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Hesse in the 19th and 20th Centuries
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- 28. Februar 1848: Volksversammlung in Gießen
Am 28. Februar 1848 findet in Gießen die erste Volksversammlung statt. Solche Volksversammlungen wurden gerade in der Anfangsphase der Revolution in zahlreichen Orten abgehalten, wie beispielsweise in Butzbach, Dillenburg, Frankfurt am Main, Langenselbold, Ober-Laudenbach, Offenbach und Reisen. Die von den Teilnehmern (und in geringem Maße auch Teilnehmerinnen) beschlossenen sogenannten ... »Details - 29. Februar 1848: Die ersten Forderungen aus Hanau
Die Revolution im Kurfürstentum Hessen nahm ihren Ausgang in Hanau. Am 29. Februar 1848 wurde dort eine Petition an Kurfürst Friedrich Wilhelm I. von Hessen (1802–1875) verfasst, die ihm persönlich durch eine Delegation überreicht werden sollte. Die Forderungen, die unter anderem Presse-, Religions- und Gewissensfreiheit beinhalteten, wurden darüber hinaus als Flugblatt veröffentlicht. Als ... »Details - März 1848: Forderungen und Zugeständnisse im Fürstentum Waldeck
Im Fürstentum Waldeck gingen die ersten Forderungen nach Reformen etwas später ein als in den umliegenden hessischen Staaten. Am 9. März 1848 erreichten Emma Fürstin von Waldeck (1802-1858) die ersten Petitionen. Die Frankfurter Oberpostamtszeitung berichtete über die Übergabe einer Petition aus Rhoden, die dieselben Bitten enthielt, die auch in zahlreichen anderen Städten Deutschlands ... »Details - März 1848: Forderungen an den Fürsten zu Isenburg
In Düdelsheim (Oberhessen) besaßen die Fürsten zu Isenburg weitreichende Privilegien. Die Einwohner hatten bereits im Februar 1848 in Darmstadt verschiedene Anträge gestellt, die „Erleichterung von den vielen Abgaben und Abstellung anderer Übelstände“ bringen sollten. Zudem wurden im März 1848 Forderungen an Fürst Ernst Casimir I. zu Ysenburg und Büdingen (1781-1852) in Büdingen ... »Details - März 1848: Der republikanische Verein in Gießen
In Gießen wie auch in vielen anderen Orten (zum Beispiel Marburg und Wiesbaden) entwickelten sich unterschiedliche politische Verbindungen, die in Vereinen organisiert waren. Parteien im heutigen Sinn gab es um die Mitte des 19. Jahrhunderts noch nicht. Oft kam es zu Auseinandersetzungen zwischen den Anhängern der verschiedenen Richtungen. ... »Details - März 1848: Gründung eines Bürgervereins in Langendiebach
Wie schon in Gießen und zahlreichen weiteren Orten entstand auch in Langendiebach 1848 ein Bürgerverein. Bei der Gründung kam es jedoch zu Unstimmigkeiten, da ein Teil der Anwesenden den Pfarrer, Lehrer und Juden von der Mitgliedschaft ausnehmen wollten. Antijüdische Ausbrüche hatte es im Ort gab es bereits zuvor gegeben, als in den Häusern jüdischer Bürger die Fensterscheiben ... »Details - März 1848: Die Einquartierung von Truppen in Langendiebach
Die aufgebrachte Stimmung, die in Hanau im März 1848 herrschte hatte auch Auswirkungen auf die umliegenden Ortschaften. Dort wurde Militär einquartiert, um eventuelle Aufstände zu verhindern, da Kurfürst Friedrich Wilhelm I. von Hessen (1802-1875) nicht sofort auf die Forderungen und das „Hanauer Ultimatum“ eingegangen war. Auch in der Folgezeit kam es immer wieder zu Einquartierungen und ... »Details - März 1848: Gewährung der Pressefreiheit im Herzogtum Nassau
Die Abschaffung der Zensur war eine der wesentlichen Forderungen in der Revolution von 1848 und gehörte oft zu den ersten Punkten, die gewährt wurden, wie etwa in der freien Stadt Frankfurt und dem Kurfürstentum Hessen. Auch im Herzogtum Nassau gehörte die Pressefreiheit zu den ersten Zugeständnissen. ... »Details - 1. März 1848: Volksversammlung in Offenbach
Am 1. März 1848 wurde in Offenbach eine Volksversammlung mit zahlreichen Teilnehmern abgehalten. Die dort aufgestellten Forderungen sollten dem Landtagsabgeordneten der Stadt übergeben werden. Die Forderungen stimmten in den wesentlichen Punkten mit den üblichen Märzforderungen überein, wie sie zum Beispiel in Alsfeld, Arolsen, Gießen, Hanau oder Wiesbaden formuliert wurden. Dazu gehörte ... »Details - 2. März 1848: Theodor Reh beantragt im Darmstädter Landtag einen Wechsel des Regierungssystems
Seit dem Sturz der Monarchie in Paris während der französischen Februarrevolution bilden sich in Hessen ab dem 24. Februar 1848 Bürger- und Volksräte sowie Volksversammlungen. Zudem wurden zahlreiche Petitionen verfasst. Das Zentrum der Aufstände war Ende Februar in Hanau. Schon am 2. März 1848 beantragte Theodor Reh (1801–1868) im Darmstädter Landtag einen Wechsel des Regierungssystems. ... »Details
