Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen
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Hesse in the 19th and 20th Centuries

  • 1900
  • 1910
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  • 1990
  • 2000
  1. 28. Februar 1841: Der Biebricher Hafen wird über Nacht mit Steinen verschüttet
    In der Nacht des 28. Februars 1841 werden von einer Flotte von über 100 Mainzer Lastkähnen Steine vor der Einfahrt des Hafens in Biebrich in den Rhein geworfen, um einen Sperrdamm aufzuschütten. In Biebrich war ein boomender Umschlagplatz für Frankfurter Ware entstanden, wodurch der Umschlag in Mainz nach Abschaffung der Stapelrechte zurückging. Die Regierung in Darmstadt wusste von der ... »Details
  2. 11. April 1841: Veröffentlichung von „Der Datterich“ von Ernst Elias Niebergall
    In Darmstadt erscheint im Jahr 1841 das zeitkritische Werk „Datterich. Localposse, in der Mundart der Darmstädter“ von Ernst Elias Niebergall (1815–1843). Veröffentlich wurde die anonyme, biedermeierliche Lokalposse, welche im Darmstädter Dialekt verfasst wurde, in der Verlagsbuchhandlung Ludwig Pabst (1808–1889), der am 11. April 1841 das Erscheinen des Werkes erstmals im „Hessischen ... »Details
  3. 26. April 1841: Der Maler Jacob Becker wird zum Lehrer an der Städelschen Kunstschule bestellt
    Am 26. April 1841 wird der an der Kunstakademie in Düsseldorf ausgebildete Maler Jacob Becker (1810–1872), auch genannt „Jacob Becker von Worms“, als Elementarlehrer an der Städelschen Kunstschule in Frankfurt am Main eingestellt. Bereits ein Jahr später wird er zum Professor für Genre- und Landschaftsmalerei ernannt. Er sorgt für die Aufwertung der Genremalerei an der von der ... »Details
  4. 28. April 1841: Prinzessin Marie heiratet Großfürst Alexander II. in St. Petersburg
    Am 28. April 1841 heiratet die in Darmstadt geborene Prinzessin Marie von Hessen und bei Rhein (1824–1880), die Tochter des Großherzogs Ludwig II. (1777–1848), den späteren russischen Zaren Alexander II. (1818–1881) in St. Petersburg.|Ende 1843 kam das Paar auch nach Darmstadt und wurde mit einer Ehrenpforte und einem Festzug begrüßt.|Nach der späteren Zarin wurde die „Marienhöhe“ ... »Details
  5. Mai 1841: Emanuel Geibel dichtet auf dem Weg nach Schloss Escheberg „Der Mai ist gekommen“
    Auf einer Wanderung von Lübeck nach Schloss Escheberg, wo der junge Dichter Emanuel Geibel (1815–1884) von Karl von der Malsburg (1790–1855) als Bibliothekar engagiert worden war, dichtete er im Mai 1841 die Verse für das bekannte Frühlingsgedicht „Der Mai ist gekommen“, das in der Vertonung von Justus Wilhelm Lyra (1822–1882) aus dem Jahr 1842 auch als Wanderlied populär wurde. Im ... »Details
  6. 14. Juni 1841: Kinderarbeit in Hanauer Fabriken
    Im Königreich Preußen gibt es seit 1839 erste Regelungen zur Kinderarbeit, die unter anderem vorsehen, dass Kinder unter neun Jahren nicht in Fabriken arbeiten dürfen. Bis zum Alter von 16 Jahren war die tägliche Arbeitszeit auf zehn Stunden beschränkt. Im Kurfürstentum Hessen galten diese Vorschriften noch nicht, wie der Bericht der Hanauer Regierung vom 14. April 1840 zeigt. ... »Details
  7. 18. Juli 1841: Schwerer Sturm zerstört „Rieseneiche“ in Dagobertshausen
    Noch im Dezember 1840 gab es eisige Temperaturen, Frost und Schneemengen, sodass Dörfer teilweise abgeschnitten waren, doch aufgrund eines Wärmeeinbruchs taut der Schnee, sodass am 18. Januar 1841 in ganz Hessen Hochwasser auftrat. Die Flüsse Fulda, Lahn und Main erreichten den höchsten Stand des Jahrhunderts.  ... »Details
  8. 1. Oktober 1841: August Lucas wird zum Lehrer für freies Zeichnen an der Höheren Gewerbeschule in Darmstadt bestellt
    Am 1. Oktober 1841 wird der Maler und Grafiker August Lucas (1803–1863) zum Zeichenlehrer an der seit 1836 bestehenden Höheren Gewerbeschule und der damit verbundenen Realschule in Darmstadt ernannt. Nach einem längeren Italienaufenthalt war er 1834 in seine Heimatstadt zurückgekehrt. Zu seinen Schülern zählten unter anderem Eugen Bracht (1842–1921), Wilhelm Bayrer (1836–1903), Philipp ... »Details
  9. 29. Oktober 1841: Die kurhessischen Leib-Dragoner beziehen die neue Kavalleriekaserne in Hofgeismar
    1838 begann man in der kurhessischen Garnisonsstadt Hofgeismar mit dem Bau einer Kaserne für das 1832 vom Mitregenten Prinz Friedrich Wilhelm I. (1802–1875) neu formierte Leibdragonerregiment, das bis dahin in Privatquartieren untergebracht war. Die in diesem Jahr vorgelegten Pläne wurden genehmigt, doch zogen sich die Bauvorbereitungen aufgrund von Finanzierungsschwierigkeiten – Hofgeismar ... »Details
  10. November 1841: Herzog Adolph von Nassau bezieht das fertiggestellte Stadtschloss in Wiesbaden
    Die Planungen für ein herzogliches Stadtschloss im Stadtzentrum von Wiesbaden reichen bis in die 1830er Jahre zurück. Bis dahin hatte das Barockschloss Biebrich als Residenz gedient. Zunächst war ein Bauplatz am neu angelegten Luisenplatz auf dem Gelände der 1831 eingestürzten Bonifatiuskirche vorgesehen. 1835 legte der großherzoglich hessen-darmstädtische Baumeister Georg Moller ... »Details