen eine Bannmeile um den Hessischen Landtag gezogen worden sei. „Zweifellos dreht es sich darum, ... »Details
  5. 28. Juli 1932: Wahlkampfreden Hitlers in Frankfurt und Wiesbaden
    Im Rahmen seines intensiven Wahlkampfs spricht der Führer der NSDAP, Adolf Hitler (1889–1945), in der Frankfurter Festhalle und auf einem Sportplatz in Wiesbaden0=Berichte im Völkischen Beobachter Nr. 212 vom 30.7.1932. Am selben Tag hatte er schon Auftritte in Aachen und Köln absolviert.(OV) ... »Details
  6. 30. Juli 1932 (?): Hetzrede des Oldenburger Ministerpräsidenten in Kassel
    Im Rahmen des Reichstagswahlkampfs hält der nationalsozialistische Ministerpräsident von Oldenburg, Carl Röver (1889–1942), eine Hetzrede gegen die Sozialdemokraten. Dabei äußert er unter anderem: „Die Burschen“ [gemeint waren die Sozialdemokraten] werden noch was erleben, wenn Hitler an der Macht ist. Wir sagen euch. Euch wird nichts geschenkt, ihr Lumpen und Volksverräter! Die ... »Details
  7. 31. Juli 1932: Wahlen zum Deutschen Reichstag
    Bei den Reichstagswahlen erreichen die Nationalsozialisten 43,1 % der in Hessen abgegebenen gültigen Stimmen. Für die SPD stimmen 26,2 %, für die Deutsche Zentrumspartei 14,8 % und für die KPD 10,2 %. Auf alle anderen Partei entfallen zusammen nur noch 5,7 %. Darunter sind die DNVP mit 1,9 %, die DVP mit 1,5 %, der Christlich-Soziale Volksdienst mit 0,9 % und die Deutsche Staatspartei mit 0,6 ... »Details
  8. 1. August 1932: Zusammenlegung der Landkreise Marburg und Kirchhain
    Im Zuge der sogenannten Preußen-Reform werden zur Kostenersparnis Landkreise zusammengelegt, zum Beispiel die beiden Landkreise Marburg und Kirchhain.(OV) ... »Details
  9. 1. August 1932: Schwere Körperverletzung durch SA-Trupp in Dauborn bei Limburg
    In der Nacht nach der Reichstagswahl vom 31. Juli 1932 werden in Dauborn (Kreis Limburg) der Landwirt Arnold Jäger und der Gärtnerlehrling Ewald Koch von SA-Leuten misshandelt und schwer verletzt. Die Täter gehören zu einem 35-köpfigen SA-Trupp, der nachts in Alarmbereitschaft in einer Scheune auf den Einsatzbefehl gewartet hat, nach einem (erwarteten) Wahlsieg der NSDAP bei den ... »Details
  10. 6. August 1932: Carl Bantzer wird Ehrenbürger der Stadt Marburg
    Der Maler Prof. Carl Bantzer (1857–1941), der längere Zeit in Marburg gelebt hat (wo er am 19. Dezember 1941 auch stirbt), wird Ehrenbürger der Stadt Marburg. Er ist zu dieser Zeit der bekannteste Künstler der Malerkolonie Willingshausen in der Schwalm.(OV) ... »Details