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Hesse in the 19th and 20th Centuries
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- 5. März 1946: Winston Churchill prägt den Begriff „Eiserner Vorhang“
In einer öffentlichen Rede in Fulton (Missouri) in den USA prägt der britische Premierminister Winston Churchill (1874–1965) den Begriff „Eiserner Vorhang“ für die Grenze durch Europa und das geteilte Deutschland, indem er feststellt: ... »Details - 8. März 1946: Eröffnung des Oberlandesgerichts Frankfurt
Das Oberlandesgericht Frankfurt am Main wird feierlich eröffnet. Die Festreden halten US-Oberst und Chef der Militärregierung für Groß-Hessen James R. Newman (1902–1964), Ministerpräsident Karl Geiler (1878–1953) und Justizminister Georg August Zinn (1901–1976; SPD). Newman hebt hervor:Ein Anzeichen dafür, daß es sich um ein neues Gerichtswesen und nicht um das Wiederaufleben des ... »Details - 12. März 1946: Eröffnung des Vorbereitenden Verfassungsausschusses
Ministerpräsident Karl Geiler (1878–1953) richtet einen Vorbereitenden Verfassungsausschuss ein, der Vorarbeiten für die Beratungen der Verfassungberatenden Landesversammlung leisten soll. Zu seinen Mitgliedern bestimmt Geiler die Minister Werner Hilpert (1897–1957; CDU), Hans Venedey (1902–1969) und Georg August Zinn (1901–1976; beide SPD), Staatskanzleichef Hugo Swart (1885–1952), ... »Details - 15. März 1946: Bücherverluste Frankfurter Bibliotheken und Institute erfasst
Nach einer Mitteilung in der Presse haben die Bibliotheken und Institute in Frankfurt am Main durch Krieg und Zerstörung Verluste von etwa 500.000 Büchern zu verzeichnen. (OV) ... »Details - 16. März 1946: Amerikanisches Außenministerium kündigt Schließung der Lager für Displaced Persons an
Die New York Herald Tribune meldet, dass das amerikanische Außenministerium dem in Atlantic City tagenden Rat der United Nations Relief and Rehabilitation Administration (UNRRA), das heißt der Nothilfe- und Wiederaufbauverwaltung der Vereinten Nationen mitgeteilt hat, dass die Lager für Displaced Persons in der amerikanischen Besatzungszone in Deutschland zwischen dem 1. August und 1. September ... »Details - 31. März 1946: Wahlgesetzentwurf für die Verfassungberatende Landesversammlung vorgelegt
Der Vorbereitende Verfassungsausschuss legt einen maßgeblich von Heinrich von Brentano (1904–1964; CDU) ausgearbeiteten Entwurf für ein Wahlgesetz für die Verfassungberatende Landesversammlung vor, die am 30. Juni 1946 gewählt werden soll. Hierbei handelt es sich um einen Kompromiss zwischen Verhältnis- und Mehrheitswahlrecht. 64 der 90 Sitze sollen in den Regierungsbezirken gewählt ... »Details - April 1946: Besuch des thüringischen Ministerpräsidenten Rudolf Paul in Hessen
Nach seinem Besuch in Weimar im Januar 1946 empfängt Groß-Hessens Ministerpräsident Karl Geiler seinen thüringischen Amtskollegen Rudolf Paul drei Monate später in Hessen. Dieser erscheint in Begleitung seiner eigenen bewaffneten Polizei, was bei hessischen Politikern mit einem gewissen Befremden aufgenommen wird. Nichtsdestotrotz wird in den bilateralen Gesprächen eine Intensivierung der ... »Details - 1. April 1946: Erste Ausgabe der „Frankfurter Hefte“
In Frankfurt erscheint die erste Ausgabe der „Frankfurter Hefte. Zeitschrift für Kultur und Politik“. Herausgegeben werden sie von Eugen Kogon (1903–1987) und Walter Dirks (1901–1991). Beide gehören zum sogenannten Frankfurter Kreis der CDU, der einen „christlichen Sozialismus“ verficht. In den Frankfurter Heften publiziert Kogon im Juli 1947 auch seinen bekannten Aufsatz „Das ... »Details - 2. April 1946: Stück von Thornton Wilder im Landestheater Darmstadt
Im Landestheater Darmstadt wird Thornton Wilders (1897–1975) Stück mit dem beziehungsreichen Titel „Wir sind noch einmal davongekommen“ in deutscher Erstaufführung gespielt. Regie führt Karl-Heinz Stroux (1908–1985). Die Hauptpersonen durchleben drei Katastrophen: Eiszeit, Sintflut und Bombenkrieg. Im dritten Akt kriechen nach dem Ende eines Bombenkrieges staubbedeckt und verstört ... »Details - 5. April 1946: Erich Kästner über das kriegszerstörte Darmstadt
Der Schriftsteller Erich Kästner (1899–1974) formuliert seinen Eindruck vom kriegszerstörten Darmstadt:|Darmstadt existiert im Grunde nicht mehr. Es wurde in einem zwanzig-Minuten-Angriff aus der Welt geschafft. Die Einwohnerzahl sank in dieser maßlosen Drittelstunde von 120 auf 80 tausend Menschen, und an Bewohnbarem blieb keine Hundehütte übrig.(OV) ... »Details
