Bitte beachten Sie: LAGIS hat eine neue Adresse: lagis.hessen.de. Für eine Übergangszeit stehen Ihnen ausgewählte Module über die bekannte Oberfläche zur Verfügung. Alle anderen sind über die neue Version des Informationssystems zugänglich. Bestehende Permalinks behalten ihre Gültigkeit und leiten bereits jetzt oder nach Abschluss aller Migrationsarbeiten automatisch auf das neue System um.
Hesse in the 19th and 20th Centuries
- 1960
- 1970
- 1980
- 1990
- 2000
- 24. Mai 1843: Philipp Hoffmann erhält den Auftrag zum Neubau der Bonifatiuskirche in Wiesbaden
Nachdem der ab 1828 errichtete Vorgängerbau kurz vor seiner Vollendung im Februar 1831 eingestürzt war, beauftragt Herzog Adolf von Nassau (1817–1905) am 24. Mai 1843 den Wiesbadener Baumeister Philipp Hoffmann (1806–1889) mit dem Bau einer neuen Kirche am Luisenplatz.|Da erst noch Gelder zum Bau der Kirche gesammelt werden mussten, konnte die Grundsteinlegung erst am 5. Juni 1845 ... »Details - 16. August 1843: Eröffnung des Spielsaals im neuen Kurhaus in Homburg vor der Höhe
Nachdem man zu Beginn des Jahrhunderts mit dem Ludwigsbrunnen die erste mineralische Heilquelle in Homburg vor der Höhe entdeckt hatte, der später noch weitere folgen sollten (Elisabethenbrunnen, Kaiserbrunnen, Stahlbrunnen), bemühte man sich um den Ausbau des Kurwesens. Da das 1826 errichtet Kurhäuschen den gestiegenen Ansprüchen nicht genügte, plante man den Bau eines Kurhauses. Der ... »Details - 20. September 1843: Hauptversammlung der Gustav-Adolf-Stiftung in Frankfurt
Um die protestantischen Gemeinden in der Diaspora zu stützen, findet sich der „Evangelische Verein der Gustav-Adolf-Stiftung“ am 20. September 1843 zur ersten Hauptversammlung in Frankfurt am Main ein. ... »Details - November 1843: Wilhelm Schulz veröffentlicht eine schriftliche Kritik an der hessischen Justiz in der Schweiz
Aufgrund des Mitwirkens am „Hessischen Landboten“ wird der Pfarrer Friedrich Ludwig Weidig (1791–1837) am 24. April 1835 festgenommen. Wegen Hochverrats befand er sich im Darmstädter Arresthaus und nach zwei Jahren Haft, am Morgen des 23. Februar 1837, nahm er sich mit Schnitten an Pulsadern und Hals das Leben. Grund des Suizids sei das unmenschliche Verhör durch Konrad Georgi ... »Details - 11. November 1843: Diskussion um den Eisenbahnbau
Im Kurfürstentum Hessen entstanden seit den frühen 1830er Jahren verschiedene Vereinigungen, die sich für den Bau einer Eisenbahn einsetzten. Allerdings konnte über Jahre hinweg keine Einigkeit erzielt werden, so dass der Baubeginn der ersten kurhessischen Bahnstrecke, die von Kassel über Bebra nach Gerstungen führte, erst im Juli 1845 stattfand. Im südlichen Hessen wurde dagegen bereits ... »Details - 14. November 1843: Ernennung von Hugo von Ritgen zum Professor für Baukunst an der Universität Gießen
Seit 1838 bereits als außerordentlicher Professor an der großherzoglich-hessischen Landesuniversität Gießen tätig, wird der aus Westfalen stammende Architekt Hugo von Ritgen (1811–1889) am 14. November 1843 zum ordentlichen Professor für Baukunst berufen.|Bei Georg Moller (1784–1852) in Darmstadt ausgebildet, hatte er sich 1835 in Gießen im Baufach habilitiert. Als Architekt führte er ... »Details - 17. Dezember 1843: Künstlerfest zu Ehren des Malers Anton Radl im Augsburger Hof
Am 17. Dezember 1843 findet im Augsburger Hof in Frankfurt am Main ein Künstlerfest zu Ehren des seit 1794 in der Stadt ansässigen Malers und Kupferstechers Anton Radl (1774–1852) statt. Veranstaltet wird es von Frankfurter Bürgern und Kollegen – unter ihnen der Arzt Dr. Heinrich Hoffmann (1809–1894), der ein Jahr später den „Struwwelpeter“ dichtete, der Maler Moritz Daniel ... »Details - 1844: Karikatur auf die Gegner des Eisenbahnbaus
Die beiden Abgeordneten der kurhessischen Ständeversammlung Johann Wilhelm Bähr (1786-1854) und Carl von Ochs (1794-1846) standen dem Bau einer Eisenbahn im Kurfürstentum Hessen kritisch gegenüber. Während einer Debatte im Landtag äußerte Bähr die Besorgnis, dass die Eisenbahn „auf Kosten des Landes und armer Unterthanen“ erbaut würde. Es sei nicht leicht, ein solches Projekt zu ... »Details - 1844: „Landgängerei“
Die Armut vor allem in Mittelhessen, im Westerwald und Taunus zwang die Bevölkerung dazu, außerhalb ihrer Heimatdörfer Arbeit zu suchen. Diese sogenannten Landgänger betätigten sich oft als Musikanten, Besen- und Fliegenwedelhändler und reisten bis nach Russland, Skandinavien und Großbritannien, um dort Geld zu verdienen. Oftmals wurde der Handel mit Besen oder Fliegenwedeln nur ... »Details - 27. Februar 1844: Gustav Kaupert erhält ein zweijähriges Reisestipendium für Italien
Der an der Kasseler Akademie unter anderem bei Johann Christian Ruhl (1764–1842) und Johann Werner Henschel (1782–1850) ausgebildete Bildhauer Gustav Kaupert (1819–1897) erhält am 27. Februar 1844 die Zusage für ein zweijähriges Stipendium der Akademie für einen Studien-Aufenthalt in Italien. Nach einem kurzen Halt in München reist er entlang des Gardasees über Verona, Padua und ... »Details
