Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen
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Hesse in the 19th and 20th Centuries

  • 1900
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  1. 3. Januar 1946: Karl Maria „Weisthor“ Wiligut, der „Rasputin“ Himmlers, stirbt in Arolsen
    Karl Maria „Weisthor“ Wiligut (geb. 1866), ehemaliger SS-Brigadeführer im Persönlichen Stab des Reichsführers-SS, und als persönlicher „Berater“ Heinrich Himmlers in „weltanschaulichen“ Fragen bekannt als dessen „Rasputin“, stirbt am 3. Januar 1946 im Alter von 79 Jahren in Arolsen.(KU) ... »Details
  2. 4. Januar 1946: Kurt Schumacher protestiert in Kassel gegen Zwangsvereinigung mit der KPD
    Der Sozialdemokrat Kurt Schumacher (1895–1952), politischer Beauftragter der SPD für die Westzonen, spricht sich in Kassel erneut gegen die Zusammenlegung von SPD und KPD aus.  ... »Details
  3. 8. Januar 1946: Erste Ausgabe der „Gießener Freien Presse“
    In Gießen erscheint als Lizenzzeitung die erste Ausgabe der „Gießener Freien Presse“. Herausgeber sind Adolf Weller und Julius Hahn, letzterer ist auch Eigentümer des die Zeitung veröffentlichenden Verlagshauses „Julius Hahn & Co. KG“. Gedruckt wird die Erstausgabe des Blattes bei A. Klein in der Gießener Südanlage. Sie enthält auf Seite 2 einen Beitrag des bekannten deutschen ... »Details
  4. 8. Januar 1946: Übergabe des beschlagnahmten Linienschiffs „SMS Hessen“ an die Sowjetunion
    Das am 18. September 1903 vom Stapel gelaufene und im Mai 1905 in Dienst gestellte Linienschiff „SMS Hessen“ der Braunschweig-Klasse der deutschen Kaiserlichen Marine wird den russischen Seestreitkräften übergeben. Anschließend wird das Schiff in die lettische Hafenstadt Liepāja (deutsch: Libau) gebracht und von der russischen Marine unter dem Namen „Tsel“ erneut in Dienst gestellt. ... »Details
  5. 14. Januar 1946: Einrichtung des Hessischen Statistischen Landesamts in Wiesbaden
    Nachdem die Besatzungsmacht am 11. Dezember des vorangegangenen Jahres den Ministerpräsidenten von Groß-Hessen angewiesen hat, unverzüglich ein statistisches Amt für das am 19. September 1945 neu gegründete Land zu schaffen, erfolgt mit der Organisationsanweisung Nr. 15 der amerikanischen Militärregierung und einem entsprechenden Kabinettsbeschluss der Landesregierung am heutigen Tag die ... »Details
  6. 19. Januar 1946: Vorstandswahlen des Jüdischen Hilfskomitees für den Stadt- und Landkreis Marburg
    In Marburg haben überlebende Juden ein Jüdisches Hilfskomitee für den Stadt- und Landkreis Marburg gebildet. Bei den Wahlen zum Vorstand wird Oscar Berger, der Redakteur der in Marburg erscheinenden Jüdischen Rundschau, zum Vorsitzenden, Jacob Perlmutter zum stellvertretenden Vorsitzenden gewählt. Israel I. Blumenfeld wird Referent für Kultur- und Erziehungsangelegenheiten, David Ojrzynski ... »Details
  7. 20. Januar 1946: Erste Kommunalwahl in Hessen nach dem Zweiten Weltkrieg
    Die neu gebildeten politischen Parteien kandidieren zu den von der US-amerikanischen Militärregierung angesetzten, ersten Kommunalwahl in Hessen nach dem Krieg.0=Zeitgleich wurden auch Kommunalwahlen in Bayern durchgeführt. ... »Details
  8. 26. Januar 1946: Besuch von Ministerpräsident Karl Geiler in Thüringen
    In Weimar findet ein Treffen zwischen dem hessischen Ministerpräsidenten Karl Geiler (1878–1953) und dem thüringischen Ministerpräsidenten Rudolf Paul (1893–1978) statt. Es ist das erste Mal, dass ein Landesregierungschef in ein Land einer anderen Besatzungszone reist. Bei der Wiederaufnahme der traditionell engen Beziehungen zwischen beiden Ländern steht die Intensivierung der ... »Details
  9. Februar 1946: Erscheinen der Jüdischen Rundschau in Marburg
    In Marburg erscheint die illustrierte Zeitschrift „Jüdische Rundschau“ mit dem englischen Titel „The Jewish Review by and for liberated Jews in Germany“ (Die Jüdische Rundschau von und für befreite Juden in Deutschland). Herausgeber der Zeitschrift, die jüdisch-zionistische Positionen vertritt, ist Oscar Berger in Marburg (Frankfurter Straße 42).|In dem vom Schriftleiter Israel I. ... »Details
  10. Februar 1946: Erste Ausstellung von Kunstwerken des Central Art Collecting Point Wiesbaden
    In Wiesbaden wird die erste Ausstellung von Kunstwerken eröffnet, die von den Nationalsozialisten geraubt oder versteckt und von den alliierten Truppen in Bergwerken oder anderen Verstecken aufgespürt wurden. In Hessen werden sie in drei Lagern in Wiesbaden, Offenbach am Main und Marburg zusammengeführt, den „Central Art Collecting Points“. ... »Details