Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen
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Hesse in the 19th and 20th Centuries

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  1. 9. November 1918: Bildung eines Arbeiter- und Soldatenrats in Offenbach
    Am Abend wird in Offenbach am Main ein Arbeiter- und Soldatenrat gebildet, der aus dem Aktionsausschuss, dem Sicherheitsausschuss, dem Militärausschuss und dem Ernährungsausschuss besteht. Soldatenräte entstehen auch in anderen hessischen Städten wie beispielsweise Darmstadt, Frankfurt, Wiesbaden, Marburg, Hanau oder Erbenheim.  ... »Details
  2. 9. November 1918: Volksversammlungen der USPD und MSPD in Wiesbaden
    Nachdem in Wiesbaden der Soldatenrat die Macht in der Stadt übernommen hatte, hielten die sozialdemokratischen Parteien USPD und MSPD gemeinsam Volksversammlungen ab, die großen Zulauf fanden. Auf beiden Veranstaltungen sprach der Reichstagsabgeordnete Gustav Raute (1859–1946). Zudem wurden der Arbeiterrat gewählt, der der zusammen mit dem Soldatenrat die Verwaltung der Stadt übernehmen ... »Details
  3. 9. November 1918: Gießener Anzeiger schränkt Auflage wegen Papierknappheit ein
    Am 9. November 1918 veröffentlicht der „Gießener Anzeiger“ eine Mitteilung an seine Leser: Die Knappheit des Zeitungsdruckpapieres verbunden mit der Unsicherheit rechtzeitiger Beschaffung macht es notwendig, das Erscheinen der Gießener Familienblätter bis auf weiteres einzustellen. [...] Es ist außerdem infolge des Papiermangels eine Einschränkung des Anzeigenteils notwendig ... »Details
  4. 9.-10. November 1918: Kaiser Wilhelm II. dankt ab und geht ins Exil in die Niederlande
    In Berlin wird bekanntgemacht, dass Kaiser Wilhelm II. abgedankt hat. Wilhelm II. hält sich im militärischen Hauptquartier in Spa (Belgien) auf, als in Kiel und anderen Städten die Matrosen rebellieren und bald in den meisten größeren Städten Soldaten und Arbeiter die Revolution ausrufen. Noch am 8. November hat der Kaiser die Absicht, von Spa in das Reich zurückzukehren und die Revolution ... »Details
  5. 9.-12. November 1918: Ausrufung der Republik in Darmstadt
    Nach der Bildung eines Arbeiter- und Soldatenrats in Darmstadt rief dieser am 9. November 1918 die sozialistische Republik Hessen aus und setzte Großherzog Ernst Ludwig (1868–1937) ab. Eine Abdankung hatte der Großherzog abgelehnt. ... »Details
  6. 10. November 1918: Proklamation der Hessischen Republik
    Am Abend des 8. Novembers erreicht Darmstadt die Nachricht, dass im Griesheimer Lager Soldatenräte gewählt wurden.0=Vgl. Beier, Gerhard: Arbeiterbewegung in Hessen. Zur Geschichte der hessischen Arbeiterbewegung durch einhundertfünfzig Jahre (1834–1984), Frankfurt am Main 1984, S. 246 f. Noch in der Nacht ziehen die revolutionären Soldaten aus Griesheim nach Darmstadt, die dort anwesenden ... »Details
  7. 10. November 1918: Aufruf des Frankfurter Arbeiter- und Soldatenrats an die ländliche Bevölkerung
    Der Exekutiv-Ausschuss des Frankfurter Arbeiter- und Soldatenrats wandte sich in einem Aufruf an die ländliche Bevölkerung. In allen deutschen Städten hätten Arbeiter- und Soldatenräte die Macht übernommen haben und unterstützen die neue deutsche Regierung, „um unser Vaterland einer besseren und freieren Zukunft entgegenzuführen“. ... »Details
  8. 10. November 1918: Aufruf zur großer Demonstrationsversammlung im Frankfurter Ostpark
    In einem emphatischen Aufruf an die Arbeiter gibt der Exekutiv-Ausschuss des Frankfurter Arbeiter- und Soldatenrats bekannt, dass am Montag dem 11. November die Arbeit in allen Frankfurter Betrieben ruhen wird, ausgenommen in den Verkehrsbetrieben und bei der Lebensmittelversorgung. Jetzt sei der Tag da, den der Dichter der deutschen Revolution mit den Worten prophezeit habe: „Alle Räder stehen ... »Details
  9. 10. November 1918: Bekanntmachungen und Aufrufe des Frankfurter Arbeiter- und Soldatenrats
    Über Bekanntmachungen in Tageszeitungen informierte der Frankfurter Arbeiter- und Soldatenrat über die von ihm gefassten Beschlüsse sowie Neuigkeiten. So ließ der stellvertretende Polizeipräsident Dr. Hugo Sinzheimer (1875–1945) verlautbaren, dass das Das Verbot des „Nachtverkehrs“ nach 19.30 Uhr auch für alle Soldaten galt, „soweit sie nicht mit besonderen Ausweisen versehen oder im ... »Details
  10. 10.-11. November 1918: Revolution in Marburg
    Wie in vielen anderen Städten (beispielsweise in Darmstadt, Frankfurt, Offenbach, Wiesbaden, Hanau oder Erbenheim) bildete sich auch in Marburg ein Arbeiter- und Soldatenrat, der das Rathaus besetzte und dort am 10. November die rote Fahne hisste. Der Arbeiter- und Soldatenrat wird von Männern wie Hermann, Bruno Poersch und Erdenberger angeführt. Die Lage in der Stadt blieb ruhig.(OV/StF) ... »Details