Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen
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Hesse in the 19th and 20th Centuries

  • 1900
  • 1910
  • 1920
  • 1930
  • 1940
  • 1950
  • 1960
  • 1970
  • 1980
  • 1990
  • 2000
  1. 23. Mai 1849: Volksversammlungen in Erbach und Ober-Laudenbach
    Ende April 1849 hatte der preußische König Friedrich Wilhelm IV. (1795–1861) endgültig die Kaiserkrone abgelehnt. Nachdem einige Staaten des Deutschen Bundes die von der Nationalversammlung ausgearbeitete Verfassung nicht angenommen hatten, kam es zu Aufständen. Radikale Gruppen versuchten mit Waffengewalt, die Verfassung durchzusetzen. Baden war der Hauptschauplatz der Auseinandersetzung, ... »Details
  2. 26. Mai 1849: Gründung des neuen Hospitals in Fritzlar
    Seit dem Mittelalter besteht ein Armenhospital der Stadt in Fritzlar nahe an der Spitalsbrücke am Mühlgraben. Mit der Säkularisation erhält dieses Heilig-Geist-Hospital das nahe gelegene Gebäude des Franziskanerklosters und Besitzanteile des Petrus-Stiftes überwiesen. Der Stadtrat vereinigt damit die alte Hospitalstiftung mit der Armenstiftung. Zu Beginn des 19. Jahrhunderts leben elf arme ... »Details
  3. 2. Juni 1849: Zustoß zu den Badischen Aufständen durch die Hanauer Turnerwehr
    In Erbach beschlossen 6.000 Odenwälder bei einer Volksversammlung am 23. Mai 1849 für die Frankfurter Reichsverfassung in Baden teils bewaffnet zu kämpfen.  ... »Details
  4. 7. Juni 1849: Rücktritt von August Hergenhahn und Ende der nassauischen März-Regierung
    Da Preußen den Widerruf der Reichsverfassung, welche in der Frankfurter Nationalversammlung beschlossen wurde, erzwingt, tritt am 7. Juni 1849 der nassauische Ministerpräsident August Hergerhahn (1804–1874) zurück. Sein Nachfolger wird der Konservative Freiherr Friedrich von Wintzingerode (1799–1870). Daraufhin flohen Anfang Juli Karl Vogt (1817–1895) und Wilhelm Schulz (1797–1860) mit ... »Details
  5. 10. September 1849: Inbetriebnahme des Fürstenbahnhofs Hanau-Wilhelmsbad
    Am 10. September 1849 wird der Bahnhof Wilhelmsbad bei Hanau im Zusammenhang mit der Eröffnung der Bahnstrecke der Frankfurt-Hanauer-Eisenbahn in Betrieb genommen. ... »Details
  6. 19.Dezember 1849: Einweihung des Bahnhofs Guntershausen als kurhessischer Eisenbahnknotenpunkt
    Unweit der im gleichen Jahr fertiggestellten Eisenbahnbrücke über die Bauna befindet sich der Bahnhof Guntershausen, seinerzeit der erste Bahnknotenpunkt in Kurhessen. Hier wurden die west-östliche verlaufende Friedrich-Wilhelms-Nordbahn und die nord-südliche verlaufende Main-Weser-Bahn zusammengeführt. Bis zur Fertigstellung der direkten Linie Frankfurt-Bebra im Jahr 1868 wurde der gesamte ... »Details
  7. 29. Dezember 1849: Der Bahnhof Wahlershausen (Wilhelmshöhe) wird in Betrieb genommen
    Als Bahnstation für die kurfürstliche Familie besaß das Empfangsgebäude in Wahlershausen (heute Kassel-Wilhelmshöhe) eine besondere Bedeutung. Es lag unterhalb des Schlossparks Wilhelmshöhe südlich des Kreuzungspunktes von Bahntrasse und Wilhelmshöher Allee ungefähr dort, wo sich heute der moderne Fernbahnhof Wilhelmshöhe befindet.|Der Direktor der kurhessischen Staatsbahnen Julius Eugen ... »Details
  8. 1850: Julius Eugen Ruhl wird erster Generaldirektor der Staatseisenbahnen in Kurhessen
    Am 5. Juli 1850 ernennt Kurfürst Friedrich Wilhelm I. (1802–1875) den Kasseler Hofbaudirektor Julius Eugen Ruhl (1796–1871), der schon seit 1846 als Referent für Eisenbahnangelegenheiten tätig war, zum Generaldirektor für die hessischen Staatseisenbahnen.|Zahlreiche repräsentative Empfangsgebäude im Kurfürstentum Hessen wurden von ihm geplant. Entlang der Friedrich-Wilhelms-Nordbahn ... »Details
  9. 1850: Gründung des Evangelischen Vereins für Innere Mission in Nassau
    1850 gründet sich EVIM, der Evangelische Verein für Innere Mission in Nassau, um der christlichen kirchlichen Sozialarbeit einen organisatorischen Rahmen zu geben. Er besteht noch heute und bietet für Kinder und Jugendliche, Kranke, Alte und Arme soziale Hilfen und Unterstützung an. Im 19. Jahrhundert werden in sogenannten Rettungshäusern Kinder und Jugendliche aufgenommen, um ihnen eine ... »Details
  10. 1850: Carl Morgenstern malt im Auftrag des Frankfurter Senats eine Stadtansicht von der Mainseite
    1850 erhält der Maler Carl Morgenstern (1811–1893) vom Rat der Stadt Frankfurt am Main den Auftrag, eine Ansicht der Stadt von der Mainseite anzufertigen. Das 162 cm breite Bild, für das er 1.000 Gulden erhält, wird zu seinem berühmtesten Werk, das er aufgrund des Erfolges noch in zahlreichen weiteren Versionen anfertigte.|Carl Morgenstern entstammte einer seit mehreren Generationen in ... »Details