Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen
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Hesse in the 19th and 20th Centuries

  • 1900
  • 1910
  • 1920
  • 1930
  • 1940
  • 1950
  • 1960
  • 1970
  • 1980
  • 1990
  • 2000
  1. 7. März 1848: Antijüdische Ausschreitungen in Rimbach
    In Rimbach kommt es am 7. März 1848 zu Ausschreitungen, die sich vor allem gegen die jüdische Bevölkerung des Ortes richten. Der Angriff erfolgt offenbar nicht spontan, sondern nach Ankündigung. Die Angreifer kommen von außerhalb und schon vorher ging das Gerücht um, dass sie den Ort plündern und in Brand stecken wollten. Die Rimbacher bewaffneten sich jedoch und konnten den Angriff ... »Details
  2. 9. März 1848: „Hanauer Ultimatum“
    Nach dem Sturz der Monarchie in Paris durch die französische Februarrevolution entluden sich auch in Kurhessen politische Spannungen, wobei sich Hanau zu einem besonderen Brennpunkt entwickelte. ... »Details
  3. 9. März 1848: Zugeständnisse des Landgrafen von Hessen-Homburg
    Am 9. März 1848 erscheint in der Frankfurter Zeitung „Didaskalia“ eine „Resolution“ Landgraf Gustavs von Hessen-Homburg, die er am 6. März als Reaktion auf Forderungen der Homburger Bürgerschaft beschlossen hatte. Nach den Zusagen im Kurfürstentum Hessen, in der Freien Stadt Frankfurt und im Herzogtum Nassau war nun auch in der Landgrafschaft die Zensur aufgehoben, alle Untertanen ... »Details
  4. 10. März 1848: Demonstrationen vor den Schlössern in Erbach, Fürstenau und Schönberg
    Am 10. März 1848 finden Demonstrationen vor den Schlössern in Erbach, Fürstenau und Schönberg statt, auf denen der Verzicht der grundherrlichen Rechte gefordert werden. Auch wenn dieser Verzicht zuerst anerkannt wurde, wurde dieser von der Darmstädtischen Regierung widerrufen und als ungültig erklärt.(StH/StF) ... »Details
  5. 10. März 1848: Kommentar zur Pressefreiheit im Kurfürstentum Hessen
    Der Kasseler Journalist Salomon Hahndorf (1801–1890) veröffentlicht am 10. März 1848 einen Kommentar anlässlich der Einführung der Pressefreiheit im Kurfürstentum Hessen, der als Flugblatt veröffentlicht wird. Unter dem Titel „Todes- und Geburtsanzeige“ schreibt er einen satirischen Nachruf auf die Zensur. Die „Verblichene“ habe die „Posaune der Freiheit“ nicht ertragen. Die ... »Details
  6. 10. März 1848: Petition der Gemeinde Krumbach
    Die Revolution von 1848 war nicht nur ein städtisches Ereignis, sie ereignete sich in gleichem Maße in den ländlichen Gemeinden. Auch diese stellten Forderungen an die Regierung, wobei es sich oftmals nicht um politische Ziele, sondern konkrete Maßnahmen zur Verbesserung der eigenen Lebensumstände handelte. Solche Forderungen sind beispielsweise aus Düdelsheim und Langendiebach bekannt. ... »Details
  7. 11. März 1848: Religionsfreiheit im Kurfürstentum Hessen
    Am 11. März 1848 gewährt Kurfürst Friedrich Wilhelm I. (1802–1875) im Kurfürstentum Hessen „vollständige Religions- und Gewissensfreiheit und deren Ausübung“. Am 29. Oktober 1848 folgt das Gesetz, dass die „Ausübung aller bürgerlichen und staatsbürgerlichen Rechte, insbesondere die Bekleidung von Staats- und Gemeindeämtern“ unabhängig vom Glaubensbekenntnis sei. Für die ... »Details
  8. 11. März 1848: Der Kurfürst gibt den Hanauer Forderungen nach
    Am 11. März 1848 lenkt Kurfürst Friedrich Wilhelm I. von Hessen (1802–1875) ein und gewährte die geforderten Freiheiten. Er sagt zu, die Ministerien mit Männern zu besetzen, die das „Vertrauen des Volks“ besitzen. Pressefreiheit, eine Amnestie für politische Vergehen, Religions- und Gewissensfreiheit waren weitere wichtige Punkte, die ab sofort gelten sollten. In Hanau stieß die ... »Details
  9. 12. März 1848: Ausschreitungen in Alsfeld
    Am 12. März 1848 kam es in Alsfeld zu Ausschreitungen, die sich vor allem gegen jüdische Bewohner der Stadt richteten. Ähnliche Vorkommnisse gab es auch in Camberg, Hofgeismar, Langenselbold und Rimbach. Bereits in den Tagen zuvor gab es Androhungen von Gewalttätigkeiten gegen Behörden, weshalb die Schaffung einer Bürgergarde gefordert wurde. Kreisrat Fuhr beschrieb in einem Bericht an das ... »Details
  10. 12. März 1848: Dankesschreiben der Marburger Bürgerschaft an Kurfürst Friedrich Wilhelm I.
    Nach ersten Zugeständnissen des Kurfürsten Friedrich Wilhelm I. (1802–1875) wendet sich die Marburger Bürgerschaft mit einem Schreiben an ihn. Sie bedankte sich für die bereits gewährten Freiheiten, die ihrer Meinung nach zu einem engeren Bund zwischen dem Fürsten und dem Volk führen würden. Gleichzeitig forderten sie den Kurfürsten auf, noch weitere Zugeständnisse zu machen. Dabei ... »Details